Kinderleicht zum Kindesvater – UMSTÄNDLICH VERLIEBT (Kinostart: 11.11.2010)
Trotz ihres Single-Daseins wünscht sich die 40jährige Kassie (Jennifer Aniston) nichts sehnlicher als ein eigenes Kind – und das möglichst schnell. Aber ohne einen fortpflanzungswilligen Mann an ihrer Seite ist dieses Vorhaben mit einigen Hürden verbunden. Genau wie der Protagonistin in der romantischen Komödie „Umständlich verliebt“ (Kinostart: 11. November 2010) geht es auch vielen anderen Frauen jenseits der Kinoleinwand.
„Umständlich verliebt“: Kinderleicht zum Kindesvater
Mit Anfang 40 fehlt der New Yorkerin Kassie (Jennifer Aniston) eigentlich nur noch eines zum Glück: Ein Baby. Weil aber der passende Mann noch nicht gefunden ist, greift sie in „Umständlich verliebt“ (Kinostart: 11. November 2010) – bevor es vielleicht zu spät ist – auf einen Samenspender zurück. Auch abseits der Filmleinwand suchen zahlreiche Single-Frauen unermüdlich nach einem fortpflanzungswilligen Partner. Denn der ist oft gar nicht so leicht zu finden. Doch mit ein paar cleveren Tipps sollte es für frau kein Ding der Unmöglichkeit sein, den passenden Kindesvater zu finden:
1. Wenn Frauen die magische 30er-Grenze überschritten haben, beginnt das Ticken der biologischen Uhr häufig die Allgegenwärtigkeit eines nervigen Popsongs anzunehmen, der irgendwie seinen Weg ins Unterbewusste gefunden hat. Schließlich will man am Ende nicht alleine dastehen und sein schönes Erbgut das Klo der Evolution runterspülen. Männer erleben mitunter Ähnliches, wenn auch meist gute zehn bis zwanzig Jahre später. Aber die können sich dann im besten Fall immer noch ein Cabrio oder ein Motorrad kaufen. Außerdem zeigen die Flavio Briatores dieser Welt, dass selbst Greisen-Spermien noch ganz akzeptable Schwimmer sind. Allerdings ist bei Frauen das Magazin halt irgendwann leer, und das kann schon beunruhigend sein. Doch wer sich in einem Zustand akuter Verzweiflung auf die Suche nach Mr. Right begibt, sollte lieber nicht mit dem schnellen Erfolg rechnen. Frauen die den Eindruck machen, dass ihnen das Wasser der Fortpflanzung bis zum Hals steht, wirken auf Männer nämlich nicht besonders anziehend. Also: erst einmal Ruhe bewahren und das Ticken eiskalt ignorieren.
2. Lange schon bemüht sich die moderne Wissenschaft darum, das Mysterium Liebe zu entschlüsseln. Und tatsächlich: Inzwischen gilt es als erwiesen, dass die Wahl unserer Beziehungspartner durch die Körperchemie gesteuert wird. Studien belegen, dass wir wahrnehmen können, ob der Genpool des potentiellen (Geschlechts-)Partners den eigenen sinnvoll ergänzen würde. Die Erkennung des genotypisch idealen Partners erfolgt offenbar über den Geruchssinn. Das bedeutet freilich nicht, dass der konsequente Verzicht auf Dusche und Deo den perfekten Partner früher oder später magisch anzieht. Aber es kann nicht schaden, mal ohne blumige Parfums und herbe Aftershaves auf die Piste zu gehen, um die Nase potentieller Partner nicht in die Irre zu führen. Studien deuten übrigens darauf hin, dass die Einnahme der Pille den weiblichen „Geruchssinn“ trübt.
3. Ein weiteres entscheidendes Selektionskriterium bei der Wahl des perfekten Fortpflanzungspartners ist dessen körperliche Attraktivität. Besonders ausgeprägte Körpermerkmale wie markante Gesichtszüge oder breite Schultern bei Männern signalisieren, so vermuten Evolutionsforscher, einen hohen Anteil an Testosteron und damit eine ausgeprägten Zeugungsfähigkeit. Da aber körperliche Eigenschaften leicht vererbt werden können, lohnt es sich durchaus, genauer hinzuschauen. Denn wer wünscht seinem Kind schon einen behaarten Rücken oder Klumpfüße?
4. Egal wie toll die Chemie zwischen euch beiden auch zu stimmen scheint: Es ist selten eine gute Idee, schon bei den ersten Dates sein Gegenüber auf die bevorstehende Dürre in den Eileitern anzusprechen. Denn damit setzt man den Mann gleich selber auf die Auswechselbank der Fortpflanzungspartner.
5. Klar, verheiratete Männer können sehr anziehend sein. Aber als fortpflanzungswillige Frau sollte man sich beim Projekt „Baby“ lieber einen Mitstreiter suchen, der nicht schon mit einer Anderen verheiratet ist. Und auch Männer, die zu ihren vier Kindern aus drei vorangegangenen Ehen nur sporadischen Kontakt halten, sollte frau besser meiden.
6. Liebe ist keine Frage des materiellen Wohlstands, sondern eine Entscheidung des Herzens. Gut und schön. Doch die Gründung einer eigenen Familie hat nicht nur etwas mit verklärter Romantik zu tun. Wer sein Kind nachher nicht allein großziehen möchte, sollte nach Jemandem Ausschau halten, der mit beiden Beinen fest im Leben steht und willens ist, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Andernfalls hat frau am Ende womöglich einen doppelten Erziehungsauftrag.
7. Mag er Kinder? Eine banale Frage, die aber – gerade von fortpflanzungswilligen Frauen – gern mal ausgeblendet wird. Dabei ist sie ein wichtiger Schlüssel zur Beantwortung der Fragen aller Fragen: Ist er bereit für eine eigene Familie? Wenn die Stirn des eigenen Partners bereits tiefe Falten schlägt, wenn eine Handvoll Kinder aus der Verwandtschaft anarchisch das Kuchenbuffet belagert, dann sollte frau ruhig stutzig werden.
8. Ehe frau ihre Bemühungen von der Suche nach dem perfekten Partner auf die Suche nach dem perfekten Samenspender verlagert, sollte sie sich ernsthaft die Frage stellen, ob sie ihrem kleinen Spross tatsächlich ein Leben ohne Vater und damit ein lückenhaftes Wissen um die eigene Identität zumuten möchte. Und auch die Wahl eines Samenspender aus dem persönlichen Umfeld kann – trotz langer Gespräche im Vorfeld der Reproduktions-Mission, aufrichtig getroffener Vereinbarungen und aller guten Vorsätze – am Ende zu unerwarteten Komplikationen führen…So auch bei Single-Frau Kassie (Jennifer Aniston), die in der romantischen Hollywood-Komödie „Umständlich verliebt“ dank einer Samenspende endlich schwanger wird und am Ende gleich zwei Männer aus ihrem Bekanntenkreis als mögliche Väter ihres Sohnes in Betracht ziehen muss…
Website zum Film
http://www.umstaendlichverliebt.film.de
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