Kinostart von HACKER am 18. November 2010
Am 18. November läuft der Dokumentarfilm HACKER von Alexander Biedermann in den deutschen Kinos an.
HACKER ist auf der Spur eines modernen Mythos. Einst „Robin Hood“ der Datennetze, heute Plagegeist, gar „Datenterrorist“ im Untergrund des globalen Netzes. Jedes Jahr verbreiten sich Unmengen neuer Viren und Würmer, die für Schäden in Milliardenhöhe sorgen. Doch der Hacker ist ein ambivalentes Wesen. Einerseits für sein Spezialwissen gefürchtet und verfolgt, verdient die IT-Sicherheitsindustrie Milliarden mit Hackern und der durch ihre Existenz erzeugten Internetgefahr. Zugleich werden fähige Hacker von der Industrie angeworben, um Sicherheits-Software, Anti-Viren-Programme und Firewalls zu entwickeln, die das Internet vor Viren, Würmern und gefährlichen Hackeraktivitäten schützen sollen. Eine paradoxe Situation. Was ist der Hacker also heute noch, mehr „Datenterrorist“, eher „Robin Hood“ oder einfach nur Angestellter mit Urlaubsanspruch und Rentenversicherung? In seinem Debütfilm trifft Alexander Biedermann fünf Hacker verschiedener Generationen und hinterfragt ihr Sein, ihren Antrieb.
HACKER wurde auf dem Festival DOK Leipzig 2009 uraufgeführt. Den Soundtrack hat Klaus Schulze (Tangerine Dream) komponiert, die Kameraarbeit hat Peter Badel (MATERIAL) gemacht.
Am 18.11. findet in der Schaubühne Lindenfels in Leipzig die deutsche Kinopremiere statt. Anschließend wird der Regisseur seinen Film in einigen Städten persönlich vorstellen: zunächst in Berlin (21.11., Sputnik), Darmstadt (23.11., Rex) und Weimar (28.11., Mon Ami). Weitere Termine folgen.
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