Kinostart von POSTCARD TO DADDY am 27. Mai
Nach seiner Aufsehen erregenden Uraufführung auf der diesjährigen Berlinale wird der Dokumentarfilm POSTCARD TO DADDY von Michael Stock ab dem 27. Mai in den deutschen Kinos zu sehen sein.
Das Thema des Films ist nicht nur von aktueller Brisanz:
Der Filmemacher Michael Stock wurde im Alter zwischen acht und sechzehn Jahren von seinem Vater sexuell missbraucht und konfrontiert 25 Jahre später vor laufender Kamera seine Familie mit seiner Vergangenheit. Den daraus entstehenden Dokumentarfilm führt er schließlich seinem Vater vor. Trotz des unfassbaren Dramas ist POSTCARD TO DADDY nicht von Hass geprägt, sondern von Hoffnung und Liebe zum Leben. Michael Stock will nicht anklagen, sondern verstehen.
Michael Stock, 1993 bekannt geworden durch seinen Low-Budget-Spielfilm PRINZ IN HÖLLELAND, wollte aus der Geschichte seines Missbrauchs eigentlich einen Spielfilm machen. Trotz diverser Drehbuchförderungen konnte das Projekt nie realisiert werden. Schließlich fasste Stock den Entschluss, einen Dokumentarfilm über seine Geschichte zu drehen. POSTCARD TO DADDY wurde im Panorama der 60. Berlinale mit großem Erfolg und Medieninteresse uraufgeführt und erhielt beim TEDDY-Award die ELSE, den Leserinnen und Leserpreis der Zeitschrift Siegessäule.
POSTCARD TO DADDY wird ab 27. Mai zunächst in Berlin laufen (Preview am Mittwoch, 21. April 2010, im Rahmen der Schwulen Filmnacht Potsdam, in Anwesenheit des Regisseurs).
Ab 10. Juni folgt Hamburg (Abaton; Hamburg-Premiere dort vorab am 1. Juni in Anwesenheit des Regisseurs).
Danach wird der Film auch in anderen Städten zu sehen sein.
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