Neuer Starttermin von THE SPIRIT: 5. Februar
Der Starttermin für THE SPIRIT wurde verschoben! Das Comic-Action-Abenteuer kommt nun am 5. Februar in die deutschen Kinos (alter Termin: 29. Januar).
Frank Miller – der Macher von THE SPIRIT
Mit THE SPIRIT kommt am 5. Februar das neue Werk von Frank Miller, dem kreativen Kopf hinter „300“ und „Sin City“, in die deutschen Kinos. Basierend auf dem legendären Comicstrip von Will Eisner erzählt Miller ein Comic-Action-Abenteuer voller Erotik. Hier lesen Sie, wie es dazu kam und welche Stationen in Frank Millers künstlerischer Karriere wichtig waren.
„Ich kann nicht zulassen, dass es jemand anderes antastet“, hatte Frank Miller nach kurzem Zögern geantwortet, als ihm das Projekt angeboten wurde. Denn Miller bezeichnet Eisner als eines seiner größten und frühesten Vorbilder. Er selbst hatte bereits mit der Arbeit an eigenen Comics begonnen, als er Eisner auf einer Party in New York zum ersten Mal begegnete. „Ich schrieb und zeichnete zu der Zeit für Marvel Comics eine meiner ersten Ausgaben von Daredevil“, erinnert er sich. „Eisner warf einen Blick auf die erste Seite und sagte mir sofort, was damit nicht stimmte. Wir stritten über das Schriftbild der Seite, was in einer Diskussion mündete, die letztlich 25 Jahre anhielt, darüber, wie man Comics erschafft und wie sie funktionieren. Wir führten eine turbulente und heftige Beziehung und gleichzeitig waren wir beste Freunde. Ich habe sehr viel von ihm gelernt.“
Frank Millers künstlerische Karriere begann in der US-Comic-Industrie der späten 1970er Jahre. Damals wurde er als Zeichner und/oder Autor so berühmter Marvel-Comics wie „Spider-Man“, „Wolverine“, „Daredevil“ und „Elektra Assassin“ populär. Während er für „Daredevil“ verantwortlich war, führte er dort die neue Figur der Ninja-Kämpferin Elektra ein. Millers „Daredevil“ diente als Grundlage für den gleichnamigen Film von 2003.
Anschließend schuf er für DC Comics das SF-Samurai-Drama „Ronin“. Abgesehen von dem künstlerischen wie Kritiker-Erfolg spielte er auch hinsichtlich der Firmengeschichte eine wichtige Rolle, da „Ronin“ der erste Comic von DC Comics war, dessen Rechte bei dem Künstler lagen. Warner Bros. bereitet derzeit eine Verfilmung von „Ronin“ vor.
Nach „Ronin“ schrieb und zeichnete Miller den bahnbrechenden Comic „Batman: The Dark Knight Returns“ (einer Inspiration für Tim Burtons Batman-Filme), in dem Miller die klassische Figur völlig neu definierte und gleichzeitig die Comic-Industrie wiederbelebte. Miller schrieb außerdem „Batman: Year One“ (illustriert von David Mazzuchelli), der als Grundlage für „Batman Begins“ („Batman Begins“, 2005) diente. Mit dem Bestseller „Batman: The Dark Knight Strikes Again“ kehrte Miller erneut zu dem Superhelden zurück. Derzeit arbeitet er an „All-Star Batman and Robin the Boy Wonder“ (Illustration: Jim Lee).
1991 präsentierte Miller sein düsteres Meisterwerk „Sin City“, das augenblicklich ein kommerzieller wie Kritiker-Erfolg wurde. Bis heute hat Miller sieben „Sin City“-Bände geschrieben und illustriert. 2005 entstand unter seiner und Robert Rodriguez’ Regie die Adaption „Frank Miller’s Sin City“ („Sin City“).
1998 erschien die preisgekrönte Graphic-Novel-Miniserie „300“, die die Schlacht der Spartaner bei den Thermopylen schildert. Die Warner-Bros.-Adaption 300 (300, 2006) brach im letzten Jahr weltweit sämtliche Einspielrekorde.
Außerdem schuf Miller mit dem Illustrator Geof Darrow den Comic „Big Guy and Rusty the Boy Robot“ (der als Zeichentrickserie adaptiert wurde) und „Hard Boiled“ (der derzeit zu einem Spielfilm ausgearbeitet wird). Darüber hinaus erschien 2007 das letzte Kapitel der von Miller und Dave Gibbons gestalteten SF-Serie um Martha Washington, die mit „Give Me Liberty“ begann.
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