PAUL BETTANY in PRIEST in 3D (Kinostart: 12. Mai)
Im Sci-Fi-Thriller PRIEST in 3D tritt Hauptdarsteller PAUL BETTANY gegen übernatürliche Mächte an. Dass sich die Handlung des Films um Motive wie Wut und Rache dreht und daher – wie BETTANY selbst anmerkt – etwas von einer klassischen griechischen Tragödie hat, kam dem Briten sicher nicht ungelegen. Schließlich begann er seine Laufbahn mit einer klassischen Schauspielausbildung und ist mit derartigen Themen bestens vertraut.
In PRIEST in 3D, der am 12. Mai in die deutschen Kinos kommt, ist PAUL BETTANY als Priester zu sehen, der sich in der letzten großen Schlacht eines Krieges zwischen Menschen und Vampiren als legendärer Gotteskrieger hervorgetan hat. Als seine Nichte Lucy (LILY COLLINS) von einer mordenden Bande Vampire entführt wird, widersetzt sich der Priester der Kirche, bricht seinen heiligen Eid und macht sich auf zu einer obsessiven Jagd. Er muss Lucy finden, ehe es den Vampiren gelingt, sie zu einer der ihren zu machen. „Die Priester können die Grenzen normaler menschlicher Fähigkeiten überwinden“, so BETTANY über eine Besonderheit seiner Rolle. „Durch Gebete können sie die Zeit um sich herum verlangsamen, während sie selbst sich normal weiterbewegen.“
Die Action kommt im postapokalyptischen Sci-Fi-Thriller daher nicht zu kurz – und PAUL BETTANY bestand darauf, die meisten seiner Stunts selbst zu machen. Die Dreharbeiten zu einer bestimmten Szene blieb ihm besonders im Gedächtnis: „Ich fuhr auf einem Motorrad neben einem Zug, sollte dann aufstehen und auf den Zug aufspringen. In diesem Moment dachte ich plötzlich: ,Was um alles in der Welt tue ich hier eigentlich?’. Aber ich hatte zuvor immerhin neun Monate trainiert, um für den Film wirklich fit zu sein“, erinnert sich BETTANY. „Ich wollte so viele Actionszenen wie möglich selbst machen. Wenn du in der Sicherungsverkabelung hängst, ist das so, als wärst du wieder ein Kind. Ich würde lügen, wenn ich bestreiten würde, dass genau das auch einer der Gründe war, warum ich überhaupt Schauspieler geworden bin.“
Den Grundstein für seine Bühnen- und Leinwand-Karriere legte der 1971 in London geborene PAUL BETTANY im Alter von 19 Jahren, als er eine Schauspielausbildung am „Drama Centre“ seiner Heimatstadt begann. Seinen ersten großen Theaterauftritt hatte BETTANY im Stück „An Inspector Calls“ unter der Regie von Stephen Daldry („The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit“, „Billy Elliot – I Will Dance“). In der Folge stand er als Mitglied der „Royal Shakespeare Company“ in den Aufführungen „Richard III.“, „Romeo und Julia“ und „Julius Caesar“ auf der Bühne und erhielt 1997 seine erste kleinere Filmrolle im Drama „Bent“ (1997).
PAUL BETTANY spielte auch weiterhin Theater in England und den USA und engagierte sich in diversen TV-Produktionen. 1998 war er in „Brombeerzeit“ in seiner zweiten Spielfilm-Rolle zu sehen und stand kurze Zeit später in „After the Rain“ (1999) und „Suicide Club“ (2000) erneut vor der Kamera. Für seine überzeugende Darbietung im Thriller „Gangster No. 1“ (2000) wurde er mit Nominierungen bei den „British Independent Film Awards“ und den „London Film Critics’ Circle Awards“ bedacht.
Nachdem PAUL BETTANY mit seinen von den Kritikern gelobten Theater-, Film- und Fernsehauftritten zunächst vor allem in seinem Heimatland Großbritannien Popularität erlangt hatte, wurde er durch seine Rolle des Geoffrey Chaucer an der Seite von Heath Ledger in „Ritter aus Leidenschaft“ (2001) auch international bekannt. Für diesen Part wurde BETTANY nicht nur mit dem „London Film Critics’ Circle Award“ in der Kategorie „Britischer Nebendarsteller des Jahres“ geehrt, sondern schaffte es auch auf die „Ten to Watch“-Liste des Magazins „Daily Variety“. Für die Rolle von Russell Crowes imaginärem Mitbewohner in Ron Howards Oscar®-prämiertem Drama „A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn“ (2001) räumte BETTANY bei den „London Film Critics’ Circle Awards“ des darauffolgenden Jahres den Preis als „British Supporting Actor of the Year“ ein zweites Mal ab.
Weitere bekannte Filme des Briten sind unter anderem „Dogville“ (2003), „Master & Commander – Bis ans Ende der Welt“ (2003), „Wimbledon – Spiel, Satz und … Liebe“ (2004), „Firewall“ (2006), „The Da Vinci Code – Sakrileg“ (2006), „Tintenherz“ (2008), „Legion“ (2010) und „The Tourist“ (2010).
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