Rapid Eye Movies im KINO: PARK Chan-wooks I’M A CYBORG BUT THAT’S OKAY
I’M A CYBORG, BUT THAT’S OK
Republik Korea 2006 – Regie: PARK Chan-wook – 105 Minuten
Young-gun ist überzeugt ein Cyborg zu sein. Sie spricht mit Automaten, verweigert mensch-liche Nahrung und trägt immer Batterien bei sich, um sich jederzeit wieder aufladen zu können. In einer Nervenklinik begegnet sie Il-sun, der glaubt, er könne anderen Menschen ihre Fähigkeiten klauen. Und auch wenn sich das für einen Cyborg nicht gehört, entwickelt Young-gun Gefühle für Il-sun…
Regisseur PARK Chan-wook (OLDBOY) bezeichnet I’M A CYBORG, BUT THAT’S OK als „a kind of a romantic comedy“ – das lässt jeden, der auch nur eine Ahnung vom Oeuvre des koreanischen Ausnahmeregisseurs hat, einiges vermuten. Doch der Film sprengt die Dimension des Vorstellbaren. Die abgedrehte Mischung aus EINER FLOG ÜBER’S KUCKUCKSNEST, dem Ideenreichtum Michel Gondrys und der visuellen Kraft des koreanischen Kinos ist ein beinahe anarchistisches Meisterwerk. Ohne Respekt für Normen und gängige Logik galoppiert das Märchen von zwei vereinsamten Seelen samt seiner Absurdität und Spleenigkeit auf den Zuschauer zu. Nicht ohne Grund war I’M A CYBORG, BUT THAT’S OK der Publikumsfavorit des diesjährigen Berlinale-Wettbewerbs und gewann den Alfred Bauer Preis für den innovativsten Film des Festivals.
Kinostart: 17. Januar 2008
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