The Grey – Unter Wölfen
„Der Wolf hat die Kraft eines Mannes, aber den Verstand von neun Männern; der Bär hat die Kraft von neun Männern, aber den Verstand eines Mannes“, heißt ein Sprichwort. Zurück zur feindlichen Natur, das wäre der Tenor dieses furiosen Abenteuerfilms: John Ottway (Liam Neeson) ist in Alaska bei einem Ölunternehmen angestellt, um dort die Bohrarbeiter vor wilden Tieren zu schützen. Er und ein Trupp Männer befinden sich auf dem Rückflug in die Heimat, als ihr Flugzeug in einen heftigen Sturm gerät und in der Wildnis abstürzt.. Gestrandet im menschenleeren eisigen Desert machen sich die wenigen Überlebenden auf den Weg Richtung Süden. Dabei kämpfen sie nicht nur gegen Hunger und Kälte, denn auch ein Wolfsrudel, in dessen Jagdgebiet sie gelandet sind, hat längst ihre Fährte aufgenommen. Schnell stellen sie fest, dass sie zusammenarbeiten müssen, um schneller voran zu kommen und der drohenden Gefahr zu entgehen. Um die Teamfähigkeit der Gruppe steht es jedoch nicht besonders gut, so fällt es den acht konträren Charakteren alles andere als leicht, an einem Strang zu ziehen. Zum Vorteil der hungrigen Jäger.nen Gruppe der acht Überlebenden nicht leicht zusammen zu arbeiten.
Das Film-Duo Scott (Robin Hood, Man on Fire) und Action-Regisseur Joe Carnahan (A-Team Der Film, Smokin’ Aces) legen mit diesem grandios bebilderten Actioner einen packenden Film in der epischen Tradition der klassischen „Wolfsblut“ – Movies der Siebziger und Achtziger vor, der seines gleichen sucht. In fulminanten Wettlauf gegen die Zeit liefern sich Mensch und Tier ein gnadenloses Duell um Leben und Tod. Nur als Team kann die Gruppe überleben. Und jeder Faupas hat einen tödlichen Preis zur Folge. Immer wieder ein faszinierendes filmisches Thema: Wölfe. Eigentlich mögen sie kein Menschenfleisch, die Tiere haben jedoch gelernt, dass Menschen ihnen nicht wohl gesonnen sind. Sie wurden systematisch ausgerottet. Jeder gehetzte Wolf, der sich nicht in die Enge getrieben fühlt, wird beim Anblick des Menschen flüchtet normalerweise. Sie können eine unglaubliche Jagdgeschwindigkeit bis zu 60 km/h erreichen, lassen aber bei der Verfolgung ihrer Beute meist bereits nach rund einem Kilometer von der weiteren Verfolgung ab. Wölfe bellen selten, sie heulen, anhaltend, ihre Art der Kommunikation. Wie heißt es so schön? „Von weitem ist der Wolf schön, aber aus der Nähe ein Raubtier.“
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The Grey – Unter Wölfen wurde bearbeitet von Jean Lüdeke • Permalink • Kommentar schreiben »













