TRUE GRIT – Der Festival-Liebling der Berlinale seit 24. Februar 2011 im Kino
Ein mutiges Mädchen und seine starken Männer sind unaufhaltsam: In den USA ist TRUE GRIT seit Dezember ein wahrer Box-Office-Erfolg und hat mittlerweile 160 Mio. Dollar eingespielt, nur unmerklich weniger als der erfolgreichste Western aller Zeiten „Der mit dem Wolf tanzt“. Am 24. Februar können nun endlich auch die deutschen Zuschauer das großartige Kinoabenteuer erleben, das vor einer Woche seine umjubelte Premiere als Eröffnungsfilm der 61. Berlinale feierte. Und kurz nach dem deutschen Kinostart wartet ein weiteres Großereignis: die Verleihung der 83. Academy Awards®, bei denen TRUE GRIT in 10 Kategorien nominiert ist. Einer durfte sich bereits vergangenen Sonntag bei den BAFTA®s freuen: Roger Deakins wurde für die „Beste Kamera“ ausgezeichnet.
TRUE GRIT
Die 14jährige Mattie Ross (Hailee Steinfeld) ist fest entschlossen, den kaltblütigen Mord an ihrem Vater nicht ungesühnt zu lassen. Da die Behörden ihr nicht helfen, will sie den feigen Mörder Tom Chaney (Josh Brolin) mit eigenen Mitteln seiner gerechten Strafe zuführen. Für 100 Dollar engagiert sie den trunksüchtigen und raubeinigen U.S. Marshall Rooster Cogburn (Jeff Bridges), der es mit dem Gesetz selbst alles andere als genau nimmt. Widerwillig lässt er sich von Mattie überreden, sie auf die Jagd nach Chaney mit zu nehmen – quer durch die gesetzlosen Weiten der Prärie. Doch sie sind nicht allein, denn auch Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon) will den Flüchtigen stellen, um eine Kopfprämie zu kassieren, die auf Chaney wegen eines weiteren Mordes ausgesetzt ist. Unfreiwillig ziehen sie zu dritt weiter und schon bald kommt Mattie dem Mörder ihres Vaters gefährlich nah…
Joel & Ethan Coen sind Meister ihres Fachs – mit jedem neuen Film überraschen sie auf stilistisch und inszenatorisch eigenwillige Weise. Nach dem preisgekrönten „No Country for Old Men“ erweisen sie mit TRUE GRIT nun dem Western-Genre Reverenz. Packend, kraftvoll und visuell überwältigend interpretieren sie den Roman „True Grit“ von Charles Portis – 1969 erstmals verfilmt unter dem Titel „Der Marshal“ mit John Wayne in der Hauptrolle. Joel & Ethan Coen gelang mit TRUE GRIT ein wahrer Besetzungscoup: Brillant verkörpert Jeff Bridges („Crazy Heart“) die legendäre Rolle des verschrobenen Haudegen Rooster Cogburn. An seiner Seite begeistern Hailee Steinfeld in einer starken Debüt-Performance als toughe Farmerstochter sowie Matt Damon („Green Zone“) als selbstgefälliger Texas Ranger und Josh Brolin („Wall Street: Geld schläft nicht“) als feiger Mörder. Kameramann Roger Deakins, ausgezeichnet u.a. für „No Country for Old Men“ und „O Brother Where Art Thou“, fand für TRUE GRIT raue, eindringliche Cinemascope-Bilder.
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TRUE GRIT – Der Festival-Liebling der Berlinale seit 24. Februar 2011 im Kino wurde bearbeitet von Patrick Fiekers • Permalink • Kommentar schreiben »













