WASTE LAND ab heute im Kino
Mit WASTE LAND dokumentiert Lucy Walker eines der aufwendigsten Projekte des brasilianischen Künstlers Vic Muniz – die Entstehung einer Installation im „Jardim Gramacho“, einer der größten Mülldeponien der Welt. Sie liegt in einem Außenbezirk von Rio de Janeiro, dort, wo die Ärmsten der Armen leben. Viele von ihnen leben vom Müll, indem sie ihn auf die unterschiedlichste Weise recyceln. Man nennt sie „Catadores“, „Pflücker“, und mit ihnen arbeitete Vik Muniz bei diesem Projekt zusammen. Unter der Anleitung von Vik Muniz erschaffen sie ein außerordentliches Kunstwerk, indem sie Porträts von sich formen – im Müll, aus Müll. Mit dieser Arbeit verändert sich ihre Perspektive nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf die Welt.
Vik Muniz, 1961 in São Paulo geboren, gilt als einer der wichtigsten brasilianischen Gegenwartskünstler, seit Mitte der 80er Jahre lebt er vorwiegend in New York.
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