RAPID EYE MOVIES im Portrait
Schön, schräg, schrill: Das Kölner Label Rapid Eye Movies ist mittlerweile Instanz im Film,- Musik-und Buchbereich. Insbesondere in Deutschland und zunehmend international in den Bereichen Filmdistribution, Produktion, Musik, Promotion und Verlagswesen tätig ist. Kerninhalte des kreativen Schaffens sind asiatische Produktionen, inklusive indisches Kino. Ohne zu übertreiben, kann man konstatieren, dass die REMler den Durchbruch populärer indischer Filme in Europa in Gang gebracht hat, sich heuer als Deutschlands Marktführer für „Bollywood“ im Home-Entertainment-Sektor behaupten. Sie bezeichnen sich selbst als „Perlentaucher, immer auf der Suche nach dem Unerwarteten.“ Und das ist in der Tat so. In folgenden Bereichen hat der rheinische Ausnahmeanbieter ein mehr als goldenes Händchen bewiesen:
Distribution: Editieren von Filmen im Kino, auf DVD und im Fernsehen. Bedeutende Regisseure aus Hongkong, Japan, Korea und Indien, wie Johnny To, John Woo, Takeshi Kitano, Takashi Miike, Park Chan-Wook, Kim Ki-Duk, Karan Johar und Yash Chopra wurden durch Rapid Eye Movies in Deutschland eingeführt.
Produktion: Koproduktion internationaler Filmprojekte, die logische Folge des Wunsches nach tiefer greifenden, inhaltliche Auseinandersetzung. Grundlage: jahrelange Kontakte und das gegenseitige Vertrauen zu Produzenten und Weltvertrieben in Südostasien und Indien.
Verlagswesen: Veröffentlichung von Büchern, von der Biographie bis hin zum Bildband, sowie Spartenmagazinen, wie dem ersten deutschsprachigen Bollywood-Magazin.
Musik: In enger Zusammenarbeit mit dem Musiklabel normal records GmbH Veröffentlichung von Soundtracks, vornehmlich indische Filmmusik.
Promotion: Konzeption und Durchführung von filmrelevanten Events, vom Filmfestival bis zur Kunstausstellung.
Und so ging alles Schlag auf Schlag. Der Erfolg gibt Rapid Eye Movies Recht, hier die Erfolgsstory im Überblick:
1996: Gründung des Filmverleihs Rapid Eye Movies mit Ghost in the Shell und The Killer.
2001: Auszeichnung mit dem „Verleiherpreis“ des Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien (BKM, Kulturstaatsminister J.N. Rümelin)
2003: Gründung des Musiklabels Rapid Eye Music
2005 Gründung des DVD-Labels Rapid Eye Movies HE GmbH
Wichtige Titel:
- Kozure Okami – Lone Wolf and Cub 1-6
- Sonatine von Takeshi Kitano
- Audition von Takashi Miike
- The Isle von Kim Ki-Duk
- Kabhi Khushi Kabhie Gham von Karan Johar
- Rize von David LaChapelle
- Musik: Kabhi Khushi Kabhie Gham – Soundtrack (Goldene Schallplatte)
- Verlag: King of Bollywood eine Shah Rukh Khan- Biographie von Anu Chopra
- Bollywood Rapid Eye Magazin
Da ist es natürlich kein Wunder, dass Lob und Auszeichnungen nur so hageln: „Die Arbeit des Kölner Verleihs ist so überdurchschnittlich, vorbildlich, außergewöhnlich und wichtig, dass dieser Verleih mit dem Verleiherpreis 2001 ausgezeichnet wird. Der Verleih hat in wenigen Jahren das Profil eines Labels gewonnen, von dem die Zuschauer ein stets gleichwertig hohes Niveau verlangen und es auch geliefert bekommen, begründete die Jury des „Beauftragten für Kultur und Medien“ die Arbeit der Kölner in der Laudatio. Und „mediabiz.de“ stimmte mit ein: „Das soll eine Film-Firma sein? Nette Menschen, lockere Atmosphäre, zwischen den Schreibtischen stapelt sich organisiertes Chaos… Ja, hier sind zweifelsohne Fans am Werk, die trotz aller Professionalität ein Stück Fan geblieben sind. Wie kein anderes Label steht Rapid Eye Movies für eine besondere Art von Filmen, die außer der Tatsache, dass sie asiatischer Herkunft sind, eigentlich nur ein hohes künstlerisches, ästhetisches Niveau und eine erfrischende Unangepasstheit auszeichnet. Modernes Kino, jenseits von Hollywood-Mainstream oder einheimischem Autorenfilm-Mief. Das weiß man, was man hat.“ Kein Zweifel, Rapid Eye Movies hat den Nimbus von Kult, eben wie die eigenen Movies…
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