Soundtrack: Die Gräfin
Ungarn um 1610: In der Grafschaft der Gräfin Erzebet Báthory verschwinden zahllose junge Frauen spurlos. Es wird vermutet, dass sie einem Schattenwolf zum Opfer gefallen seien. Die Einwohner leben in Angst und Schrecken. Der Vizekönig von Ungarn sieht sich in der Pflicht einzuschreiten. Auch der Kaiser lässt eine Untersuchungskommission zusammenstellen, die die Fälle und die Gründe aufklären sollen. Doch ihnen allen gelingt es nicht, das grausame Geheimnis zu lüften. –
Titelverzeichnis: 1. Dominic, 2. The cage, 3. Waiting for Istvan, 4. Looking for clues, 5. First night, 6. Going to Vienna, 7. I am rotting, 8. Drops of blood, 9. With Istvan again, 10. Killing Bertha, 11. First bleeding, 12. Sending Darvulia away, 13. Girls in the woods, 14. Second night, 15. Demons are here, 16. Pola, 17. Darvulias death, 18. Istvan finds the cage, 19. God, you have abandoned me, 20. Last words.
Die Komponistin Julie Delpy wurde am 21. Dezember 1969 in Paris als Tochter des berühmten Schauspielerpaares Marie Pillet und Albert Delpy. Sie absolvierte ein Regiestudium an der Filmhochschule in New York und lebt heute in Los Angeles. Julie Delpy ist auch Schauspielerin, die in Godards „Détective“ (1985) ihre ertse Rolle fand. Ihren künstlerischen Durchbruch kam mit der Rolle der Agnieszka Hollands im sehr erfolgreichen deutschen Film „Hitlerjunge Salomon“ (1990). Mit diesem Film begann ihre internationale Karriere und sie spielte in der Folgezeit unter Regisseuren wie Volker Schlöndorff in „Homo Faber“ und Krzysztof Kieslowski in „Drei Farben: Weiß“. Einige Haupt- und Nebenrollen folgen in internationalen Filmen. 1995 und 2004 sorgte sie mit Ethan Hawke in „Before Sunrise“ und „Before Sunset“ für Furore. 2007 präsentierte sie bei der 57. Berlinale ihr Regiedebüt „2 Tage Paris“ und nun die Verfilmung ihres Lieblingsroman um das Lebens der Erzsébet Báthory. Aber damit noch nicht genug: als Sängerin erschien Ende 2003 ein Album mit elf persönlichen Chansons in englischer und französischer Sprache, auf der sie sich selbst mit Gitarre begleitet. Also eine außergewöhnliche Persönlichkeit: Julie Delpy ist Sängerin, Musikerin, Komponistin, Schauspielerin und Regisseurin. Achtung: Bitte dieses große Talent merken! Doch zurück zum Film „Die Gräfin“ bzw. zur Musik…Julie Delpy hatte offensichtlich den Historyroman und der Zeitgeschichte entsprechend, viel von Sadie abgehört. Nein, nein…, dass soll positiv gemeint sein, weil es deutlich herauszuhören ist, dass sie eine eigene Linie hat und durchweg fortführt. In den weltberühmten Abbey Road Studios in London, wo einst The Beatles ihre Welthits aufgenommen haben, nahm Delpy die Musik auf. Zur ihrer Seite standen die Musiker Thomas Bowes, Caroline Dale, Dave Hartley und Skaila Kanga. Sie standen unter der musikalischen Leitung von Isobel Griffiths. Auch wer den Film nicht kennt, kann sich beim Kauf des Soundtracks auf eine besinnliche, historische Rückführung in die Zeit von einst leiten lassen. Übringens: Julie Delpy führt nicht nur Regie und hat die Musik geschrieben…sie spielt sogar die Hauptrolle: Gräfin Erzsébet Báthory.
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Soundtrack: Die Gräfin wurde bearbeitet von Nils Grundmann • Permalink • Kommentar schreiben »












