Soundtrack: Effi Briest
Wenige Jahre vor Ende des 19. Jahrhunderts hat Theodor Fontane den Roman Effi Briest geschrieben. Zu Zeiten des Reichskanzlers Otto von Bismarck war das Leben sehr von strengen Regeln bestimmt. So spielt der Roman vor dem Hintergrund dieses reglementierten Lebens.
Der Film lehnt sich zu einem großen Teil an die Vorlage des Buches an. So heiratet die junge Effi Briest den Baron Innstetten. Dieser war einst der Verehrer ihrer Mutter. Das Leben verläuft für Effi fast langweilig, auch wenn sie neun Monate nach der Hochzeit einem Kind das Leben schenkt. Dann lernt sie eines Tages Major Crampas kennen, der ihr Leben verändert. Sie bekommt einen anderen Wert von der Liebe vermittelt. Allerdings bekommt die Geschichte im Film eine andere Wendung.
Das Booklet der CD berichtet über die Suche der Regisseurin nach einem Komponisten. Außerdem ist im Booklet ein Interview mit dem Komponisten Johan Söderqvist enthalten, indem er über seine Arbeit zu Effi Briest spricht.
Ferner sind hier die beiden Lebensläufe von der Regisseurin Hermine Huntgeburth sowie vom Komponisten Johan Söderqvist nachzulesen. Und der Lebenslauf ist seit etwa 1992 von einer Karriere als Film-Komponist geprägt. Er war bereits für den Europäischen Filmpreis sowie mit der Produktion „Nach der Hochzeit“ für den Oscar nominiert.
Die Musik wurde von Johan Söderqvist komponiert und produziert. Als Assistent des Komponisten war Uno Helmersson tätig. Eingespielt wurde die Musik von Slovak National Symphony Orchestra unter der Leitung von Viktor Simcisko.
Abgestimmt wurden die Melodien des Soundtracks auf die Geschichte des Films. Mitunter ist sind Melancholie von Effi Briest und die Dramatik im Soundtrack zu spüren – eine musikalisch spannend geschilderte Geschichte.
Soundtrack: Effi Briest wurde bearbeitet von Marina Hüttner • Permalink • Kommentar schreiben »




Interviews