The Changeling – Soundtrack
Wieder einmal krönt Clint Eastwood einen seiner Filme mit einem ergreifenden Soundtrack und erinnert dabei nicht nur einmal an sein bisheriges Meisterwerk „Mystic River“. Auch diesmal hat Eastwood ein echtes Händchen für einprägsame Melodien und Motive, die er im Laufe des Films von verschiedenen Instrumenten interpretieren lässt. Eastwoods Sprache ist leise und subtil, aber gerade deswegen auch so mitreißend und emotional. Ein vor Tragik seufzendes Cello, ein zu Tränen rührendes Orchester, eine leise flüsternde Trompete – Eastwood beweist erneut meisterlich, dass es eigentlich nicht vieler Töne bedarf, um die Zuschauer um den (musikalischen) Finger zu wickeln. Mal lässt eine leise Trompete das Los Angeles der 20er und 30er Jahre vor unserem geistigern Auge auferstehen, dann wiederum trägt uns ein traumhaft schwelgendes Piano über die Hügel der Stadt. Wo der Film sich ein ums andere Mal in diversen Handlungssträngen verzettelt, bleibt der Soundtrack erstaunlich klar und einfach. Edel!
Clint Eastwood
The Changeling (dt. Der fremde Sohn)
(Varese/Sarabande)
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