Alone in the Dark: Spielen ohne Frust
Das in einem Monat erscheinende Action-Survival-Game Alone in the Dark zeigt neue Wege, wie man Spiele benutzerfreundlicher gestalten kann: Verschiedene innovative Features sorgen dafür, dass der Spielspaß bis zum Ende erhalten bleibt.
Nur jeder vierte Videospieler spielt seine Spiele zu Ende, wie eine Studie von ATARI zeigt. Neue Wege im Spieldesign bieten anspruchsvolles Gameplay ohne Frust.
Für Unterhaltung Geld ausgeben und mittendrin aufhören: Bei Kino oder DVD kaum vorstellbar, bei Videospielen aber die Regel. Nur jeder vierte Spieler spielt seine Spiele ganz zu Ende, wie eine Studie belegt, die das renommierte französische Markforschungsinstitut Toluna im Auftrag von ATARI durchgeführt hat. Weitere interessante Zahlen: 75 Prozent der Befragten beenden Spiele selten oder gar nicht, 43 Prozent gaben an, das zuletzt gekaufte Spiel nicht durchgespielt zu haben.
Ein häufiger Grund dafür, ein Spiel beiseite zu legen ist Frustration, weil eine bestimmte Stelle zu schwierig ist. Nach ungezählten Versuchen gibt der Spieler auf, er steckt in einer Sackgasse. Das Spiel Alone in the Dark von ATARI zeigt nun neue Wege, wie man Spiele benutzerfreundlicher gestalten kann. Mit Hilfe des Features „DVD Chapter Select“ kann der Spieler Stellen, an denen er scheitert einfach überspringen. Um den Spielspaß nicht zu schmälern geht dies natürlich nur begrenzt, man kann nicht direkt zum Ende springen. Nutzt der Spieler das Feature zu oft, so bringt er sich um Teile des spannenden Endes. Spieler die das gesamte Spiel durchspielen und jede Herausforderung meistern werden mit einem extra spannenden Finale belohnt.
Auch im Bereich Storytelling gehen die Entwickler von Alone in the Dark neue Wege, inspiriert von der Welle spannender amerikanischer TV-Serien wie „Lost“, „24“ und „Prison Break“. Analog zu den Serien ist Alone in the Dark in Episoden unterteilt, die mit einer Zusammenfassung der letzten Episode beginnen und einem spannenden Cliffhanger enden. Der Spieler erhält dadurch noch einmal eine Überblick über den aktuellen Spielstand, und findet so – auch nach einer längeren „spielfreien“ Zeit – wieder schnell ins Geschehen zurück.
Das Feature „Real World Rules“ garantiert, dass alle Objekte und Gegenstände im Spiel echte physikalische Eigenschaften haben und wie im wahren Leben auf unterschiedliche Weise eingesetzt werden können. Aufgrund der Interaktivität des Spiels sind der Kreativität und Fantasie des Spielers keine Grenzen gesetzt. Eine besondere Rolle spielt dabei auch das Element Feuer, die wichtigste Waffe im Kampf gegen das Böse. Erstmals in einem Videospiel breitet es sich physikalisch korrekt aus und kann ein mächtiger Verbündeter aber auch Bedrohung für den Spieler sein.
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Samstag, 31 Mai 2008 @ 12:36pm