Russell Crowe: “Ich will mich taufen lassen.”
Früher flogen Telefone, wurden Journalisten angeschnauzt und Produzenten bedroht. Heute sieht Russell Crowe seinen Ruhm und das Leben gelassener. Der 43-Jährige ist mittlerweile zweifacher Vater (Söhne Charles, 3, und Tenyson, 1) und versucht entspannt nach vorne zu schauen: “Die Schauspielerei ist nicht mehr das Wichtigste in meinem Leben,” sagte er gegenüber CELEBRITY. “Ich bin jetzt vor allem Vater und ein Tag ohne meine Söhne oder meine Frau Danielle ist ein verschwendeter Tag.” Sein aufbrausendes Wesen erklärt der gebürtige Neuseeländer mit dem damaligen Erfolgsdruck. “Ich komme aus der Arbeiterklasse und habe mich im Filmgeschäft mühsam nach oben gerobbt. Es gab nie Garantien, nichts fühlte sich einfach oder leicht an. Ich stand immer unter Druck, weiterzumachen, besser zu werden.” Heute grübelt Crowe nicht mehr über Erfolg oder Misserfolg nach. Selbst das einst von ihm gehasste Hollywood glänzt in neuem Schein. “Mittlerweile arbeite ich ganz gerne in Amerika. Danielle und ich haben viele Freunde dort. In Hollywood sind zwar alle gaga, aber auch das belastet mich nicht weiter.” Und neuen Glauben hat Atheist Crowe zu guter letzt auch noch gefunden. “Selbst Religionsfeind Charles Darwin hat auf dem Totenbett gebetet. Es gibt so viel Unerklärliches auf der Erde. So viel Wunderbares. Pflücken Sie nur eine Blume, wie kompliziert sie konstruiert ist. Ich habe sogar beschlossen, mich taufen zu lassen. Und zwar zusammen mit meinem Sohn Tennyson. Es ist schon alles geplant.”
Das komplette Interview mit Russell Crowe erscheint in der neuen CELEBRITY, EVT 13.10.
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