WERBUNG
DigitalVDDigitalVDDigitalvd

DigitalVD.de – Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Fernsehfilm-Festival Baden-Baden

Es ist wieder soweit: Die Fernsehbranche trifft sich wie jedes Jahr im Herbst in Baden-Baden. Vom 20. – 24. November wird anlässlich des Fernsehfilm-Festivals die beste Produktion des Jahres 2007 mit dem begehrtesten Preis der deutschsprachigen TV-Branche – dem Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste – ausgezeichnet.

Im Rennen sind 12 hochwertige und innovative einteilige Fernsehfilme, die die ganze Spannweite des Fernsehens repräsentieren: Kriminalfilme, Komödien, Dramen und Schicksalsfilme.

Seit 70 Jahren unterstützt die BMW Group den deutschen Fernsehfilm. Auch 2007 wurden wieder zahlreiche Fernsehproduktionen mit Fahrzeugen der BMW Group als Requisiten ausgestattet. Sowohl “Polizeiruf 110: Taubers Angst” als auch “2 Wochen Chef” – beides unterstützte Projekte – haben den Sprung in den Wettbewerb geschafft.

MFG-Star Baden-Baden.
Die jungen Talente werden gebührend gefeiert in Baden-Baden. Der MFG-Star wird einem Regisseur verliehen, der sein Erstlings- oder Zweitlingswerk in Baden-Baden vorstellt. Die Nachwuchsförderung der BMW Group wählt aus vielen eingereichten Projekten aus. Die Hälfte der diesjährig für den Nachwuchspreis nominierten Filme wurde auch von BMW als förderungswürdig empfunden und schon während der Dreharbeiten unterstützt.

Hans Abich Preis.
Der Hans Abich Preis zeichnet Filmemacher für besondere Verdienste aus. Dieses Jahr hat sich die Jury für den Regisseur Edgar Reitz und sein Lebenswerk Heimat I – III entschieden. In mehr als 42 Stunden Spieldauer erzählen die drei Heimat-Teile eine einfühlsame Chronik deutscher Geschichte. Von Beginn an wurde Edgar Reitz von der BMW Group in diesem Vorhaben unterstützt. Mit seiner Trilogie hat er Maßstäbe für die Möglichkeiten der Kontinuität im Medium Fernsehen gesetzt.

Programmhinweise:
Wettbewerb.
22. September, 16.30 Uhr, Runder Saal
“2 Wochen Chef” von Annette Ernst (Wiedemann und Berg Filmproduktion)
23. November, 10.00 Uhr, Runder Saal
Polizeiruf 110: Taubers Angst von Klaus Krämer (d.i.e.film.gmbh)

MFG-Star Baden-Baden.
24. November, 8.30 Uhr, Runder Saal
“Reine Geschmachssache” von Ingo Rasper (noirfilm filmproduktion)
24. November, 15.45 Uhr, Runder Saal
“Neandertal” von Ingo Haeb, Jan-Christoph Glaser (Rommel Film)

Hans Abich Preis.
22. November, 19.30 Uhr, Theater Baden-Baden
Edgar Reitz: “Heimat Fragmente: Die Frauen”(bisher nicht verwendete Szenen aus allen drei Teilen seiner Heimat-Trilogie)

Preisverleihung 2007. (auf Einladung)
24. November, 19.30 Uhr, Bénazet-Saal

Quelle: BMW Group

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

ARTE verleiht Dokumentarfilmpreis 2007

Zum Abschluss der 31. Duisburger Filmwoche wurde am vergangenen Samstag der ARTE-Dokumentarfilmpreis 2007 vergeben. Der von ARTE mit 6.000 Euro dotierte Preis, der durch eine unabhängige Jury verliehen wird, ging in diesem Jahr an den Film “Michael Hamburger – Ein englischer Dichter aus Deutschland” von Frank Wierke. Wierkes Porträt zeigt den Alltag des im Juni verstorbenen Dichters Michael Hamburger, der in einem alten Haus in England einen “Kleinkrieg” mit wucherndem Grünzeug, angesammelten Erinnerungen und seiner fortschreitenden Gebrechlichkeit führt. Nach Ansicht der Jury gelingt es Filmemacher Wierke dabei, analog zu Michael Hamburgers Gedichten mit seiner detailgenauen Betrachtung konkreter Dinge und Handlungen eine ganze Welt zu erschaffen. Ausgezeichnet wurde damit ein Film, so die Jury weiter, der das fast unmögliche schafft: Poesie ohne jeden Kitschverdacht in einen Dokumentarfilm zu verwandeln.

Quelle: ARTE

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

“Tomte Tummetott und der Fuchs” gewinnt den Hauptpreis beim “6. Animation Contest of Folktales and Fables” in Japan

Der Film „Tomte Tummetott und der Fuchs“ nach den Bilderbüchern von Astrid Lindgren ist noch nicht veröffentlicht – und wird bereits mit dem ersten internationalen Preis ausgezeichnet: Beim 6. “Animation Contest of Folktales and Fables“ in Japan hat die Hamburger Produktion „Tomte Tummetott und der Fuchs“ den Hauptpreis, den „Grand Prix Award“ gewonnen.

Die Produktion des 30-minütigen Puppentrickfilms „Tomte Tummetott und der Fuchs“ in aufwendiger Stop-Motion-Technik wurde erst Mitte Oktober in Hamburg abgeschlossen. „Die Kamera ist noch warm, das Studio noch nicht mal aufgeräumt, und schon gewinnt der Film den ersten Preis! Und was für einen!“, freut sich die Regisseurin Sandra Schießl.

Pünktlich zum 100. Geburtstag von Astrid Lindgren am 14. November 2007 erscheint „Tomte Tummetott und der Fuchs“ auf DVD bei Oetinger kinderkino. Zeitgleich feiern die Produzenten in Hamburg die DVD-Weltpremiere des jetzt schon ausgezeichneten Films.

„Tomte Tummetott und der Fuchs“ ist der erste komplett in Deutschland produzierte Astrid-Lindgren-Film, der gemeinsam von OGGLIES Film Productions, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Oetinger, und dem Hamburger Animationsstudio Trikk17 realisiert wurde. Trikk17 ist für seine innovativen Knetanimationen bekannt und zeichnet u.a. für „Marundes Landleben“ (NDR), das Musikvideo „Ding“ für Seeed oder die „Neandertaler-Spots“ der ARD-Sportschau verantwortlich.

Erklärtes Ziel des „Animation Contest of Folktales and Fables” ist es, viel versprechende Animationskünstler aus der ganzen Welt zu entdecken und zu fördern. Ausgezeichnet werden Animationsfilme von besonderer technischer und erzählerischer Qualität. Der „Grand Prix Award“ ist mit 1.000.000 Yen dotiert. Die Preisverleihung findet am 16. Dezember in Hida (Japan) statt.

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

1. Europa Filmfest in München, 28.11.-5.12.2007


europafilmfest.thumbnail 1. Europa Filmfest in München, 28.11. 5.12.2007

München hat ein neues Filmfest: Zum ersten Mal findet vom 28.11. – 05.12. das EUROPA FILMFEST im traditionsreichen Gloria Palast statt:

In Zusammenarbeit mit dem Mathäser Filmpalast haben die Veranstalter Sebastian Muhr und Konstantin Kiefer im Gloria Palast ein ideales Festivalkino mitten in München gefunden. Ziel des EUROPA FILMFESTES ist es, sich Genre unabhängig als eine Plattform für den europäischen Film zu etablieren. Ein breites Publikum hat die Gelegenheit ein vielseitiges, gehaltvolles und unterhaltsames Programm zu sehen. Denn das EUROPA FILMFEST möchte die Arthouse-Fans ebenso ansprechen wie ein interessiertes Mainstream-Publikum.

Auf dem Programm stehen Filme wie beispielsweise SHADOWS, das neue Werk des Ausnahmeregisseurs Milcho Manchevski (VOR DEM REGEN), das seine Weltpremiere in diesem Jahr auf dem Filmfestival in Toronto feierte und das Spielfilm – Debüt von Anton Corbijn CONTROL mit Sam Riley und Alexandra Maria Lara in den Hauptrollen. CONTROL, ausgezeichnet mit der Camera d’Or in Cannes, ist ein hoch gelobtes Biopic über Ian Curtis, den Sänger der britischen Band Joy Division. Ein wunderbarer Ensemble Film ist LE HEROS DE LA FAMILLE von Thierry Klifa mit Catherine Deneuve, Emmanuelle Beart, Miou – Miou und Claude Brasseur. Die rabenschwarze Thriller Comedy BIG NOTHING mit Englands Anti-Helden Nr. 1 Simon Pegg (SHAUN OF THE DEAD) und dem „Friends“- Star David Schwimmer wird ebenso auf dem Europa Filmfest gezeigt, wie der übernatürliche Thriller LE CONCILE DE PIERRE mit Monica Bellucci, Moritz Bleibtreu und Catherine Deneuve nach einem Roman von Jean-Christophe Grangé (DIE PURPURNEN FLÜSSE). Die Literaturverfilmung DER GEKÖPFTE HAHN erzählt über das Schicksal der Siebenbürger Sachsen am Ende des Zweiten Weltkriegs und ist eine Co-Produktion aus Deutschland, Rumänien. Österreich und Ungarn. Auch die romantische Komödie CASHBACK von Sean Ellis über einen schlaflosen Londoner Kunststudenten wird auf dem Filmfest zu sehen sein und ist eine wahre Entdeckung!

Insgesamt werden etwa 35 europäische Produktionen gezeigt. Das komplette Programm wird demnächst im Internet und in gedruckter Form veröffentlicht. Bilder zum Download gibt es in Kürze unter www.europafilmfest.de.

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

VERWÜNSCHT auf dem Rom Film Festival 2007

Verwünscht startet am 20.12.2007 im Kino. Bereits am 26. Oktober kommt er auf dem roten Teppich in Rom an. Amy Adams und Regisseur Kevin Lima präsentieren VERWÜNSCHT nicht nur im Kino. Der Film wird auch auf dem Rom Film Festival 2007 gezeigt.

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

COMRADES IN DREAMS auf den Hofer Filmtagen

COMRADES IN DREAMS – LEINWANDFIEBER
Regie: Uli Gaulke

Kinostart: 3. Januar 2008
im Verleih der Flying Moon Filmproduktion und im Vertrieb von Zorro Film

COMRADES IN DREAMS – LEINWANDFIEBER vereint vier Kinomacher aus den unterschiedlichsten Ecken der Welt: Nordkorea, Amerika, Burkina Faso und Indien. Trotz aller Gegensätze eint die Helden des Filmes der Wunsch, allabendlich ihr Publikum zum Träumen zu bringen. Eine unterhaltsame Weltreise ins Reich der Zelluloidträume.

COMRADES IN DREAMS – LEINWANDFIEBER feierte internationalen Festivalerfolg in Sundance (World Cinema Documentary Competition), Berlinale (Special), Pusan, Boston, Toronto (Hot Docs), Karlovy Vary, Sydney, Edinburgh, Galway u.a. Filmfestivals weltweit.

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

41.Hofer Filmtage – Programm

Ab sofort steht das Programm der Internationalen Hofer Filmtage 2007 (23.-28.10.07) auf der Homepage unter www.hofer-filmtage.de zum Abruf bereit. Es sind ca. 98 Film(e) aufgelistet, unter anderem Beautiful Bitch, Dance For All, Einsame Insel, Freischwimmer oder Hotel Paradiso

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Europäischer Dokumentarfilmpreis PRIX ARTE 2007

LE PAPIER NE PEUT PAS ENVELOPPER LA BRAISE (PAPER CANNOT WRAP UP EMBERS) von Rithy Panh.

Sie sind jung, hübsch, tragen knallbunte Kleider und leben in einem leeren, heruntergekommenen Hochhaus in einer Art Wohngemeinschaft: Die Prostituierten von Kambodscha. Eine “Madame” sucht die Freier aus und kassiert die Hälfte des Geldes. Viele haben ein Kind, einige AIDS, die meisten haben etwa zwei Abtreibungen pro Jahr, bis es ihr Körper nicht mehr aushält, die Schmerzen unerträglich werden. Zur Ablenkung rauchen sie die Droge Ma mit Strohhalmen aus alten Gläsern während sie auf den nächsten Freier warten.

Die Jury begründete ihre Entscheidung wie folgt: “Schwebend zwischen den Elementen einer dokumentarischen Sichtweise und Elementen von hoher Artifizialität zeichnet der Film die Leben einer Gruppe kambodschanischer Prostituierter und ihrer engen Umgebung. Mit einem unendlichen Respekt und großer Wärme entfaltet sich ein quasi Brechtscher Dokumentarfilm, ein Werk von tiefer Menschlichkeit und beeindruckender künstlerischer Kompetenz, ein Plädoyer der gegenseitigen Achtung und Sorge unter Bedingungen größter Ausbeutung.“

Die internationale Jury bestehend aus der Schweizer Produzentin Francine Brücher, David Fisher von der New Israeli Film Foundation und dem deutschen Regisseur Philip Gröning, der letztes Jahr für seinen Film „Die große Stille“ den PRIX ARTE 2006 erhielt, hat den Film aus zehn Nominierungen ausgewählt. Die feierliche Übergabe des Preises findet am 01. Dezember 2007 im Rahmen des 20. Europäischen Filmpreises in Berlin statt.

Seit 1992 wird der PRIX ARTE gemeinsam von der European Film Academy und ARTE an den besten europäischen Dokumentarfilm verliehen. In den letzten Jahren wurden mit dem PRIX ARTE ausgezeichnet: „Die große Stille“ von Philip Gröning (2006), „Eine Pipeline durch den Kaukasus“ von Nino Kirtadze (2005), „Darwin’s Nightmare“ von Hubert Sauper (2004), S21 – Die Todesmaschine der Roten Khmer (2003), „Sein und Haben“ von Nicolas Philibert (2002) u. v. m.

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

12. Filmfestival Münster startet

Die Gästeliste ist fast groß wie die Zahl der Filme, die fünf Tage lang präsentiert wird: Zum Filmfestival Münster trifft sich ab Mittwoch, 17. Oktober, die Filmszene aus dem In- und Ausland. Direkt aus L.A. fliegt Hollywoodstar Rutger Hauer ein und ist Mitglied der Jury, die den mit 10 000 Euro dotierten Regiepreis im europäischen Spielfilmwettbewerb verleiht. „Wir freuen uns so sehr auf das Team, auf die Filme und die Jury“, ist die Slovenin Sabina Zakelj begeistert; ebenso wie ihre Jury-Kollegin Franziska Weisz: „Ich bin ganz gespannt auf Münster und darauf, die Filmszene dort kennen zu lernen.“ Obwohl sie gerade mitten im Dreh steckt, hat auch Nursel Köse es möglich gemacht, als Jurymitglied in Münster dabei zu sein. Das Publikum feiert die Schauspielerin gerade in Fatih Akins neuem Film „Auf der anderen Seite“, der in Cannes mit dem Drehbuchpreis ausgezeichnet wurde. „Work! Don’t Work!“ ist das Thema des diesjährigen thematisch ausgerichteten Spielfilmwettbewerbs, in dem acht Werke – vom Thriller über Musikfilm bis zum Sozialdrama – gezeigt werden. Alle Aspekte von Arbeit – auch Liebe und Freundschaft, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit – werden beleuchtet. Mit Lionel Baillius Spielfilmdebüt „Fair Play“ wird das Festival eröffnet: Rund um das abgründige Szenario seines Oscar-nominierten Kurzfilms „Squash“ gruppiert der junge Franzose eine Reihe weiterer, mitunter tödlicher Freizeitsportarten. Denn ganz gleich, ob sie rudern, joggen, golfen oder schwimmen, Fair Play spielt hier ganz entschieden keine Rolle.

Über hundert Filme bieten über alle Alters- und Geschmacksgrenzen hinweg Spannendes, Nachdenkliches, Überraschendes. Einer der Publikumsmagneten des 12. Filmfestivals Münster wird einmal mehr der deutschsprachige Kurzfilmwettbewerb sein. 52 Kurzfilme – von der charmanten Fingerübung bis zur poetischen Dokumentation von preisgekrönten Filmemachern – konkurrieren um den mit 5.000 Euro dotierten Großen Preis der Filmwerkstatt, gestiftet von G + P Immobilien Consult, den Förderpreis des WDR Studio Münster in Höhe von 2.500 Euro und den Publikumspreis (1.000 Euro), gestiftet von den Münsterschen Filmtheater Betrieben. Über die Hälfte der jungen Filmemacher und Filmemacherinnen, die an Filmhochschulen oder unabhängig davon gearbeitet haben, sind live dabei, wenn ihre Werke der Öffentlichkeit präsentiert werden und geben manches Geheimnis im Talk mit Entertainer und Moderator Adam Riese preis. In der Kurzfilmjury entscheidet unter anderem die Schauspielerin Ina Paule Klink, die als kesse Studentin Alex in der „Wilsberg“-Krimireihe Münstererfahrung hat.

Erstmals findet das Festival, das vor zwei Jahren über 6000 Besucher in den Bann gezogen, im Cineplex im Stadthafen statt. Wieder wird eine große Festival-Lounge eröffnet, in der sich die Filmschaffenden und das Publikum begegnen können.

Inspiriert durch das Thema Arbeit wurde erstmalig eine Schülerjury aus den Abgangsklassen der Haupt- und Realschulen in Münster eingeladen, die aus den Schulvorführungen einen Preis für den besten Kurzfilm über Arbeitslust und -frust verleiht. Im Rahmenprogramm zeigt ein kurzer Gang durch die Spielfilmgeschichte die wahren „Helden und Heldinnen der Arbeit“ – wie immer ist es ein Genuss, mit Filmwissenschaftler Dr. Hans Gerhold den Bogen von „Kuhle Wampe“ (D 1932) über „Karbid und Sauerampfer“ (DDR 1963) bis zu Kaurismäkis „Mann ohne Vergangenheit“ (SF 2002) zu schlagen.

Die Reihe „Münster Connection“ ist den Filmschaffenden der Region – vom begabten Amateur bis zum alten Profi – aus dem Umfeld der Filmwerkstatt, der Kunstakademie oder der FH Design gewidmet. Erstmalig ist ein Preview des neuen Werks des renommierten Autors und Regisseurs Peter Lilienthal zu sehen. Anhand des Schicksals des ersten US-Deserteurs im zweiten Irak-Krieg und einem Vater, der seinen Sohn bei der Irak-Invasion verlor, beleuchtet er in „Camilo – Der lange Weg zum Ungehorsam“ die Rekrutierungspolitik der amerikanischen Armee. Er hinterfragt in diesem essayistischen Dokumentarfilm die Verantwortung der Söhne und Väter, als Soldaten in einen Krieg zu ziehen.
Einmalig in Deutschland ist die Sektion „Filmspiegel“ mit den aktuellsten und herausragenden Produktionen aller Genres aus den Niederlanden, die eine einzigartige Handschrift haben.

www.filmfestival-muenster.de

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

ZDF mit drei Filmen auf 1. Filmfest Wismar vertreten

Das ZDF ist mit drei Produktionen auf dem 1. Wismarer Filmfest vertreten, das am 12. und 13. Oktober 2007 stattfindet. Veranstaltet vom Filmbüro des Mecklenburg-Vorpommern Film e.V. in Zusammenarbeit mit der Hansestadt Wismar und der Hochschule Wismar, widmet sich das Filmfest dem aktuellen Filmgeschehen in Mecklenburg-Vorpommern. Das Engagement des ZDF in dieser Region wird unter anderem durch drei Beiträge dokumentiert, die am Samstag, 13. Oktober, auf dem Festivalprogramm stehen.

Den Auftakt macht der Film “Jagdhunde”, eine Produktion der Berliner credofilm in Koproduktion mit ZDF (Redaktion: Das kleine Fernsehspiel) und HFF Konrad Wolf, Potsdam Babelsberg. Gefördert wurde der Film vom Medienboard Berlin-Brandenburg und der Kulturellen Filmstiftung Mecklenburg-Vorpommern. In der Tragikomödie über das zerbrechliche Gefüge von Familien, einem Reigen über Nähe und Distanz im Schnee der Uckermark, sind unter anderen Constantin von Jascheroff und Josef Hader zu sehen. Regie führte Ann-Kristin Reyels, die mit Marek Helsner auch das Buch schrieb.

Der Dokumentarfilm “Mein Tod ist nicht Dein Tod”, eine Koproduktion von Ö-Film und ZDF (Redaktion: Das kleine Fernsehspiel), schließt sich an. Der Film beschreibt die letzte – erträumte – Begegnung zweier Liebender: der Inderin Chetna und des Studenten Lars Barthel, die sich Mitte der 70er Jahre an der Babelsberger Filmhochschule kennen lernten. Ein autobiographischer Dokumentarfilm mit einer epischen Struktur über die schwere Kunst des Loslassens. Gefördert wurde der Film mit Mitteln des Medienboards Berlin-Brandenburg, der Stiftung Kuratorium junger Deutscher Film, der Filmförderung Hambrug, NordmediaFonds in Bremen und Niedersachsen, des BKM und der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern. Es ist die erste Regiearbeit von Lars Barthel, der auch das Drehbuch schrieb. Sendetermine für die beiden Filme im ZDF stehen noch nicht fest.

Abschließend läuft als Uraufführung das 90-minütige “SOKO Wismar“-Special mit dem Titel “Nasser Tod”. In der ZDF-Auftragsproduktion von CineCentrum Berlin sind neben dem bekannten SOKO-Team aus der ZDF-Krimiserie (mittwochs, 18.00 Uhr) unter anderen Marion Kracht, Carin C. Tietze und Hansa Czypionka zu sehen. Der Fall: Während einer Testfahrt geht der erfahrene Schiffsmechaniker Nico Weber über Bord und ertrinkt. War es Mord? Keiner der Kollegen scheint ein Motiv zu haben. Bei der Obduktion werden Narben einer Tätowierung entdeckt, die das Symbol einer ehemaligen Drogenbande darstellte. Während die Ermittler versuchen Nicos Geheimnis zu lüften, geschieht ein zweiter Mord. Sendetermin im ZDF ist Dienstag, 18. Dezember 2007, 20.15 Uhr.

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Weitere Artikel zu Kino und Filmen im DigitalVD.de Entertainment Blog:

++ DVD-RUBRIKEN ++