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DigitalVD.de – Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Tony Montana ist der Oberboss der Film-Unterwelt


scarface.thumbnail Tony Montana ist der Oberboss der Film Unterwelt

Scarface und „Goodfella“ Henry Hill entthronen den Paten in einer Umfrage zum besten Filmgangster

Anlässlich der Premiere von Ridley Scotts „American Gangster“ feiert LOVEFiLM, die Nummer Eins im europäischen Online-DVD-Verleih, jetzt die besten Filmgangster, gewählt von über 3.000 Mitgliedern von LOVEFiLM.com.

Der absolute Obermafioso ist Al Pacino alias Antonio Tony Montana in dem Kultklassiker „Scarface“, der beachtliche 18% der Stimmen auf sich vereinen konnte. Etwas tiefer in der Gangster-Hierarchie stehen Ray Liotta als Henry Hill in Martin Scorseses „Goodfellas“ (13%), und Samuel L. Jacksons Jules Winnfield in „Pulp Fiction“ (13%).

Und hier sind die zehn besten Filmgangster:

1. Al Pacino als Tony Montana in Scarface (1983)
Unumstrittener König der Gangster ist Tony Montana, ein kubanischer Flüchtling, der sich seinen Weg bis an die Spitze des Kokain-Imperiums von Miami bahnt. Blutrünstig, gewalttätig und unflätig, hat Al Pacinos legendäre Figur alle nötigen Voraussetzungen, um der beste Filmgangster aller Zeiten zu werden.

2. Ray Liotta als Henry Hill in Goodfellas (1990)
„So lange ich denken kann, wollte ich immer Gangster werden.“
Basierend auf einer wahren Begebenheit, schildert Goodfellas, wie der kleine Gangster Henry Hill in der Mafia-Hierarchie nach oben klettert. Goodfella – guter Junge? Na ja, zum Schluss schon irgendwie.

3. Samuel L. Jackson als Jules Winnfield in Pulp Fiction (1994)
Jackson holte sich mit seinem Auftritt in Pulp Fiction einen BAFTA-Award als bester Nebendarsteller und faszinierte die Zuschauer auf der ganzen Welt mit Bibelzitat-gespickten Tiraden.

4. Marlon Brando als Don Vito Corleone in Der Pate (1972)
Der Pate wird sich in seinem fiktiven Grab umdrehen, wenn er erfährt, dass er nur Vierter wurde.

5. Ben Kingsley als Don Logan in Sexy Beast (2000)
6. Robert De Niro als Don Vito Corleone in Der Pate II (1974)
7. Vinnie Jones als Big Chris in Bube, Dame, König, grAs (1998)
8. John Travolta als Vincent Vega in Pulp Fiction (1994)
9. Bob Hoskins als Harold Shand in The Long Good Friday – Rififi am Karfreitag (1980)
10. Daniel Day Lewis als Bill „The Butcher“ Cutting in Gangs of New York (2002)

LOVEFiLM.de bietet mehr als 15.000 Titel zur Auswahl und da es keine Gebühren für verspätete Abgabe gibt, können sich alle Filmfans die großen Auftritte Ihrer Lieblings-Mafiabosse beliebig oft ansehen, ohne Strafaktionen oder Rachefeldzüge befürchten zu müssen.

Weitere Informationen zum Angebot von LOVEFiLM gibt`s unter www.lovefilm.de.

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Drei Jahrzehnte Mafia – Sie sind Gangster, Verbrecher; doch sind ein Mythos!

Sie sind Gangster, Verbrecher und sie haben keinerlei moralische Wertvorstellung; doch sind ein Mythos!

Die Mitglieder der Mafia.

Kaum eine Thematik ist so ausgewelzt worden wie diese. Es gab viele Filme; großartige Filme, schlechte Filme, solche die man liebt oder schnell wieder vergisst. Doch was man diesen Mythos so interessant?
Die traditionsreichste und ursprünglichste Mafia ist wohl die sizilianische Mafia. 1984 sagte der Mafioso Tommaso Buscetta als Kronzeuge aus und erzählte der Justiz eine Menge über die üblen Machenschaften aber auch über die Strukturen der Mafia.
An oberster Stelle steht ein Familienoberhaupt, der die Fäden zieht und seine schützende Hand über der Familie hat. Überhaupt steht die Familie, der Clan im Mittelpunkt. Wird man Mitglied dieser Familie, kann man auf dessen Unterstützung bauen, verlässt man sie, ist man ein toter Mann.

So einfach ist das !!

Viele große Familien kämpfen um die Vorherrschaft in einer Stadt oder in einem Land und verdienen ihr Geld mit Drogen oder Waffenhandel und mit Geldwäscherei. Doch auch gesellschaftlich hatte die Mafia eine große Aufgabe. Die großen Familien waren ein guter Arbeitgeber und wenn man in Not war, konnte man Zuflucht bei der Familie finden. Raus kam man nicht mehr und man war dem Oberhaupt einen Gefallen schuldig. Es gibt eine Menge zu erzählen über die Mafia…

Das dachten sich auch einige namhafte Produzenten aus der Traumfabrik Hollywoods und so entstanden im Laufe der Zeit, weit weg von allen Trends der Jahre, einige großartige Filme über die Mafia und ihre Leute. Es gab den „Paten“ von Francis Ford Coppola, dem ich mich in einer weiteren Kolumne gewidmet habe, es gab „Good Fellas“, es gab „Casino“ und es gab „Donnie Brasco“, meiner Meinung nach die besten Filme des Genres.

Doch immer noch bleibt die zentrale Frage, was den Mythos so interessant macht. Die Mafia tut verbotene Dinge. Verbotene Dinge sind interessant. Der Don hat Macht. Macht ist interessant, die meisten Menschen streben danach. Die Familien sind reich, tragen die besten Anzüge und fahren die teuersten Limousinen. Wer möchte nicht die tollste Limousine fahren und nur den besten Cashmir-Zwirn tragen. Einige Aspekte, die meiner Meinung nach viele Menschen begeistern. Das alles erreichen die wenigsten und wir interessieren uns immer dafür, was wir nicht erreichen können oder nicht haben. So sind die Menschen nu einmal. Ich natürlich auch…glaube ich…

Dann gibt es noch einige Menschen, die sind dafür geboren Oberhäupte der Mafia zu sein, sind aber zur falschen Zeit am falschen Ort aufgewachsen.
Zu diesem Personenkreis zähle ich Robert De Niro oder Al Pacino. Wären diese beiden Männer zu einer gewissen Zeit in Sizilien aufgewachsen, dann…
Entschuldigung meine Herren, aber so ist das Leben…

Aber auch ein Andy Garcia oder Joe Pesci hat sizilianisches Blut in den Adern. Sie alle sind große Leinwandhelden und spielen ihre Rollen perfekt; sie verdeutlichen die Regeln in der Familie: „Einmal Familie, immer Familie“ – Wer das nicht glaubt, der schaue bitte „Good Fellas“. Dort zeigen Robert De Niro und Joe Pesci, dass man so einfach nicht mehr aus der Familie herauskommt. Das sich die Familie kümmert und der Don gern einmal eine Vaterrolle übernimmt, zeigt Al Pacino ganz deutlich in „Donnie Brasco“ . Auf geradezu poetischer Art und Weise wird hier von Freundschaft, Verrat und der Faszination von Verbrechen erzählt. Ach…ein Hauptgeschäft der Mafia habe ich glaube ich im obigen Absatz vergessen: Das Glücksspiel !

Man möchte mehr darüber erfahren? Kein Problem, De Niro und Pesci sind zur Stelle und zeigen ihr Können erneut als tolles Duo in „Casino“. Wie wird man vom Landei aus der Provinz zum Besitzer eines Casinos? Die Anleitung dazu findet man mit einigen Nebenwirkungen in „Casino“ Hat man all diese Filme gesehen, dann ist man weise. Alle Antworten auf die Fragen dieser Welt findet man in der Familie, dass wissen wir seit der filmischen Geburt von Vito Corleone.

Aber es sind doch alles nur Filme…oder etwa nicht ? (Christian Schmidtchen)

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Francis Ford Coppola – Erinnerung an ein Meisterwerk


der pate.thumbnail Francis Ford Coppola   Erinnerung an ein Meisterwerk

Am 11. 10. 2001 war es endlich soweit. Ein Meisterwerk der Filmgeschichte erscheint auf den runden kleinen Scheiben, die wir alle so gerne haben. Drei der Scheiben sind es an der Zahl, bis obenhin voll gestopft mit Bonusmaterial. Haben wir nicht alle darauf gewartet; es war doch längst überfällig.

Der Pate“ – The Godfather, für mich einer der besten Filme aller Zeiten! Was sage ich, eine der besten Sagen aller Zeiten. Alle drei Teile sind phantastisch, zeugen von einer meisterlichen Brillanz. Ich könnte eine Hommage schreiben, eine Liebeserklärung an einen Film, der so liebvoll und detailreich inszeniert wurde. Das Leben der Familie rund um Don Vito Corleone ist einfach ein Meilenstein der Filmgeschichte…

Regie führte bei diesen Filmen ein Mann namens Francis Ford Coppola. Er verfilmte das Epos nach dem gleichnamigen Roman von Mario Puzo. Rechtzeitig zum DVD-Start des Paten möchte ich einmal das Leben und die Werke des Francis Ford Coppola beleuchten.

Geboren wurde Francis am 7. April 1939 in Detroit. Schon seine Eltern waren ein kreatives Paar und gaben dem jungen Francis somit beste Voraussetzungen. Seine Mutter war Schauspielerin und der Vater war Musiker und Komponist. Im Alter von zehn Jahren erkrankte Francis an Polio und verbrachte viel Zeit in seinem Bett und seinem Zimmer. Hier beschäftigte er sich zum ersten Mal mit 8-mm Filmen und machte seine ersten Gehversuche. Bis zum heutigen Tage kann er fünf Oscartrophäen und zehn Nominierungen für diesen Preis sein Eigen nennen. Außerdem gewann er als Regisseur zweimal die goldene Palme von Cannes.

1960 ging er studieren an der UCLA und schaffte einen erstaunlichen Abschluss. Sein Abschlussfilm für die UCLA “Big Boy, jetzt wirst Du ein Mann”, der 1968 von Warner Bros verliehen wurde, bringt Coppola den ersten Studiovertrag. In den folgenden Jahren sammelt Coppola viel Erfahrung und dreht einige Kurzfilme. In der Zeit zwischen 1960 und 1970 entstehen Filme wie „Big Boy – Jetzt wirst du ein Mann“, „Der goldene Regenbogen“ und „Liebe niemals einen Fremden“. Außerdem wirkt er an diversen Drehbüchern mit. 1970 ist dann der erste Höhepunkt seiner Karriere: er bekommt einen Oscar für das Drehbuch zu „Patton“.

1971 gelang Coppola schließlich der ganz große Durchbruch als Regisseur. Seine grandiose Verfilmung von Mario Puzos Bestseller “Der Pate” stieg zum damals erfolgreichsten Film aller Zeiten auf und wurde mit drei Oscars für den besten Film, das beste adaptierte Drehbuch (Coppola und Mario Puzo) sowie den besten Hauptdarsteller ausgezeichnet. Zwischen „Der Pate“ und „Der Pate II“, der mit sechs Oscars ausgezeichnet wurde, lagen Filme wie „Der große Gatsby“ mit Robert Redford oder „Der Dialog“, der Coppola seine Goldene Palme brachte. Der Cannes Sieger von 1979 „Apocalypse Now“ entsprang ebenfalls aus der Feder des Regisseurs, der sich nunmehr zur ersten Garde in Hollywood zählen konnte.

In den achtziger Jahren inszenierte Coppola “Einer mit Herz” (1981), “Die Outsider – Rebellen ohne Grund” (1982), “Rumblefish” (1982), “Cotton Club” (1984), “Peggy Sue hat geheiratet” (1986), “Der steinerne Garten” (1986), “Tucker” (1988) sowie die Episode “Life Without Zoe” der “New Yorker Geschichten” (1989). 1990 schloss Coppola seine Mafia-Trilogie mit “Der Pate III” ab. Danach machte die Hollywood-Institution vier Jahre Regiepause, produzierte eifrig und viel und nahm dann den Film „Jack“ in Angriff. Den letzten Film, den ich von Coppola gesehen habe, war „The Rainmaker“ mit Matt Damon. Ein Film, der nicht sehr spektakulär war, aber durch gute Inszenierung glänzte.

Francis Ford Coppola ist wahrhaftig eine Legende. Mit der „Godfather“ Trilogie hat sich der Altmeister unsterblich gemacht. Wir freuen uns alle so sehr auf Marlon Brando, Al Pacino, Robert de Niro, all diese großen Namen, die Don Vito Corleone und seine Familie zum Leben erweckt haben…

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