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DigitalVD.de – Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Überblick: KINO CH / CINÉMA CH

Mit seinen rund 20 Beiträgen ist KINO CH. REZEPTION, ÄSTHETIK, GESCHICHTE zugleich Panorama und Bilanz der aktuellen filmwissenschaftlichen Forschung über das einheimische Kino. Schweizer Filme aus Vergangenheit und Gegenwart werden in narrativer und ästhetischer Hinsicht untersucht und sowohl in Produktions- als auch Rezeptionskontexte gestellt.

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Filmgeschichte: NEW HOLLYWOOD BIS DOGMA 95

Die dreibändige Reihe „Einführung in die Filmgeschichte“ mit dem nun vorliegenden ersten Band NEW HOLLYWOOD BIS DOGMA 95 vermittelt anhand ausgewählter Kapitel der Filmgeschichte einen Überblick über die Geschichte des Celluloid.

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FILMKALENDER 2009

Alle Jahre wieder… der FILMKALENDER des Schüren Verlages gehört in die Tasche aller Filmliebhaber und wartet auch 2009 mit spannenden Themen auf: 1959 – Das „Annus Mirabilis“ des Autorenfilms Im Jahr 1959 eroberte weltweit eine Vielzahl von hochtalentierten Filmemachern die Leinwände und läutete eine neue Epoche in der Filmgeschichte ein. In Frankreich stellten Truffaut, Godard, Chabrol, Rohmer, Resnais und Rivette ihre Debüts vor. In Italien gingen Fellini mit „La Dolce Vita“ und Antonioni mit „L’ Aventura“ neue Wege. Und in Amerika etablierte sich mit dem Start von Cassevetes’ „Shadows“ das persönliche, unabhängige US-Kino.

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Analyse: DIE FIGUR IM FILM

Jens Eder legt hier die erste deutschsprachige Monographie vor, die ein umfassendes Modell zur Analyse von Filmfiguren entwickelt. Überraschenderweise ist das Thema „Figuren“ innerhalb der einschlägigen Disziplinen jahrzehntelang vernachlässigt worden. Der Autor hat die verstreute internationale Literatur verschiedener Disziplinen ausgewertet, ein integratives Konzept entwickelt und auf einen griffigen, grafischen Darstellungskern verdichtet – die „Uhr der Figur“ (clock of character).

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DIE MELANCHOLISCHE KOMÖDIE

Seit Ende der 1990er Jahre bahnt sich ein Nebenstrom der Hollywood-Komödie parallel zum Mainstream der ganz großen Kassenerfolge einen Weg zu seinem Publikum. Gebildet wird er von Filmen wie „Rushmore“ (1998, Wes Anderson), „The Royal Tenenbaums“ (2001, Wes Anderson) und „The Life Aquatic with Steve Zissou“ (2004, Wes Anderson) „Punch-Drunk Love“ (2003, Paul Thomas Anderson), „Lost in Translation“ (2003, Sofia Coppola), „Garden State (2005, Zach Braff)“ sowie „Being John Malkovich“ (1999, Drehbuch Charlie Kaufman, Regie Spike Jonze) und „Adaptation“ (2002, Drehbuch Charlie Kaufman, Regie Spike Jonze). Sie gehören zunehmend zum Pflichtprogramm cinephiler Kleinkinobesucher und jener, die auf der Suche nach einem Sehvergnügen zwischen intellektuellem Anreiz und Unterhaltung, Gemüthaftigkeit und ironischem Witz in ihrer Videothek am Regal „Der besondere Film“ hängen bleiben.

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Buch-Neuerscheinung: DOGVILLE-GODVILLE

dogville godville 150x150 Buch Neuerscheinung: DOGVILLE GODVILLEStefan Orth/Michael Staiger/Joachim Valentin (Hg.)

DOGVILLE – GODVILLE
Methodische Zugänge zu einem Film Lars von Triers

Reihe:  Film und Theologie, Bd. 12
Verlag:  Schüren Verlag 2008
ISBN :   978-3-89472-631-7
Preisinfo :   19,90 Eur
Seiten/Umfang :   256 S., 100 schw.-w. Abb. – 20 x 15 cm
Erscheinungsdatum: Juni 2008

DOGVILLE, der Film des dänischen Regisseurs Lars von Trier, provoziert. Dies gilt nicht nur für die unkonventionelle Mise en Scène, sondern trifft vor allem auf die Geschichte zu, die erzählt wird. Nachdem die verfolgte Grace (Nicole Kidman) in dem kleinen Ort Dogville zuerst Zuflucht findet, nutzen die Bewohner sie zunehmend aus, demütigen und versklaven sie schließlich. Am Ende wird über dieses Verhalten der Dorfbewohner Gericht gehalten – und irritierend in Szene gesetzt, was die jüdisch-christlichen Traditionen an Vorstellungen über das Weltenende hervorgebracht haben. Mit vergleichsweise einfachen Mitteln wird hier „großes Kino“ gezeigt.
Auf dieses konkrete Filmbeispiel werden in dem Band verschiedene Methoden der Film-interpretation angewendet: angefangen von der Sicht der Klassiker der Filmtheorie über den neoformalistischen Ansatz bis hin zu betont postmodernen und spezifisch theologischen Zugängen. Auch hier erweist der Film DOGVILLE seinen Reichtum. Alle Beiträge haben es sich zum Ziel gesetzt, die gewählte Methode zunächst darzustellen und sie dann auf den Film anzuwenden. Auf diese Weise ist der Band zugleich Methoden-Reader wie vielstimmiger Kommentar zu DOGVILLE.

Mit Beiträgen von Annette Bühler-Dietrich, Peter Hasenberg, Julia Helmke, Stefanie Knauß, Walter Lesch, Charles Martig, Stefan Orth, Michaela Rissing und Thilo Rissing, Willibald Sandler, Mirjam Schaub, Michael Staiger, Franz Günther Weyrich, Davide Zordan und Reinhold Zwick.

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Ausblick: ABSCHIED VOM ZELLULOID

abschied zelluloid 150x150 Ausblick: ABSCHIED VOM ZELLULOIDSeit Videokünstler wie Nam June Paik oder Wolf Vostell in den 60er Jahren die Möglichkeiten der Videokamera entdeckten, bestimmen Videobilder immer mehr unsere Bildwelt. Bislang konzentrierte sich die heftig geführte Video-Debatte meist auf die diversen elektronischen Bearbeitungsmöglichkeiten von Bildern. Dagegen widmen sich die Autoren von ABSCHIED VOM ZELLULOID vor allem der Geschichte und Ästhetik der von Videokameras produzierten Bilder. Spätestens seit die Mini-DV-Kameras durch zahlreiche Dogma-95-Filme Ende der 90er Jahre den Spielfilm eroberten, wurde deutlich, dass sich diese Videobilder deutlich von denen des photochemischen Filmes unterscheiden. Doch wie genau sind diese ästhetischen Differenzen zu fassen? Gibt es eine genuine DV-Ästhetik? Ist Video gleich Video? Existieren bestimmte Strategien für Kameramänner und Regisseure im Umgang mit der Videokamera? Diesen und anderen Fragen gehen Medienwissenschaftler, Filmjournalisten sowie Regisseure und Kameraleute nach.

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Methode: DOGVILLE – GODVILLE

dogville godville 150x150 Methode: DOGVILLE   GODVILLEDogville“, der Film des dänischen Regisseurs Lars von Trier, provoziert. Dies gilt nicht nur für die unkonventionelle Mise en Scène, sondern trifft vor allem auf die Geschichte zu, die erzählt wird.

Nachdem die verfolgte Grace (Nicole Kidman) in dem kleinen Ort Dogville zuerst Zuflucht findet, nutzen die Bewohner sie zunehmend aus, demütigen und versklaven sie schließlich. Am Ende wird über dieses Verhalten der Dorfbewohner Gericht gehalten – und irritierend in Szene gesetzt, was die jüdisch-christlichen Traditionen an Vorstellungen über das Weltenende hervorgebracht haben.

Mit vergleichsweise einfachen Mitteln wird hier „großes Kino“ gezeigt. Auf ein konkretes Filmbeispiel werden in DOGVILLE – GODVILLE verschiedene Methoden der Filminterpretation angewendet: angefangen von der Sicht der Klassiker der Filmtheorie über den neoformalistischen Ansatz bis hin zu betont postmodernen und spezifisch theologischen Zugängen. Auch hier erweist der Film „Dogville“ seinen Reichtum. Die einzelnen Beiträge haben es sich zum Ziel gesetzt, sowohl die verwendete Methode zu beschreiben als sie dann auch auf den Film anzuwenden und eine eigenständige Interpretation vorzulegen. Auf diese Weise ist der Band zugleich Methoden-Reader wie vielstimmiger Kommentar zu „Dogville“.

Stefan Orth, Michael Staiger, Joachim Valentin: Dogville – Godville. Methodische Zugänge zu einem Film Lars von Triers, Marburg (Schüren Verlag), 2008, 208 S., Pb., ISBN: 978-3-89472-631-7, 19,90 € / 38,40 SFr

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