ARTE-Koproduktion: Durakovo – Das Dorf der Narren beim Sundance Film Festival 2008 ausgezeichnet
Für ihren Dokumentarfilm Durakovo – Das Dorf der Narren, eine Koproduktion von MDR und ARTE, wurde Nino Kirtadze beim Sundance Film Festival in den USA mit dem Preis für die beste Regie belohnt..
ARTE zeigt den Dokumentarfilm am Donnerstag, den 28. Februar 2008, um 23.35 Uhr in deutsch/französischer Erstausstrahlung im Rahmen des Programmschwerpunkts anlässlich der russischen Präsidentschaftswahlen im März 2008.
Der erfolgreiche Geschäftsmann Mikhail Morozov ist ein gläubiger Christ und ein aufrechter Patriot. 100 Kilometer von Moskau entfernt besitzt er das Dorf Durakovo, “das Dorf der Narren”. Dort diskutiert Morozov in halb-privaten Meetings mit Landsleuten, die das komplette Spektrum der politischen Kräfte Russland – ob politischer, geistiger oder administrativer Art – abdecken, mit dem Putin-Anhänger Morozov über die Zukunft Russlands und ihre eigene.
Der Dokumentarfilm zeigt, was den russischen Patriotismus heute antreibt und macht zudem deutlich, was geschieht, wenn der Prozess der Demokratisierung an Russlands historische und kulturelle Traditionen angepasst wird.
Regisseurin Nino Kirtadze, die eine Zeit lang als Beraterin für den Präsidenten von Georgien arbeitete und von den Kriegsschauplätzen in Tschetschenien, Armenien, Aserbaidschan und Georgien berichtete, erhielt für ihre Filme zahlreiche Preise und Auszeichnungen. U. a. wurde sie für ihren Dokumentarfilm „Es war einmal Tschetschenien“ mit dem Grimme-Preis in Gold geehrt. “Eine Pipeline durch den Kaukasus” wurde mit dem Preis für den besten Dokumentarfilm der Europäischen Filmakademie Berlin ausgezeichnet wurde.
Quelle: ARTE TV
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