ARTE überträgt die Oper “ELEKTRA” aus dem Festspielhaus
ARTE zeigt am 21. Juni 2010, um 21.45 Uhr die Oper “Elektra” von Richard Strauss aus dem Festspielhaus Baden-Baden in einer Inszenierung von Herbert Wernicke. Dirigent Christian Thielemann holt aus seinen Münchner Philharmonikern alles heraus und formt gemeinsam mit ihnen eine hoch spannende Aufführung.
ARTE ÜBERTRÄGT DIE OPER “ELEKTRA” AUS DEM FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN
MONTAG, 21. JUNI 2010, 21.45 UHR
ZDF/ARTE, Deutschland 2010, 111 Min., Erstausstrahlung in HD
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Münchner Philharmoniker / Philharmonia Chor Wien
Mit: Linda Watson (Elektra); Jane Henschel (Klytämnestra);
Manuela Uhl (Chrysothemis); René Kollo (Aegisth);
Albert Dohmen (Orest)
Inszenierung: Herbert Wernicke
TV-Regie: Andreas Morell
Aufzeichnung vom 29. Januar 2010
Einen Psychothriller in Musik könnte man “Elektra” nennen. Das Gemeinschaftswerk des Erfolgsteams Hugo von Hofmansthal und Richard Strauss fußt auf Sophokles’ Bearbeitung der antiken Sage. Diese erzählt vom Atridenkönig Agamemnon, der nach jahrelanger Odyssee zu Hause von seiner Frau Klytämnestra und deren Geliebten Orest im Bade erschlagen wurde. Seine Tochter Elektra kann diesen Mord nicht verwinden und sinnt unablässig auf Rache. Die unheimliche Wirkung der Oper ergibt sich aus dem Zusammen-spiel der Sprache Hugo von Hofmannsthals und der kongenialen expressionistischen Tonsprache von Strauss, der zum Umsetzen der jeweiligen Seelenzustände der Akteure die ganze Palette seiner Orchestrierungskunst aufbietet.
Der 2002 verstorbene Herbert Wernicke war einer der einflussreichsten Opernregisseure der letzten Jahrzehnte. In ungewöhnlichen Bühnenräumen schuf er Bilder von suggestiver Kraft und eröffnete so neue und überraschende Einblicke in die Werke der Musikliteratur. Die Oper “Elektra” hat Wernicke an der Bayerischen Staatsoper inszeniert, Bettina Göschl hat sie für das Festspielhaus Baden-Baden adaptiert. ARTE zeigt eine Aufzeichnung vom 29. Januar 2010.
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