BBC World im Mai und Juni: „Cooking in the Danger Zone“
Der britische Fernseh-Koch Stefan Gates hat im Auftrag der BBC die Welt bereist, um zu erforschen, wie Menschen in Extremsituationen kochen, essen und überleben. „Cooking in the Danger Zone“, das ist bewegendes und manchmal auch schockierendes Fernsehen, das Essgewohnheiten erforscht, um eine krisengeschüttelte Welt besser zu verstehen. In Großbritannien wurde kürzlich schon die dritte Staffel der Serie ausgestrahlt. In Deutschland ist „Cooking in the Danger Zone“ nun erstmals zu sehen. BBC World zeigt die erste Staffel ab 17. Mai 2008 im englischen Original. Die Ausstrahlungszeiten in Deutschland finden Sie am Ende dieses Textes.
Stefan Gates speist als Gast eines afghanischen Stammesfürsten und Ex-Taliban-Kriegsherrn die Innereien des Fettschwanzschafes. In Südkorea nimmt er Einblicke in die Hunderezepte von Dr. Dogmeat. Im Norden Ugandas lebt er einige Tage mit einer elfköpfigen Flüchtlingsfamilie, die auf internationale Nahrungshilfe angewiesen ist, weil eine brutale Rebellen-Armee die Arbeit auf den Feldern unmöglich macht. In Tonga geht er auf die Suche nach dem Grund, warum 92 Prozent der Insulaner an Übergewicht leiden. In China wird ihm geschmorter Kamelbuckel und Yak-Penis serviert.
Im Jeep, mal mit, mal ohne Militärschutz, fährt Gates durch die Lande und wird überall freundlich empfangen, weil er sich nicht für Politik, sondern für die Menschen und ihre Esskultur interessiert. Immer wieder wird er zu Mahlzeiten eingeladen, bei armen Bauern, Parteifunktionären, in Militär- und Flüchtlingscamps. Stefan Gates probiert und kommentiert die abenteuerlichsten Gerichte. Er geht offen auf die Menschen zu, lacht und isst mit ihnen und erfährt nebenbei mehr über Land, Leute und aktuelle Lebensbedingungen als so mancher politische Journalist.
Stefan Gates, 1967 in London geboren, ist TV-Moderator, Produzent und Buchautor. „Ich bin ein Mann, der besessen ist von außergewöhnlichem Essen und der emotionalen, moralischen und mortalen Bedeutung, dessen, was wir essen. “ So spricht Gates über sich selbst. Neben „Cooking in the Danger Zone“ war er unter anderem auch als Ko-Autor und Ko-Moderator der BBC-Serie „Full on Food“ aktiv. Im Januar 2008 ist in Großbritannien sein neues Buch „In the Danger Zone“ erschienen, in dem er seine Tagebuchaufzeichnungen vom Dreh der Serie verarbeitet hat. In deutscher Sprache erschien bereits 2006 sein Buch „Der Gastronaut“, ein skurriler Reiseführer durch die dunkle und abseitige Geschichte der Nahrungsaufnahme. Er beschäftigt sich dort mit Themen wie Schnapsbrennen, oder Napoleons Befehl, die Margarine zu erfinden oder der römischen Orgie – und wie man sie heute wieder aufleben lassen könnte. Gates lebt mit seiner Frau, einer Food-Fotografin, und zwei Kindern in London. Mehr auf seiner Website: www.thegastronaut.com.
Ausstrahlungszeiten: „Cooking In The Danger Zone“
„Afghanistan“: Samstag, den 17. Mai 2008, 16.30 Uhr (Wiederholungen: 18.05.08: 10.30 und 19.30 Uhr; 19.05.08: 03.30 Uhr)
„Südkorea“: Samstag, den 24. Mai 2008, 16.30 (Wiederholungen: 25.05.08: 10.30 und 19.30 Uhr; 26.05.08: 3.30 Uhr)
„Uganda“: Samstag, den 31. Mai 2008, 16.30 (Wiederholungen: 01.06.08: 10.30 und 19.30 Uhr; 02.06.08: 03.30 Uhr)
„Tonga & Fiji“: Samstag, den 07. Juni 2008, 16.30 (Wiederholungen: 08.06.08: 10.30 und 19.30 Uhr; 09.06.08: 03.30 Uhr)
„China“: Samstag, den 16. Juni 2008, 16.30 (Wiederholungen: 15.06.08: 10.30 und 19.30 Uhr; 16.06.08: 03.30 Uhr)
Alle Zeitangaben beziehen sich auf die deutsche Sendezeit. Änderungen vorbehalten.
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BBC World im Mai und Juni: „Cooking in the Danger Zone“ wurde bearbeitet von Patrick Fiekers • Permalink • Kommentar schreiben »













