Daniel Hope in ARTE
Daniel Hope spielt Mendelssohn
Ein Film von Gösta Courkamp
(43 Min., ZDF/arte & inpetto filmproduktion 2008)
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Sendung auf Arte:
Sonntag, 1. Juni 2008 um 19.00 Uhr
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Wiederholung:
04.06. 2008 um 8.00 Uhr
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Mit gerade einmal 33 Jahren gehört Daniel Hope schon jetzt zur ersten Garde der großen Geiger.
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In Stockholm trifft er auf ein anderes, ebenfalls noch sehr junges Ausnahmetalent: Daniel Harding, den musikalischen Direktor des Schwedischen Radiosinfonieorchesters.
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Zusammen spielen sie in den Berwaldhallen eines der schönsten und bekanntesten Violinkonzerte der Musikgeschichte: Mendelssohn-Bartholdys “e-moll Konzert op.64″ und zwar in der selten gespielten Urfassung. Wenn man sich diese ansieht, versteht man, warum so viele Geiger vor ihr zurückschrecken, verlangt sie dem Virtuosen doch ein ungleich höheres technisches Können ab, als die von Mendelssohn damals für den Geiger Ferdinand David “geschmeidig” gemachte, heutzutage meistens gespielte “letzte” Fassung.
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Es ist dies die erste Zusammenarbeit von Daniel- Hope und Harding, obwohl sie einander schon seit Ewigkeiten persönlich kennen und schätzen.
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Das kongeniale Zusammenspiel der beiden charismatischen Musiker dokumentiert der Film mit Bildern, wie man sie in dieser Intimität bei Konzertaufnahmen nur selten zu sehen bekommt.
Die Ästhetik des Films trägt dem mit schneller, für das Sujet “Klassik” oft ungewöhnlicher, etwas “gegen den Strich gebürsteter” Schnittfolge Rechnung und ist stets “nah am Geschehen” – auch als Kommentar der undogmatischen Begeisterung und Frische, mit der die beiden “Daniels” musizieren.
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Sieht man Hope und Harding am “Werk”, möchte man meinen, dass ein gefühlvoller Choreograph den Auftritt inszenierte – und doch ist es allein die Musik, welche die beiden trägt – in eine Sphäre, die den meisten Musikern wohl verschlossen bleibt.
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Nach dem Konzert begeben wir uns nach Berlin und besuchen Mendelssohns Grab auf dem Berliner Dreifaltigkeitsfriedhof.
In der beeindruckende Kulisse des Berliner Konzerthauses, gleich um die Ecke des ehemaligen Wohnsitzes der Mendelssohns am Gendarmenmarkt gelegen – sozusagen auf Felix Mendelssohn-Bartholdys ureigenstes Terrain schließt sich dann mit Daniel Hopes Transkriptionen von Mendelssohn-Bartholdys Liedern “Suleika” und “Hexenlied”, am Piano von Sebastian Knauer begleitet, der Kreis.
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“Musik infiziert einen, ohne das man es will, unabhängig von Spra¬che, Nationalität oder Glauben. Wenn man bereit ist, die Ohren weit aufzumachen, ist es das Schönste, was es gibt.”
Daniel Hope
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Die etwas längere Fassung des Films (57 Min.), welche die inpetto filmproduktion für das schwedische Fernsehen herstellte, wurde im Januar 2008 gesendet und erreichte eine Zuschauerquote von 8% – für Beiträge über klassische Musik ein einsamer Spitzenwert. Jetzt sind wir gespannt ?
Daniel Hope in ARTE wurde bearbeitet von Patrick Fiekers • Permalink • Kommentar schreiben »













