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Drei Preise für ARTE-Koproduktionen beim Dokumentarfilmfestival “Visions du Réel” 2008

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Drei Preise für ARTE-Koproduktionen beim Dokumentarfilmfestival “Visions du Réel” 2008

Beim 14. Internationalen Dokumentarfilmfestival “Visions du Réel”, das vom 17. Bis 23. April 2008 in Nyon in der Schweiz stattfand und über 28 000 Besucher zählte, wurden drei ARTE-Koproduktionen prämiert:

Der Preis des Schweizer Fernsehens SRG SSR idée suisse für den besten Dokumentarfilm im Internationalen Wettbewerb  erhielt NUIT DE CHINE (NACHT IN CHINA)
von Ju An-Qi
ARTE France, Frankreich/Italien/China 2007, 53 Min.

Bei ARTE am 27. Juli 2008, um 23.50 Uhr in Erstausstrahlung

Während eines nächtlichen Streifzugs durch Peking zeichnet Ju An-Qi ein subtiles Bild zwischen Traum und Wirklichkeit der Stadt und des heutigen Chinas, das auch die Jury überzeugte:

“140 Katzen, direkte und freche Interviews, Bienenzüchter in einer Holzhütte, Luftballons auf einem Brett, lustige Kondome, Straßenkehrer und Taxichauffeure wecken Emotionen und lassen uns das China von heute erleben.”

Der Preis des Kantons Waadt in der Kategorie “Regards Neufs” ging an LES HOMMES DE LA FORET 21
(DIE ERFAHRUNG DER WELT: DIE MÄNNER VOM WALD 21)
von Julien Samani
ARTE France, Frankreich 2007, 53 Min.

Der Film zeigt das Leben eines Meisterholzfällers und seines Schülers im nigerianischen Regenwald.

Dabei “eröffnet der Blick des Regisseurs einen beunruhigenden Raum, in dem die Protagonisten in ihrem Existenzkampf erlebt werden können”, so die Jury.

Mit dem Preis der George Foundation für den besten Newcomer Film in der Kategorie “Cinema Suisse” ehrte die Jury Schweizer Film
LA MÈRE (DIE MUTTER)
von Antoine Cattin und Pavel Kostomarov
ARTE France, Schweiz/Frankreich/Russland 2007, 80 Min.

Das Porträt einer Mutter, die gegen die russische Misere kämpfend für ihre Familie, ihre eigenen Kinder und andere Schützlinge sorgt.

“Der Film zeugt von einem gewissen Klassizismus, viel Können und immenser Menschlichkeit und [...] vermeidet jeden Voyeurismus. Der Schnitt ist trotz des immensen Filmmaterials einfach und hervorragend. Der Respekt der Autoren lässt die Figur von “La Mère” noch größer erscheinen.”

Quelle: ARTE

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