Gérard Depardieu – ARTE präsentiert zum 60. Geburtstag
Zum 60. Geburtstag Gérard Depardieus widmet ARTE dem “Monstre sacré” einen Programmschwerpunkt und zeigt im November fünf seiner Filme sowie ein neues Porträt.
Ob als Priester mit einer geheimnisvollen Gabe in dem Film “Die Sonne Satans”, als homosexueller Einbrecher in “Abendanzug” oder als Frauenheld in “Die letzte Metro” – Gérard Depardieu hat Filmgeschichte geschrieben und mit ganz großen Regisseuren wie Maurice Pialat, Bertrand Blier und François Truffaut zusammengearbeitet.
DIE FRAU NEBENAN > Montag, den 10. November
2008, um 21.00 Uhr
(La femme d’à côté)
Spielfilm von François Truffaut, Frankreich 1981, Deutsche Synchronfassung, 101 Min.
Regie: François Truffaut Drehbuch: François Truffaut, Suzanne Schiffmann, Jean Aurel Musik: Georges Delerue
Mit: Gérard Depardieu, Fanny Ardant, Henri Garcin, Michèle Baumgartner, Roger Van Hool
Bernard lebt mit Frau und Sohn in einem kleinen Dorf bei Grenoble. Als ein neues Ehepaar ins Nachbarhaus einzieht, gerät sein geordnetes Leben aus den Fugen, denn Mathilde ist seine ehemalige Geliebte…
LIEBE DEINEN VATER > Mittwoch, den 12. November
2008, um 22.40 Uhr
(Aime ton père)
Spielfilm von Jacob Berger, Frankreich / Schweiz / Kanada / Großbritannien 2002, Deutsche Synchronfassung, 99 Min.
Regie: Jacob Berger Drehbuch: Pascal Barollier, Jacob Berger, Ed Radtke Kamera: Pascal Marti; Musik: Jean-Claude Petit
Mit: Gérard Depardieu, Guillaume Depardieu, Sylvie Testud, Julien Boisselier, Noémie Kocher, Hiam Abbass
Der ausgebrannte Schriftsteller Leo wird auf dem Weg nach Stockholm von seinem Sohn Paul entführt. Dieser möchte seinen Vater zu einer überfälligen Aussprache zwingen – notfalls mit Gewalt. Es beginnt nicht nur eine Reise quer durch Europa, sondern auch in die Vergangenheit…
ABENDANZUG > Montag, den 17. November
2008, um 21.00 Uhr
(Tenue de soirée)
Spielfilm von Bertrand Blier, Frankreich 1986, Deutsche Synchronfassung, 80 Min.
Regie: Bertrand Blier Drehbuch: Bertrand Blier Kamera: Jean Penzer; Musik: Serge Gainsbourg
Mit: Gérard Depardieu, Michel Blanc, Miou-Miou, Michel Creton
Das Leben des Ehepaars Monique und Antoine nimmt eine turbulente Wendung als sie den charmanten Ganoven Bob treffen und gemeinsam in fremde Villen einbrechen. Während sich Monique in Bob verliebt, versucht dieser ihren schüchternen Ehemann zu verführen…
DIE SONNE SATANS > Donnerstag, den 20.
November 2008, um 21.00 Uhr
(Sous le soleil de Satan)
Spielfilm von Maurice Pialat, Frankreich 1987, Deutsche Synchronfassung, 93 Min.
Regie: Maurice Pialat Drehbuch: Sylvie Danton, Maurice Pialat, nach einem Roman von Georges Bernanos
Mit: Gérard Depardieu, Sandrine Bonnaire, Maurice Pialat, Alain Artur, Yann Dedet
Der von moralischen Zweifeln geplagte Dorfpriester Donisson begegnet eines Nachts dem als Pferdehändler getarnten Satan, der ihm eine geheimnisvolle Gabe verleiht. Als Donisson auf die frühreife Mörderin Mouchette trifft, möchte er sie retten und treibt sie dabei noch weiter in die Verzweiflung …
DIE LETZTE METRO in Thema > Sonntag, den 23.
November 2008, um 20.45 Uhr
(Le dernier métro)
Spielfilm von François Truffaut, Frankreich 1980, Deutsche Synchronfassung, 125 Min.
Regie: François Truffaut Drehbuch: François Truffaut, Suzanne Schiffman, Jean-Claude Grumberg
Mit: Catherine Deneuve, Gérard Depardieu, Jean Poiret, Andrea Ferreol, Heinz Bennent, Richard Bohringer
Während der deutschen Besetzung von Paris wird im Theater “Montmartre” ein neues Stück geprobt, in dem der Frauenheld Bernard Granger die Hauptrolle übernehmen soll. Da der Leiter, ein deutscher Jude, sich im Keller versteckt halten muss, versucht seine Frau Marion trotz aller Gefahren das Theater weiterzuführen…
Der Themenabend ist ein Versuch, den umtriebigen Menschen und berühmten Schauspieler Gérard Depardieu mit seinen vielseitigen Begabungen, Leidenschaften und Obsessionen zu porträtieren. Die Dokumentationen “Gérard Depardieu – Mein Leben” und “Depardieu, voll im Leben” sind Begegnungen der besonderen Art.
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Gérard Depardieu – ARTE präsentiert zum 60. Geburtstag wurde bearbeitet von Jean Lüdeke • Permalink • Kommentar schreiben »












