Im Mai gedenkt ARTE dem 200. Todestag von Joseph Haydn
Seine Musik war der Klang einer Epoche, seine Botschaft war die Aufklärung: Haydn galt als überragender künstlerischer Schöpfer seiner Zeit und erhielt regelmäßig Standing Ovations. Zu seinem 200. Todestag feiert ARTE den großen Klassikkomponisten mit einem Programmschwerpunkt.
JOSEPH HAYDN: “HARMONIEMESSE”
DIENSTAG, 17. MAI 2009, UM 19.00 UHR
TV-Regie: Brian Large, ARTE / BR, Deutschland 2008, 45 Min.
ERSTAUSSTRAHLUNG
Dirigent: Mariss Jansons
Mit: Marlin Hartelius/ Sopran, Judith Schmidt/ Mezzosopran,
Christian Elsner/ Tenor, Franz Joseph Selig/ Bass
Der Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Einstudierung: Peter Dijstra
Aufzeichnung vom 7. Oktober 2008
Haydn in der Basilika Waldsassen: Ein Höhepunkt der Konzertsaison 2008/2009 des Symphonieorchesters und des Chors des Bayerischen Rundfunks. Das gemeinsame Konzert im Oktober 2008 unter der Leitung von Mariss Jansons im hochbarocken Raum der im 17. Jahrhundert errichteten Basilika des Zisterzienserklosters im oberpfälzischen Waldsassen, einer der prächtigsten Barockkirchen des süddeutschen Raums.
JOSEPH HAYDN: DAS VERKANNTE GENIE
MONTAG, 18. MAI 2009, UM 23.00 UHR
Dokumentation von Nele Münchmeier
ARTE / ZDF, Deutschland 2009, 52 Min.
ERSTAUSSTRAHLUNG
Die Dokumentation zeigt Originalschauplätze, Musiker und Menschen, die dem Geheimnis um Joseph Haydn auf den Grund gehen und den Spuren, die der Komponist hinterlassen hat, folgen. Das Ergebnis ist ein musikalischer “Roadmovie”, der von Wien über das Burgenland nach England und wieder zurück führt. Ein facettenreiches Bild des späten Darlings der Londoner Society – ein Bild, das weit über die Bedeutung Haydns für die Musik hinausreicht.
JOSEPH HAYDN, DER SINFONIKER
SONNTAG, 24. MAI 2009 UM 19.00 UHR
Dokumentation von Nele Münchmeier
ARTE / SWR, Deutschland 2009, 42 Min.
ERSTAUSSTRAHLUNG
Die ‘Londoner Sinfonien’ gehören zum Bedeutendsten, was der “Vater” der klassischen Sinfonien der Nachwelt hinterlassen hat. Die populärsten davon haben wiederum einen Beinamen erhalten: “Das Mirakel” (Nr. 96) stammt aus dem Todesjahr Mozarts 1791 und enthält ‘mozärtliche’ Melodik und Empfindsamkeit und besticht durch große Ausgewogenheit der Form. “Die Uhr” (Nr. 101) aus dem Jahr 1794 verdankt ihren Titel der gleichmäßig pendelnden Begleitfigur im Andante. Die Komposition ist ein liebenswürdiges Beispiel höfischer Unterhaltungsmusik auf höchstem Niveau.Interpretiert werden die Werke durch des Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter dem Dirigat von Sir Roger Norrington.
OPER: ORLANDO PALADINO
MONTAG, 25. MAI 2009, UM 22.25 UHR
ARTE / RBB, Deutschland 2009, 140 Min.
ERSTAUSSTRAHLUNG
Regie: Nigel Lowery, Amir Hosseinpour
Bühnenbild: Nigel Lowery
Dirigent: René Jacobs
Fernsehregie: Andreas Morell
Angelica Marlis Petersen
Rodomonte Pietro Spagnoli
Orlando Tom Randle
Medoro Magnus Staveland
Eurilla Sunhae Im
Pasquale Victor Torres
Alcina Alexandrina Pendatchanska
Licone/Caronte Arttu Kataja
Haydns wohl erfolgreichste Oper wurde im Dezember 1782 auf Schloss Eszterháza uraufgeführt und bald darauf überall in Europa nachgespielt. Orlando Paladino ist ein “Dramma eroicomico” in drei Akten, eine Oper, die Pathos und Ironie, echtes Gefühl und völlig überdrehtes Liebeswerben miteinander verquickt. Entsprechend abwechslungsreich ist die Musik, die virtuos heroische mit komischen Tönen mischt und in den Aktfinali mit großen Tutti-Ensembles aufwartet.
Eine Aufführung an der Staatsoper Under den Linden, Berlin. In Kroproduktion mit den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und dem Freiburger Barockorchester.
Quelle: Arte
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