LIVE: “La Traviata” im Hauptbahnhof Zürich
Alltagsrealität und große Kunst verschmelzen, am Dienstag, den 30. September 2008 im Hauptbahnhof Zürich. Die Bahnhofshalle verwandelt sich in einen klingenden Kultur und Erlebnisort, sowohl für die Pendler und Schaulustigen als auch für das Fernsehpublikum zu Hause. Sandra Studer präsentiert die Livesendung ab 20.05 Uhr zeitgleich auf ARTE, SF 1, TSI, HD suisse.
Eine Opernaufführung mitten in den Pendlerströmen des Zürcher Hauptbahnhofs: “La Traviata im Hauptbahnhof” ist ein innovatives Kulturprojekt des Schweizer Fernsehens, das in Zusammenarbeit mit dem deutsch-französischen Kultursender Arte, den SBB und dem Opernhaus Zürich produziert wird. Diese Produktion ist eine große künstlerische und technische Herausforderung, denn die Oper wird live an verschiedenen Standorten des Hauptbahnhofs inszeniert: in der Haupthalle, in Cafés und im Gleisbereich. Erst am Bildschirm fügen sich die einzelnen Szenen zu einem Ganzen zusammen. Der Bahnhof wird somit gleichzeitig zu Opernkulisse und Fernsehstudio.
Giuseppe Verdis Oper “La Traviata” gehört dank ihres Melodienreichtums, der authentischen Figuren und der ebenso zeitlosen wie bewegenden und realistischen Geschichte zu den beliebtesten Opern überhaupt. Die Pariser Kurtisane Violetta Valery entdeckt ihre wahre Liebe. Um den Ruf des geliebten Alfredo Germont nicht zu gefährden, verzichtet sie jedoch auf Drängen seines Vaters Giorgio auf ihr Glück, kehrt zurück in die Halbwelt und erliegt bald darauf einer unheilbaren Krankheit.
Die italienische Sopranistin Eva Mei (Violetta) ist seit vielen Jahren eine der populärsten Ensemblemitglieder des Zürcher Opernhauses. Sie sang außerdem große Partien an der Mailänder Scala, an der Wiener Staatsoper, an der Bayerischen Staatsoper in München, am Teatro La Fenice in Venedig und am Royal Opera House Covent Garden in London.
Am äußerst viel versprechenden Anfang seiner Karriere steht der italienische Tenor Vittorio Grigolo (Alfredo). Bereits mit 23 Jahren debütierte er an der Scala in Mailand und gehört heute zu den großen Tenorhoffnungen der italienischen Oper.
Der Bariton Angelo Veccia (Giorgio Germont) stammt ebenfalls aus Italien und arbeitete nach seinem Studium an der Juilliard School zunächst vorwiegend in den USA. Mittlerweile führte ihn seine Karriere auf Opernbühnen in der ganzen Welt.
Der italienische Dirigent Paolo Carignani war von 1999 bis 2008 Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt. Er dirigierte unter anderem an der Wiener und an der Münchner Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden in London, beim Glyndebourne Festival, an der Deutschen Oper Berlin und an der Opéra de la Bastille in Paris.
Erleben Sie das Event und die Kulissen live auf www.arte.tv/traviata
Machen Sie mit bei unserem Live-Chat! Ihre Reaktionen und Ihre Fragen werden in die Opern Übertragung integriert. Verfolgen Sie das Geschehen vor und hinter der Kamera mit unseren Web-Reportern quer durch den ganzen Bahnhof.
Eine Koproduktion SF/ARTE
Fernsehregie: Felix Breisach
Moderation: Sandra Studer
Nach der Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Schauspiel “La dame aux camélias” (1852) von Alexandre Dumas fils
Uraufführung: 6. März 1853, Teatro La Fenice, Venedig
Inszenierung: Adrian Marthaler
Musikalische Leitung: Paolo Carignani
Mitwirkende: Eva Mei (Violetta), Vittorio Grigolo
(Alfredo), Angelo Veccia (Giorgio Germont) und
Ensemble, Chor und Orchester des Opernhauses Zürich
Quelle: Arte
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