MONICA BLEIBTREU bei ARTE
DIE GROSSE SCHAUSPIELERIN MONICA BLEIBTREU DEMNÄCHST IN ZWEI ARTE-PROGRAMMEN ZU SEHEN
Monica Bleibtreu gehörte zu den gefragtesten TV- und Kino-Schauspielerinnen des Landes. Die am vergangenen Donnerstag verstorbene Charakterdarstellerin ist auf ARTE in einem Fernsehfilm sowie einem Porträt zu sehen. Der Fernsehfilm “Was wenn der Tod uns scheidet” zeigt sie in der Rolle der dementen Marie, die von ihrem Sohn Hanns in ein Heim gegeben werden soll. Ihr Leben sowie ihre Schauspielkarriere lässt ARTE mit der Dokumentation “Mein Leben – Monika Bleibtreu” Revue passieren.
WAS WENN DER TOD UNS SCHEIDET
Freitag, 29 Mai, um 21.00 Uhr
Ein Fernsehfilm von Ulrike Grote
Deutschland 2007, ZDF/ARTE, 87 Min., ERSTAUSSTRAHLUNG
Regie: Ulrike Grote; Buch: Ulrike Grote, Ilona Schultz; Kamera: Ute Freund
Mit: Monica Bleibtreu (Marie Dunkel), Janna Striebeck (Nele Wolff), Eckhard Preuss (Paul Wolff), Naomi Krauss (Sophie Hellwig), Ulrich Noethen (Joachim Hellwig), Peter Jordan (Hanns Dunkel), Annedore Kleist (Birte Gold)
“Was wenn der Tod uns scheidet” – das fragen sich sieben Menschen in einem Krankenhaus. Sie werden in einer Nacht mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert. Am Ende wird jeder in ein anderes Leben entlassen. Bewegendes und doch humorvolles Krankenhausdrama.
“Was wenn der Tod uns scheidet” wurde bei den Biberacher Filmfestspielen 2008 mit dem Goldenen Biber für den besten Film ausgezeichnet und erhielt den Preis der Publikumsjury. Kein Wunder, erzählt der Film doch auf gekonnt humorvolle Art von schweren Schicksalsschlägen und bietet Lösungsansätze, die Mut machen.
MEIN LEBEN – MONICA BLEIBTREU
Samstag, 6. Juni, um 17.20 Uhr
Ein Dokumentation von Ulrike Bremer
Deutschland 2008, HR/ARTE, 43 Min., ERSTAUSSTRAHLUNG
Mut zu Alter und Hässlichkeit, aber vor allem eine enorme Wandlungsfähigkeit waren die Markenzeichen der vielseitigen Schauspielerin Monica Bleibtreu, die gerne ungewöhnliche Rollen übernahm. Jahrzehntelang spielte sie Theater, bevor ihr, mit über 50 Jahren, später Ruhm auf der Leinwand beschert wurde.
Der Film geht dem Lebensweg dieser so liebenswürdigen wie eigenwilligen Frau nach, die von sich sagte: “Erfolg haben immer die anderen, hab ich gedacht, früher bin ich davongelaufen, wenn’s zu gut lief”.
Für dieses Filmporträt aber hat Monica Bleibtreu sich geöffnet. Das Team durfte sie über ein Jahr lang begleiteten: bei ihrer Spurensuche in der Heimat ihrer Mutter, in Königsberg, wo sie außerdem den Film “Vier Minuten” vorstellte; nach Hamburg, wo sie lebte, nach Wien zu den Schauplätzen ihrer nicht unschwierigen Kindheit in einer Schauspielerfamilie. Das Porträt zeigt sie bei den Dreharbeiten für den Film “Hilde” über das Leben der Hildegard Knef und für “Tannöd”, der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers.
Quelle: Arte
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