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NEUES FRANZÖSISCHES KINO im Ersten | ab 13. Juni 2010

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NEUES FRANZÖSISCHES KINO im Ersten | ab 13. Juni 2010

Zwölf hochkarätige TV-Premieren an zwölf Sonntagen: Publikumslieblinge und preisgekrönte Werke des aktuellen französischen Kinos präsentiert Das Erste im Rahmen des KinoFestivals. Den Auftakt bildet der vielfach ausgezeichnete „Couscous mit Fisch” von Abdellatif Kechiche mit der hinreißenden Hafsia Herzi. Weitere Höhepunkte sind Julian Schnabels Meisterwerk „Schmetterling und Taucherglocke”, der Cannes-Gewinner „Die Klasse” und der faszinierende Animationsfilm „Persepolis” von Marjane Satrapi. Ebenso kann man die Rückkehr zweier Leinwandlegenden bewundern: Jean-Paul Belmondo in „Ein Mann und sein Hund” und Omar Sharif in „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran”. Komödiantisches Kino der Extraklasse bieten „Die Liebesabenteuer des Herrn Molière” von Laurent Tirard und „Tel Aviv Rendezvous” mit Fanny Ardant und Gérard Depardieu. Schließlich steht zum 80. Geburtstag des Regie-Altmeisters Claude Chabrol sein Drama „Die zweigeteilte Frau” auf dem Programm.

Neues französisches Kino, par excellence – zu sehen im KinoFestival im Ersten!

TV-Premiere
Sonntag, 13. Juni 2010, 23.55 Uhr
COUSCOUS MIT FISCH
LA GRAINE ET LE MULET
Frankreich 2007
Regie: Abdellatif Kechiche
Darsteller: Habib Boufares, Hafsia Herzi, Faridah Benkhetache
Der nordafrikanische Werftarbeiter Slimane macht aus der Not der Arbeitslosigkeit eine Tugend und will ein Restaurant eröffnen, spezialisiert auf Couscous mit Fisch. Dafür muss er gegen Bürokraten, seine finanzielle Notlage und Streitereien in der Familie angehen. Außerdem gibt es einen spektakulären Bauchtanz zu erleben … Der Film erhielt in Venedig 2007 den Spezialpreis der Jury und wurde viermal mit dem französischen Filmpreis César ausgezeichnet: So bekam etwa Hafsia Herzi, die Slimanes Stieftochter spielt, einen César als Beste Nachwuchsdarstellerin.

TV-Premiere
Sonntag, 20. Juni 2010, 23.55 Uhr
DIE LIEBESABENTEUER DES HERRN MOLIÈRE
MOLIERE
Frankreich 2007
Regie: Laurent Tirard
Darsteller: Romain Duris, Fabrice Luchini, Laura Morante
Laurent Tirards liebevoll-verspielte Fantasie über den berühmten Dichter avancierte in Frankreich zum großen Kinoerfolg. Eine der schönsten Kostümkomödien der letzten Jahre, dank der Spielfreude von Jungstar Romain Duris und Fabrice Luchini.

TV-Premiere
Sonntag, 27. Juni 2010, 0.00 Uhr
DIE ZWEIGETEILTE FRAU
LA FILLE COUPEE EN DEUX
Frankreich/Deutschland 2007
Regie: Claude Chabrol
Darsteller: Ludivine Sagnier, Benoît Magimel, François Berléand
Die junge, attraktive Gabrielle verliebt sich in den wesentlich älteren, verheirateten
Schriftsteller Charles. Für ihn ist sie jedoch nur eine von vielen, und er hat nicht die Absicht, seine Frau zu verlassen. Gabrielle heiratet den reichen Erben Paul. Aber sie kann Charles nicht vergessen, während er ihr angebliches Glück nicht ertragen kann. Drama über eine Amour fou von Regie-Altmeister Claude Chabrol mit Ludivine Sagnier in der Hauptrolle.

TV-Premiere
Sonntag, 4. Juli 2010, 23.55 Uhr
MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN
MONSIEUR IBRAHIM ET LES FLEURS DU CORAN
Frankreich 2003
Regie: François Dupeyron
Darsteller: Omar Sharif, Pierre Boulanger, Gilbert Melki
Der junge Moses lebt mit seinem unglücklichen Vater in Paris und gewinnt den älteren türkischen Lebensmittelhändler Monsieur Ibrahim zum Freund. Zusammen gehen sie auf eine Reise ans andere Ende Europas. Berührende Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Eric Emmanuel Schmitt über eine ungewöhnliche Freundschaft im Paris der 60er Jahre. Für seine Rolle als Monsieur Ibrahim erhielt Omar Sharif den César als Bester Hauptdarsteller.

TV-Premiere
Sonntag, 11. Juli 2010, 0.30 Uhr
SO VIELE JAHRE LIEBE ICH DICH
IL Y A LONGTEMPS QUE JE T’AIME
Frankreich 2008
Regie: Philippe Claudel
Darsteller: Kristin Scott Thomas, Elsa Zylberstein, Serge Hazanavicius
Juliette wird nach 15 Jahren aus dem Gefängnis entlassen und kommt bei ihrer jüngeren Schwester unter. Das Geheimnis von Juliettes Verbrechen steht lange Zeit zwischen ihnen. Erstlingswerk des französischen Schriftstellers Philippe Claudel mit zwei unglaublich guten Darstellerinnen: Kristin Scott Thomas und Elsa Zylberstein.

TV-Premiere
Sonntag, 18. Juli 2010, 0.30 Uhr
SO IST PARIS
PARIS
Frankreich 2008
Regie: Cédric Klapisch
Darsteller: Juliette Binoche, Romain Duris, Fabrice Luchini, Mélanie Laurent, Albert Dupontel, François Cluzet
Die Liebe und die Stadt Paris – ein ewiges Thema, neu interpretiert. Der Episodenfilm von Cédric Klapisch, der bereits mit „L’auberge espagnole – Barcelona für ein Jahr” einen herausragenden Erfolg feierte, erzählt die Geschichten von zehn Menschen mit ihren Nöten und Freuden, Hoffnungen und Träumen. Wunderbar besetzt mit dem Who’s who des aktuellen französischen Films.

TV-Premiere
Sonntag, 25. Juli 2010, 0.30 Uhr
ENDLICH WITWE
ENFIN VEUVE
Frankreich 2008
Regie: Isabelle Mergault
Darsteller: Michèle Laroque, Jacques Gamblin, Wladimir Yordanoff
Nach dem Tod ihres ungeliebten Ehemanns möchte Anne-Marie mit ihrem Liebhaber endlich ungestört und glücklich sein. Doch sie hat nicht mit der Familie gerechnet, die in Scharen anreist und von ihr die trauernde Witwe erwartet. Charmante Komödie von Isabelle Mergault, die mit Leichtigkeit und Witz Zipperlein, Familienchaos und die Suche nach dem eigenen Weg beschreibt.

TV-Premiere
Sonntag, 1. August 2010, 0.00 Uhr
TEL AVIV RENDEZVOUS
HELLO GOODBYE
Frankreich/Italien/Israel 2008
Regie: Graham Guit
Darsteller: Fanny Ardant, Gérard Depardieu, Jean Benguigui
Neubeginn in Israel oder Scheidung – vor diese Wahl stellt Gisèle ihren Ehemann nach der Rückkehr aus einem Tel-Aviv-Urlaub. Doch nach der Hals-über-Kopf-Auswanderung gestaltet sich das Leben in der fremden Stadt schwieriger als gedacht, ohne Sprachkenntnisse, Job, Haus und die eigenen Möbel, die auf dem Meeresgrund gelandet sind. Das Projekt wird außerdem von einer sich anbahnenden Affäre mit einem Rabbi überschattet… Erfrischende „jüdische” Komödie mit zwei großen Stars des französischen Kinos: Fanny Ardant und Gérard Depardieu.

TV-Premiere
Sonntag, 8. August 2010, 0.00 Uhr
EIN MANN UND SEIN HUND
UN HOMME ET SON CHIEN
Frankreich 2008
Regie: Francis Huster
Darsteller: Jean-Paul Belmondo, Hafsia Herzi, Julika Jenkins
Ein alter Mann wird von seiner Geliebten vor die Tür gesetzt. Er entwickelt sich zum Clochard, der mit dem Leben abrechnet – wäre da nicht sein Hund mit dem Namen „Hund”. Frankreichs Schauspiellegende Jean-Paul Belmondo kehrte nach langer Krankheit mit dieser Rolle auf die Kinoleinwand zurück. Und so ist das Remake von Vittorio de Sicas Klassiker „Umberto D.” vor allem auch eine Hommage an Bébel, wie er von den Franzosen liebevoll genannt wird.

TV-Premiere
Sonntag, 15. August 2010, 23.30 Uhr
SCHMETTERLING UND TAUCHERGLOCKE
LE SCAPHANDRE ET LE PAPILLON
Frankreich/USA 2007
Regie: Julian Schnabel
Darsteller: Mathieu Amalric, Emmanuelle Seigner, Marie-Josée Croze
Der Chefredakteur der französischen „Elle”, Jean-Dominique Bauby, erleidet im Alter von 42 Jahren einen Hirnschlag und kann sich als Folge nur noch über das Blinzeln mit dem linken Auge verständigen – das Locked-in-Syndrom. Vorbei ist es mit schnellen Autos, Frauen, dem Leben auf der Überholspur. Mit der Unterstützung einer Logopädin lernt er jedoch mit der Außenwelt zu kommunizieren und in seiner Fantasie auf Reisen zu gehen. Ein ergreifendes Meisterwerk von Künstler und Regisseur Julian Schnabel. In Cannes wurde er dafür 2007 mit dem Regiepreis ausgezeichnet, in Los Angeles erhielt der Film 2008 zwei Golden Globes.

TV-Premiere
Sonntag, 22. August 2010, 23.35 Uhr
DIE KLASSE
ENTRE LES MURS
Frankreich 2008
Regie: Laurent Cantet
Darsteller: François Bégaudeau, Nassim Amrabt, Laura Baquela
François ist Lehrer einer problematischen, multikulturellen Teenager-Klasse in Paris. Er versucht den Schülern nicht nur französische Literatur, sondern auch soziale Verhaltensregeln und Werte beizubringen. Dies stößt nicht immer auf Verständnis… Laurent Cantet gelang ein ungemein direktes und dadurch faszinierendes Porträt, das auf dem Buch des ehemaligen Lehrers François Bégaudeau basiert, der auch die Hauptrolle spielt. Die Schüler sind keine professionellen Schauspieler, sondern Jugendliche, die mit Bégaudeau und Cantet einen einjährigen Schauspielworkshop besuchten. Ebenso überraschend wie verdient gewann dieser auf seltene Weise mitreißende Film die Goldene Palme in Cannes 2008.

TV-Premiere
Sonntag, 29. August 2010, 0.05 Uhr
PERSEPOLIS
Frankreich/USA 2007
Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud
Das Mädchen Marji erlebt die verschiedenen Regime im Iran und versucht, sich mit dem Land und dem politischen System zu arrangieren. Der ungewöhnliche Animationsfilm basiert auf Comicbüchern der gebürtigen Iranerin Marjane Satrapi. Neben dem Spezialpreis der Jury in Cannes 2007 erhielt er zahlreiche weitere Preise und Nominierungen. Die politischen Verhältnisse im Iran werden aus selbstironischer Perspektive kritisiert.

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