“Taxi zur Hölle” mit Peabody Award ausgezeichnet
Der mit ZDF/ARTE koproduzierte Dokumentarfilm “Taxi zur Hölle” (“Taxi to the dark side”) von Alex Gibney wird am 16. Juni mit dem höchsten amerikanischen Medienpreis, dem Peabody Award, ausgezeichnet. Dieser Preis, vergleichbar mit dem Adolf Grimme-Preis, wird jährlich an herausragende Radio- und Fernsehprogramme vergeben.Der 1941 von dem New Yorker Investment Banker und Kulturmäzen George Foster Peabody ins Leben gerufene Preis gilt als ältester Medienpreis überhaupt und ist mit besonderem Prestige verbunden.
“Taxi zur Hölle” erzählt von der Verhaftung eines afghanischen Taxifahrers, der nach wenigen Tagen in US-Gewahrsam gewaltsam ums Leben kommt. Der Film dokumentiert die Einführung der Folter als Verhörmethode in US-Einrichtungen und fordert eindringlich die Einhaltung der Menschenrechte und der Genfer Konvention zur Behandlung von Kriegsgefangenen.
Die ZDF/ARTE-Koproduktion mit der BBC und weiteren internationalen Sendern hat in diesem Jahr bereits den Oscar als Bester Dokumentarfilm gewonnen. Im vergangenen Jahr war sie beim TRIBECA-Filmfestival als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet worden.
ARTE zeigte den Film im Rahmen seines Themenschwerpunkts “Demokratie – für alle?” am 8. Oktober 2007. Die Redaktion hat Hans Robert Eisenhauer.
Quelle: Arte
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