Todesdrohungen gegen ARTE-TSR-FILMTEAM
Nach nur drei Wochen musste das Filmteam um den schweizerisch-kolumbianischen Regisseur Juan Lozano die Dreharbeiten zum ARTE-TSR-Dokumentarfilmprojekt “Impunity” abbrechen.
Das Team sah sich zusehends Einschüchterungsversuchen bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt und kehrte letzte Woche nach Europa zurück.
Mit “Impunity wollte der Regisseur Juan Lozano ausführlich über einen der wichtigsten Prozesse gegen Paramilitärs wegen Tötung tausender Zivilisten berichten.
Ko-Autor von “Impunity” ist der bekannte kolumbianische Journalist Hollmann Morris (Human Rights Defender Award 2007), der unter Lebensgefahr die Greueltaten in seinem Land unermüdlich im kolumbianischen Fernsehen öffentlich macht. Im Vorfeld zu den Dreharbeiten zu “Impunity” wurde er zur Zielscheibe von Anschuldigungen des kolumbianischen Präsidenten, Verbindungen zur FARC zu haben. Diese Vorwürfe zwangen Morris, an den Dreharbeiten nicht teilzunehmen.
Dass die Arbeit von Journalisten und Filmemachern und damit die Presse- und Meinungsfreiheit wieder einmal behindert und beschnitten wurde, verurteilen ARTE und der TSR aufs schärfste.
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Todesdrohungen gegen ARTE-TSR-FILMTEAM wurde bearbeitet von Jean Lüdeke • Permalink • Kommentar schreiben »













