Vier ARTE-Koproduktionen beim DOK Leipzig 2007 ausgezeichnet
Beim 50. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm wurden vier ARTE-Koproduktionen prämiert:
Die Goldene Taube für den besten langen Dokumentarfilm im Internationalen Wettbewerb erhielt das Regie-Debut der 27-jährigen Rumänin Adina Pintilie:
NU TE SUPARA, DAR… (DON’T GET ME WRONG)
von Adina Elena Pintilie
ARTE France, 2007, 50 Min.
Ein Porträt von zwei Psychiatrie-Patienten, die ihr Tagwerk mit Anmut und Würde vollbringen. Der eine rechnet fest mit dem Physik-Nobelpreis, der andere fegt tagein, tagaus die Treppen zum Kirchturm und spricht mit dem Herrgott persönlich…
Mehr Infos unter www.dont-get-me-wrong.com
Der dieses Jahr zum ersten Mal vom Publikum vergebene Discovery Channel Audience Award ging an
SPORTSFREUND LÖTZSCH
von Sandra Prechtel und Saschal Hilpert
BR/ARTE, Deutschland 2007, 85 Min.
Er war das große Radsporttalnet der DDR in den 1970er Jahren. Doch er zog den Unwillen eines ganzen Staates auf sich und seine Laufbahn wurde zu einem harten Parcours durch den Staatsapparat.
Mit dem MDR-Film-Preis für eine herausragende osteuropäische Produktion wurde geehrt
THE MOTHER (LA MÈRE)
von Antoine Cattin und Pawel Kostomarow
ARTE France, Schweiz/Frankreich/Russ. Föderation 2007, 80 Min.
Ljuba lebt mit ihren neun Kindern in der russischen Provinz und schuftet von morgens bis abends. Männer sind nicht vorhanden oder besoffen. Ein endloser Kreislauf, der sich auch bei den eigenen Söhnen nicht durchbrechen lässt…Und dennoch ein Film voll Glück, Liebe und magischer Momente.
Der DEFA-Förderpreis der DEFA-Stiftung ging an
HEINZ UND FRED
Von Mario Schneider
MDR/ARTE, Deutschland 2007, 85 Min.
Porträt von Vater und Sohn, die im Mansfelder Land in ihrer eigenen Welt aus Stahl und Schrott leben. Liebevoll-entrückt und bodenständig.
ARTE gratuliert herzlich!
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Vier ARTE-Koproduktionen beim DOK Leipzig 2007 ausgezeichnet wurde bearbeitet von Jean Lüdeke • Permalink • Kommentar schreiben »













