AMOK – Crewmitglieder auf kleiner Promo-Tour zum Film
Dokumentar-Spielfilm „Amok“ läuft im wieder eröffneten Centralkino. Mitglieder der Filmcrew am 27. Oktober in Lingen anwesend.
„Darf man einen Film zu diesem Thema überhaupt machen?“ – diese Frage begleitete Regisseur Detlef Muckel von Beginn der Planung an und wurde in fast jedem Interview gestellt. Die Antwort ist simpel, denn es ist nicht die Frage ob man das darf, sondern dass solch ein Film einfach gemacht werden muss. Am 26. (11.00 Uhr) und 27. Oktober (20.00 Uhr) läuft der Film nun im Programm des Münsteraner Kinos CINEMA. Als besonderes Highlight kann der Besuch von Mitgliedern der Filmcrew vermeldet werden. Regisseur Detlef Muckel, Produzent Andy Besirov und voraussichtlich auch ein oder zwei der Schauspieler stehen nach der 20-Uhr-Vorführung am 27.10.für Fragen zur Verfügung.
Bei der Premiere am 12. September in Osnabrück erntete das Filmteam übrigens stehende Ovationen und durchweg positive Kritiken. „Ein beklemmender Blick in die verletzte Seele eines Serienmörders!“, titelte die Zeitung „Die Glocke“. Der WDR sagte in seinen TV- und Radiobeiträgen, dass es schwer sei „100 Schüler eine Stunde lang still auf Kinositzen zu halten,… „Amok“ hat das hinbekommen.“ und ergänzte, dass bei den Arbeiten an „Amok“ zum Schluss ein düsterer aber auch emotionaler Film herausgekommen sei!“.
Nachdem bereits 2004 die ersten Drehbuchentwürfe entstanden, ließ der Amoklauf in Emsdetten die Arbeit nur kurz stoppen. „Wir sind in der Nachbarschaft von Emsdetten ansässig. Das war sicherlich ein Grund für die Pause.“, erzählt Produzent Andy Besirov. „Aber da wir vor diesem tragischen Fall unseren Film „Amok“ nicht angekündigt hatten, hätte man uns eventuell falsche Vorwürfe gemacht.“, fügt Detlef Muckel hinzu. Falsche Vorwürfe, die aber zu keiner Zeit begründet waren. Denn in keinster Weise soll in dem Dokumentar-Spielfilm der Amoklauf aus Emsdetten oder ein anderer Amoklauf nachgestellt werden.
„Es war zwar nicht von vornherein klar welche Amokläufe im Film behandelt werden. Es stand für uns aber immer fest, dass kein Amokläufer mit Namen, in Bild oder Video vorkommen soll. Kein Amokläufer erhält in unserem Film eine Plattform um den Eindruck zu erwecken, ein Amoklauf macht einen zum Märtyrer!“, so Detlef Muckel und Andy Besirov. Die Spielfilmszenen wurden komplett fiktiv in Szene gesetzt und zeigen einen Amoklauf, wie er überall und jederzeit stattfinden könnte.
In emotionalen Interviews kommen Menschen zu Wort, die selber Opfer eines Amoklaufes wurden oder Menschen durch eine solche tat verloren haben. Ergänzt werden diese Gespräche durch Aussagen von kriminalpsychologischen, pädagogischen und medientechnischen Fachleuten. Diese Mischung aus Dokumentation und Spielfilm, deswegen auch Dokumentar-Spielfilm, schafft es, dass im Anschluss an den Film nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen wird. „Wir können keine allgemeingültige Lösung für diese Probleme liefern, wer hat die schon. Viel wichtiger ist es, dass über dieses Thema geredet wird, denn nur so kann etwas bewegt werden!“, so Muckel und Besirov.
„Amok“ schafft es durch seine Umsetzung, dass der Film sowohl einem erwachsenen aber auch einem jüngeren, jugendlichen Publikum Zugang zu diesem sensiblen Thema zu verschaffen. Ab sofort ist „Amok“ in vielen Kinos deutschlandweit zu sehen. Eintrittskarten für die Kinovorführungen am 26. und 27.10. im Centralkino Lingen sind an der Abendkasse oder als Vorbestellung über www.centralkino-lingen.de erhältlich. Natürlich werden auch spezielle Schulvorführungen angeboten. Terminabsprachen sind jederzeit möglich.
Trailer und Infos auf www.amok-derfilm.de
15.10. 20 Uhr
Lengerich, Gempt-Halle
Mitglieder der Filmcrew anwesend
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16.10. 18 Uhr
Münster, Cinema
Mitglieder der Filmcrew anwesend
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26.10. 11 Uhr
Lingen, Centralkino
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27.10. 20 Uhr
Lingen, Centralkino
Mitglieder der Filmcrew anwesend
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