Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder auf den Weg nach Bottrop / Kirchhellen gemacht, um die Scary World im Movie Park zu durchstreifen. Ein Abenteuer soll uns erwarten. Ein Abenteuer voller Grusel-Shows und Horror-Labyrinthe. Gänsehaut sei garantiert, versprechen der Flyer und die speziell angelegte Internetseite des Parks. Und so erwartete uns ein spannender Abend voller Schock-Effekte.
Das „Halloween Horror Fest“ findet Jahr für Jahr im Movie Park statt. Dieses Jahr feiert der Park vom 28. September bis zum 3. November jeden Freitag und Samstag sowie am 31. Oktober mit verlängerten Öffnungszeiten bis 22 Uhr. Am letzten Samstag tauchten auch wir in die Welt von Dr. LeMorte ein, der Punkt 18.00 Uhr den gesamten Park in Angst und Schrecken versetzte. Wie auf Knopfdruck wandelten Leichen, Zombies, Monster und Vampire durch den Park, um Besucher zu erschrecken. Wer hier an langweilige Karnevalskostüme denkt, sollte einen Blick auf aktuelle Horrorfilme werfen. Die Figuren stammen offenbar direkt aus Halloween, The Ring und anderen bekannten Horrorfilmen.
Dr. LeMorte hat diese Horror-Hochburg erschaffen und so tönt ab 18.00 Uhr nicht nur gruselige Musik aus allen Lautsprechern im Park, sondern auch eine dazu passende Geschichte wird erzählt. Radioreporterin Rachel berichtet über Dr. LeMorte, der aus seiner Zelle in der Forschungsanstalt fliehen konnte und fortan Experimente an den Besuchern des Parks durchführt. Er erschafft sich selbst eine Armee aus Monstern, Untoten und blutrünstigen Kreaturen. Diese halten sich im Park an eigens eingerichteten Orten auf. Das „House Of Horror“, die „City Of The Damned“ oder das „Sanatorium von Dexter van Clouseau“ gehören dazu. Leider sind sowohl Musik, als auch Radio-Reporterin Rachel nicht auf vier Stunden Halloween ausgelegt. Wiederholungenn gehören leider zur Tagesordnung.
Dexter van Clouseau ist dieses Jahr neu dabei – neu auf dem Kreuzzug gegen die Untoten. In seinem Sanatorium herrschen Angst und Schrecken. Dieses Horror-Haus ist ab 16 Jahren freigegeben und hat diese Einstufung auch zu Recht erhalten. In Studio 1 versucht er Monster zu rehabilitieren. Allerdings scheint ihm dies nicht so Recht zu gelingen. Auf dem Weg durch Monster, Leichenteile und Verdammten gibt es keine ruhige Minute für den Besucher. Ein Schreck jagt den Nächsten. Die Monster stürmen auf die Besucher los oder versuchen sich im Nebel über sie herzumachen. Wer hier lebend rauskommt, kann direkt mit dem „Terror Train“ von der Main Station losfahren. Der „Terror Train“ fährt durch das ehemalige Gremlins-Haus. Diese Bahn ist bereits ab 12 Jahren freigegeben und setzt voll und ganz auf Schock- und Schreck-Effekte. Fahrend durch ein Studio beobachtet man Monster, Filmrollen und gruselige Szenerien. Monster springen immer wieder aus ihren Verstecken, verfolgen die Wagen und erschrecken die Besucher.
Das „House Of Horror“ ist die eigentliche Forschungs- und Wirkungsstätte von Dr. LeMorte. Dort wird man Augenzeuge blutiger Experimente. Eine wahrhaft blutige Szenerie offenbart sich dem Besucher. Wie auch die „City Of The Damned“ sind diese Häuser erst ab 16 Jahren freigegeben. Blutige Innereien, Leichen und Mumien zeigt dieser Jahrmarkt der Scheußlichkeiten. Immer wieder strömen Verdammte und Untote auf einen zu. Hier fließt Adrenalin pur. Ein Schreck nach dem Anderen lässt keine Zeit zum Aufatmen.
Wer jetzt noch nicht genug von Monstern und Untoten hat, kann sich in „Knott’s Haunted Mountain“, „Hell’s Village“, „Witchboard“ und am „Santa Monica Pier“ weiter gruseln. Lediglich das Kinderland wird nicht von Monstern heimgesucht. Man fühlt sich nirgendwo in Sicherheit. Einziges Manko sind die langen Wartezeiten vor den speziellen Horrorattraktionen. Wartezeiten von 1 bis 1,5 Stunden sind die Regel. Gut, dass blutrünstige Monster die Besucherschlangen immer wieder einmal heimsuchen um Angst und Schrecken zu verbreiten.
Das „>Halloween Horror Fest“ wurde seit 2006 bereits zum dritten Mal in Folge von Parkscout.de, dem führenden Freizeit-Portal im Internet, zum „Besten Event des Jahres“ gekürt und gehört zu Europas beeindruckensten Halloween-Spektakeln.
Wir können euch nur nahelegen den Park in der Halloween-Zeit zu besuchen. Gänsehaut ist tatsächlich garantiert. Lediglich die langen Wartezeiten an den Horror-Attraktionen trüben den Spaß ein wenig. Wer sich diesen Spaß nicht entgehen lassen möchte, sollte aber seine Kinder zu Hause lassen. Diese sind in den Abendstunden fehl am Platz.
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