IFA: Toshiba unterstützt den neuen europäischen Standard HbbTV
Toshiba wird künftig Hybrid broadcast broadband TV unterstützen und plant die Integration in seine TV-Geräte ab 2011. HbbTV ist ein Standard, der es erlaubt, Fernsehsendungen und dazu gehörende Internetinhalte auf dem Bildschirm darzustellen und der den Zugang zu Online-Diensten direkt vom Fernsehgerät öffnet. Damit lassen sich Programm begleitende Information oder elektronische Programmguides (EPGs) realisieren, aber auch Dienste wie Video-on-Demand, interaktive Werbeangebote, Abstimmungen, Spiele oder soziale Netzwerke.
Mehrwertdienste für das TV-Gerät
HbbTV ist vom europäischen Standardisierungsinstitut ETSI als europäischer Standard anerkannt. „Dadurch erwarten wir europaweit eine kontinuierlich steigende Zahl an Angeboten, die rasch Akzeptanz finden werden“, begründet Sascha Lange, Marketingleiter bei Toshiba, den Einstieg in das Internet-TV-Angebot. „Mit der Unterstützung von HbbTV verfolgen wir konsequent die Strategie, unseren Kunden eine möglichst breite Palette an Mehrwertdiensten auf dem Fernsehgerät zugänglich zu machen.“
Neben der Unterstützung von HbbTV werden TV-Modelle von Toshiba auch auf das neue Portal Toshiba Places zugreifen können. Dieses Portal ermöglicht den intuitiven Zugriff auf selektierte Inhalte aus dem Internet und stellt damit eine leicht bedienbare Alternative zu HbbTV dar. Darüber hinaus können Konsumenten mit Toshiba Places eigene Videos, Musikdateien und Fotos mittels Internet mit der Familie oder Freunden auf der ganzen Welt teilen, egal, ob sie diese auf dem TV, dem PC oder beispielsweise auf einem Multimedia-Tablet nutzen möchten.
„Wir sehen aber keine Konkurrenz zwischen unserem eigenen Portal Toshiba Places und HbbTV. Vielmehr ergänzen sich beide Angebot sehr gut und bieten dem Konsumenten ein breites Angebot an internetbasierten Anwendungen mit seinem TV“, meint Sascha Lange, Marketingleiter bei Toshiba.
HbbTV verknüpft Web- und TV-Inhalte
Hybrid broadcast broadband TV ist eine pan-europäische Initiative mit dem Ziel, allen Marktteilnehmern eine standardisierte, offene Plattform für On-Demand-Mehrwertdienste zu bieten. Fernsehgeräte, die HbbTV unterstützen, können über ein browsergestütztes Verfahren gleichzeitig Fernseh- und Online-Inhalte auf dem Bildschirm darstellen und interaktive Dienste anbieten. Die Bedienung von HbbTV erfolgt über die Fernsteuerung. ARD und Arte bieten bereits heute HbbTV an. Weitere Fernsehsender werden voraussichtlich noch in diesem Jahr folgen.
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