Von Avataren und echten Menschen
An der Hamburg Media School findet am 12. Oktober 2010 in Zusammenarbeit mit dem Hans-Bredow-Institut und der Technischen Universität Ilmenau eine Konferenz zum Thema Avatare statt. Die Veranstaltung läuft im Vorfeld der 3. ECC-Konferenz „Transcultural Communication – Intercultural Comparisons“ (12. bis 15. Oktober in Hamburg).
Avatare sind selbstkreierte, virtuelle Userrepräsentationen und bilden feste Bestandteile der Kommunikation im Web 2.0. Nutzer von Foren und Onlinegames erschaffen sich mit ihnen ein Selbstbild, eine Art Passbild im WWW, das jedoch keine Ähnlichkeit zu den realen Personen haben muss, sondern ein reines Fantasiegebilde sein kann.
Welche Beziehung besteht zwischen Nutzern und Avataren? Für welche Webrepräsentation entscheiden sich Gamer oder Forumsteilnehmer? Welche Gründe gibt es für besonders ausgefallene Avatarformen?
Diese und weitere Fragen untersuchen im Rahmen der Pre-Conference „Avatars and Humans“ 40 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa und den USA und beleuchten die komplexe Interaktion zwischen Avataren und ihren Nutzern. Sabine Trepte, Juniorprofessorin an der Hamburg Media School, ist Gastgeberin der Konferenz und leitet verschiedene Forschungsprojekte zum Thema Avatare: “Ich freue mich auf unseren Austausch mit Avatar-Forschern aus sieben verschiedenen Ländern. Avatare sind zu einer wichtigen Schnittstelle zwischen Mediennutzern und virtuellen Umgebungen geworden. Durch wissenschaftliche Erkenntnisse können wir das wirtschaftliche Potential und die psychologische Wirkung der Avatare einschätzen“.
Weitere Informationen zum Programm der Konferenz unter http://www.hans-bredow-institut.de/files/Avatars_Programme.pdf und zur Hamburg Media School unter www.hamburgmediaschool.com.
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