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Onkyo TX-SR703E - THX Select 2 Receiver

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ONKYO TX-SR703E Receiver

Mit Freude haben wir uns den THX Receiver ONKYO TX-SR703E angeschaut. Mit 999 Euro wagt Onkyo den Schritt und präsentiert einen Receiver mit gehobener Ausstattung und zahlreichen netten Funktionen. Erfreulich ist es, dass die Hersteller immer mehr dazu übergehen und Receiver mit maximalem Funktionsumfang bieten ohne dabei in Preisregionen zu kommen, die viele potentielle Käufer erschrecken.

Im Vergleich zum Vorgängermodell hat Onkyo nicht viele Änderungen vorgenommen. Die sicher wichtigste Neuerung ist aber die THX Select 2 Lizenz, die lediglich bei SR703E verfügbar ist. Aber schauen wir erst einmal weiter.

Optik und Verarbeitung


ONKYO TX-SR703E Messmikrofon

Onkyo legt bislang großen Wert auf gute Verarbeitung. Auch dieses Modell lässt keine Zweifel daran aufkommen. Optisch gliedert sich das Gerät optimal in ein Heimkino ein. Die meisten Bedienelemente finden sich verborgen hinter einer Klappe an der Front des Gehäuses. Der Lautstärkeregler ist groß dimensioniert und an der rechten Seite zu finden. Er ist gut verarbeitet und passt perfekt zur Aluminiumfront.

Das Display ist klar zu lesen. Hier hilft insbesondere die Punktmatrix, die bei der schwarzen Version in grün leuchtet, bei der silbernen Version dagegen in Bernstein.

Anschlussmöglichkeiten


ONKYO TX-SR703E Rückansicht

Es sind zahlreiche Anschlussmöglichkeiten vorhanden. Allesamt leicht zugänglich und farblich sortiert. Probleme hatten wir allerdings mit unseren Referenzkabeln aus dem Hause in-akustik. Die recht dicken Kabel ließen sich zwar befestigen, allerdings machten die Terminals dabei nicht den stabilsten Eindruck.

Anschlussmöglichkeiten sind in Hülle und Fülle vorhanden und sollten jedes Gerät problemlos aufnehmen können:

- 3 Komponent-Video Eingänge und 1 Ausgang

- 5 S-Video Eingänge und 3 Ausgänge

- 5 Komposite-Video Eingänge und 3 Ausgänge

- 3 Audio-Eingänge und 1 Ausgang

- 7 Digital-Eingänge (5 optisch/2 Koaxial) und 1 optischer Ausgang

- Farbkodierte 7.1-Multichannel-Eingänge und Vorverstärker-Ausgänge

- Hochwertige, farbkodierte Lautsprecheranschlussklemmen

- Audio, Video, S-Video, optischer Digitaleingang an der Gerätefront

Welche Funktionen hat der Receiver?

In der Preisklasse hat Onkyo sämtliche Funktionen integriert. Die sieben Endstufen mit einer Leistung von 130Watt heizen sowohl das Heimkino, aber auch im Stereobetrieb ordentlich ein. Bedingt durch das THX Select 2 Zertifikat sind auch die Arbeitsmodi Music, Game und Cinema vorhanden. Ein Decoder für THX Surround EX sorgt für zusätzlichen Spaß.

Auch Onkyo verfügt über ein Lautsprechereinmesssystem, das heute fast jeder Hersteller mit zu seinen Geräten packt. Die Ergebnisse können sich sehen lassen, allerdings konnten wir ein wenig Feintuning den Receiver noch mehr aus seinen Reserven locken und den Klang optimieren. Grundsätzlich muss man sich hier zwischen manueller oder automatischer Optimierung entscheiden. Das ist zwar nicht gerade glücklich, ambitionierte Anwender werden aber vermutlich eh den manuellen Prozess bevorzugen.

Funktionen des Verstärkers:

- 130 Watt/Kanal Dauerleistung an 6 Ohm, 1 kHz, DIN

- VLSC (Vector Linear Shaping Circuitry) für alle Kanäle

- WRAT (Wide Range Amplifier Technology)

- Erweiterter Frequenzbereich (10 Hz -100 kHz)

- Verringerte NFB (Negative Rückkopplung)

- Volle Leistung und Bandbreite in allen 7 Hauptkanälen

- “Absolute ground plate”

- H.C.P.S - Großzügig dimensionierter Hochleistungstransformator im Netzteil

- Vollständig diskret aufgebaute Endstufen in allen Kanälen

- Niedrig-impedante Endstufen mit hoher Stromlieferfähigkeit in allen Kanälen

- Automatische Schutzschaltung

- Hochwertiger, massiver Aluminiumkühlkörper

- Pegelregler für den "Low Frequency Effect" -Kanal (LFE)

- Verbindungsleitungen zur Stromversorgung der Baugruppen mit großem Querschnitt

Als großen Nachteilen sehen wir die fehlenden HDMI-Schnittstellen an diesem Gerät. Gerade in Bezug auf Heimkino-Funktionalität ist HDMI ein zwingendes Ausstattungsmerkmal. Zwar lassen sich DVD-Player & Co. ohne Probleme anklemmen. HDMI zieht aber verstärkt in alle Geräte ein, sodass der Receiver als Schaltzentrale dienen kann und oftmals diesen Job auch erledigt.

Klanglich haben wir den Receiver mit dem Marantz DV8300 und der Referenz-Kabelverbindung von in-akustik bestückt. Zum Einsatz kam Lautsprecherkabel LS-1302 in Verbindung mit der passenden Cinch-Verbindung und Stromkabel.

ONKYO TX-SR703E in schwarz

Der Klang beeindruckte uns, sorgte aber nicht für Überraschung in dieser Preisklasse. In Verbindung mit unseren B&W Nautilus 804 konnte der Receiver zeigen, was in ihm steckt. Dabei lieferte er eine sehr gute Vorstellung ab. Zwar musste er ein wenig kämpfen, so schätzen wir die enorme Wärmeleistung des Gerätes ein, klanglich aber spielte Onkyo mit dem Gerät ein ordentliches Schauspiel. Wir spielten „Keith Don’t Go“ von Nils Lofgren und wollten hören, wie das Zupfen der Gitarrensaiten rüber kommt. Hier wollte der TX-SR703E hoch hinaus. Ihm gelang die Wiedergabe durchaus, doch der letzte Schliff fehlte uns beim Klang.

Anders hingegen platziert sich das Gerät im Heimkino. Hier stimmt der Klang bis zum letzten Ton. Jede Herausforderung meistert das Gerät spielerisch. Er formt satte Surroundklänge und kommt auch nicht ins Straucheln, wenn starke Bassanteile gefragt sind. Mit unseren Magnat Quantum kommt sich Onkyo besonders anfreunden und das Heimkino zum Beben bringen. Allerdings nicht nur durch pure Lautstärke. Selbst auf kleinste Details wird geachtet.

Fazit:


ONKYO Logo

Der Onkyo TV-SR703E kann zwar nicht im Bereich der Videoverabeitung punkten, dafür liegt er im Klang weit vorne. Im Grunde meistert er alle Klassen problemlos. Ob Stereo oder Musik im Multikanalformat, der Klang ist einwandfrei und gefiel uns gut. Im Heimkino spielt das Gerät dann allerdings seine wirklichen Stärken aus. Trotz fehlender HDMI-Schnittstellen ist das Gerät eine gute Wahl für das Heimkino.




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Perfekter Klang und perfekte Bilder sind eine Frage der Harmonie. Ohne hochwertige Kabel ist die beste Elektronik nichts wert. Kabel und Anschlüsse sind anfällig für Störungen, die nur mit viel Know-how zu bewältigen sind.

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