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Eine komplette Übersicht unserer Hardware-Testberichte finden Sie in unserer Übersicht.

Pioneer DV-696-AV - All In One

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von Helmut Gerdesmeier

All in One

Kaum hatte Konkurrent Panasonic mit dem S52 vorgelegt, zog Pioneer mit einem HDMI-Player nach. Der DV-696 AV ist als Nachfolger des DV-585 zu verstehen, der ebenfalls als Allesspieler konfiguriert war. Pioneer bietet den 696 zum UVP von 179€ an.

Die Featureliste füllt Seiten, dieser Player kann laut Specs so ziemlich alles, auch die qualitativ hochwertigen SACD und DVD-Audio Scheiben abspielen. Ob viel auch gut ist, wollen wir in unserem Test klären.

696

696s

Der 696 wird in silber und schwarz angeboten. Die Packung enthält den 42,0x5,0x22,0cm großen Player, ein Chinch-Kabel, das Netzkabel, eine 64-seitige, gute Bedienungsanleitung und die Fernbedienung. Ein HDMI-Kabel hat Pioneer nicht beigelegt, das muss extra nachgekauft werden.

Der 696 ist mit gerade mal 1,7kg ein Leichtgewicht, radiergummiartige Füße, die leider Flecken hinterlassen, verhindern aber erfolgreich ein Verschieben bei der frontalen Bedienung.

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Der Pioneer benötigt zur Bedienung nicht unbedingt eine Fernbedienung, Pioneer hat die Frontblende so geschickt gestylt, das eine komplette Bedienung am Gerät möglich ist.

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Weniger Geschick bewies Pioneer beim Display. Es ist viel zu dunkel, lässt sich bei Tageslicht schon ab 2 m Abstand nicht mehr richtig ablesen. Zudem ist die Anzeige etwas spärlich angesteuert: Zeigt es bei DVDs noch die Kapitel und die Spielzeit an, gibt es bei Mpeg4/MP3-Wiedergabe lediglich die Zeit, obwohl genug Anzeigen da wären. Die Restzeit kann das Display überhaupt nicht anzeigen.

In der Vergangenheit hat sich Pioneer viel Kritik mit lauten, unzuverlässigen Laufwerken eingehandelt. Das Laufwerk des Testmodells ist zwar nicht unhörbar, aber bei normalem Betrachtungsabstand macht es sich nicht störend bemerkbar. Dafür fährt beim 696 eine echte Lade aus, hier verkneift sich Pioneer modische hauchdünn-Trays, von denen man meinen könnte, sie würden jeden Moment abbrechen.

  offen

Der Pioneer lässt sich komfortabel beladen, der Tray fährt komplett aus. Pioneer-typisch ist die Klappe, die den Ladeschacht verschliesst.

klappe

Die Front selbst besteht aus “gebürstetem Plastik”, das sich immerhin nahtlos in bestehende Pioneer-Anlagen einfügt, die auch schon mal Alu-Fronten haben.

Die Rückseite beherbergt die vielfältigen Anschlüsse des 696.

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Wir finden den HDMI 1.1 Anschluss, der sowohl digitale Bild als auch Tonsignale passieren lässt. Er kann auch DVD-Audio, SACD-Signalen verschliesst er sich aber. Es folgen die analogen 5.1 Chinch-Anschlüsse. Separate Stereo-Chinches hat Pioneer eingespart, dazu müssen die Front-Buchsen der 5.1 verwendet werden. YUV-Chinches, Progressiv-Scan-fähig, Fbas-Chinch und S-Video-Hoside vervollständigen die linke Anschlussseite. Rechts erwartet uns ein RGB-fähiger Scart-Anschluss, optischer und coaxialer Fbas und die löbliche Netzkabel-Dose. Die Verarbeitung des Anschlussfeldes ist gerade noch akzeptabel, hier sind wir von Pioneer besseres gewohnt. Irgendwie wirkt alles nicht so wirklich fest und beim Einstecken einiger Anschlüsse biegt sich die Rückwand nach innen.

Die Fernbedienung des 696 entspricht gutem Pioneer Standard. Die Bediengruppen sind geschickt gegliedert, wichtige Tasten haben eine besondere Form und sind z.T. mit einem kleinen Knubbel versehen. Die Fernbedienung wirkt keineswegs unübersichtlich oder überladen und lässt sich auf Anhieb intuitiv bedienen. Der Wirkungsgrad ist angenehm, die Fernbedienung muss aber schon ungefähr in Richtung Player gehalten werden. Eine Goto-Taste hat Pioneer weggelassen, Mpeg4-Freunde werden es mit Schrecken vermerken.

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Innere Werte

Das Gehäuse des Pioneer ist schnell geöffnet und offenbart eine, mit Verlaub gesagt, auf die Spitze getriebene Leichtbauweise. Ist der Gehäusedeckel einmal entfernt, fehlt dem restlichen Aufbau jegliche Stabilität. Nimmt man den Player an einer Seite hoch, biegt er sich durch, um mit einem vernehmlichen “Plopp” beim hinstellen in seine ursprüngliche Form zurückzukehren. Für 179€ haben wir uns das ein wenig wertiger vorgestellt. 

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Der innere Aufbau unterteilt strikt zwischen Netzteil und Wandlerboard, zwischen die man den Loader trennend montiert hat. Die Verkabelung entspricht dem wertigen und durchdachten Layout und ist so kurz wie möglich gehalten. Die Netzteil-Platine sieht zwar voluminös aus, ist aber eher spärlich bestückt. Ganz im Gegensatz zum Mainboard.

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Pioneer hat die Wandler-Chips nicht selbst entwickelt, sondern vertraut auf den taiwanischen Spezialisten Mediatek. Im 696 finden wir die neueste Kreation der Wandler-Spezialisten in der Spitzenausführung 1389EXE.

CPU02

Das Upscaling wird ebenfalls von einem MTK-Chip übernommen, dem 1392. Wir sind gespannt, ob sich dieser, auch in vielen Budget-Upscalern eingesetze Chip, im Pioneer positiv absetzen kann.

1392

 

Beim Audio-Teil hat Pioneer eher geklotzt als gekleckert. Wie schon der Vorgänger 585 kann auch der 696 Burr-Brown-Wandler vorweisen.

BB_1742

Der hier verwendete Typ PCM 1742 beherrscht allerdings nur PCM. DSD-Signale müssen ins 88kHz PCM-Format gewandelt werden, so das SACD und DVD-Audio kaum die 30KHz-Schwelle überschreiten dürften.

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Der Loader ist, wie schon beim Vorgänger, von ORION zugekauft.

Anschluß und Setup

Die Versuchsanordnung unserer Praxistests bestand aus einem Thomson 100Hz 72cm CRT TV (über Scart-RGB), einigen 42” Plasma-TVs (über Scart-RGB, HDMI, YUV) und dem Sanyo Z4 (YUV und HDMI). Der Ton lief über die bewährte DD Kombination aus Marantz und Teufel, verbunden per Spdif Coax Kabel. Alle verwendeten Kabel sind hochwertigster Natur, einzeln abgeschirmt und zum Teil teurer als der Player.

Der Player begrüßt uns mit einem, in den roten Elementen reichlich verpixelten, schlichten und dunkel gehaltenem Bildschirm.

einschalt

Pioneer bemüht sich beim OSD sichtlich um Unterschiede zum Standard-GUI von MTK. Das Setup wird beim Pioneer unter der Taste ”Home-Menü” verborgen. Dort finden wir die Auswahl der verschiedenen Einstellungsmodule.

home

Bei den Klang-Einstellungen verzichtet Pioneer auf ein technisch mögliches PrologicII Angebot. Ein Druck auf die Taste “Surround” der Fernbedienung gestattet aber die Funktion “Virtual Surround”, die nicht weiter konfigurierbar ist. Im Setup finden wir zum Klang lediglich das Nötigste:

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Hinter Audio-DRC verbirgt sich die Dynamik-Kompression, die man bei Verwendung der digitalen Ton-Ausgänge begrenzen kann.

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Die ausgesprochen wichtigen Einstellungsmöglichkeiten zum HDMI finden wir dort, wo sie hingehören: Im Setup.

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Der Pioneer lässt sich auch auf 576i einstellen und erlaubt damit dem Wiedergabegerät das Deinterlacing.

Progressive Scan Line-Doubler arbeiten nach bestimmten Vorgaben.

In der Funktion “Auto” wird ein Flag ausgelesen, der die Einstellung auf “Video” oder “Kino” festlegt. Dies funktioniert solange, wie der Flag auf der DVD korrekt gesetzt ist. Ist dies nicht der Fall, sollte der User zu Beginn der Wiedergabe den korrekten Modus manuell vorwählen können. Beim 696 finden wir solch eine Einstellungsmöglichkeit leider nicht

Für “Video”-Dateien, die interlaced aufgezeichnet wurden, wird das Bild im Rythmus 2:2 abgetastet. Das erste Filmbild wird zweimal wiederholt, das zweite auch u.s.w.

Auf fast allen kaufbaren DVDs ist das Material im Progressiv-Scan-Verfahren aufgezeichnet. Dabei wird das Material 3:2 abgetastet, das erste Filmbild wird dreimal wiederholt, das zweite zweimal u.s.w.

Ist der Pulldown-Modus falsch gewählt, kann das Bild sichtbar flimmern. Wir müssen uns beim Pioneer auf eine korrekt arbeitende Automatik und richtig geflagte DVDs verlassen.   

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Bekanntlich sind farbige Bilder auf der DVD im YUV-Format gespeichert, im Format 4:2:2. D.h. jedes Pixel überträgt die komplette s/w-Information (Y), das hat den Wert 4. Jedes zweite Pixel überträgt eine der Farbkomponenten (U+V)2:2. Wir haben also im Verhältnis die doppelte s/w-Auflösung zur Farbauflösung. HDMI, YUV und RGB sind in der Lage, dieses YUV 4:2:2 nativ zu übertragen. Deshalb sollte in der Regel eine Einstellung auf  Komponente (4:2:2 )die besten Resultate bringen. Die anderen Einstellmöglichkeiten bringen Vorteile bei der Anpassung an spezielle Adaptierungen, z.B. HDMI > DVI. Dort verlangen einige wenige TVs ein RGB-Signal am DVI, was bei nicht konfigurierbaren HDMIs derbe Farbverfälschungen mit sich ziehen kann, z.B. in den dunklen Bildbereichen.

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Die Einstellung der Lautsprecher kann nur bei analoger Video-Verbindung, nicht bei angeschlossenem HDMI-Kabel vorgenommen werden.

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SACD und DVD-Audio werden, wenn nicht ein HDMI-geeigneter Receiver bereitsteht, über die analogen 5.1 Ausgänge übertragen. Einige AV-Receiver bieten für die analogen 5.1-Eingänge keine gesonderten Einstellungsmöglichkeiten. Dieses Justage muss dann am Player vorgenommen werden.

Der 696 lässt sich bei der Entfernung der einzelnen Lautsprecher sehr schön in metrischen Angaben einrichten. Eine Einstellungsmöglichkeit der Lautstärke für die einzelnen Boxen fehlt aber, ein dicker Minuspunkt bei der praktischen Handhabung der hochwertigen SACD/DVD-Audio-Wiedergabe

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Der Videosynthesizer bietet das komplette, von MTK gewohnte Spektrum.

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Der Browser

Beim Browser treiben die Bemühungen von Pioneer zu einer eigenständigen GUI einige Stilblüten. Wird eine DVD mit gemischtem Inhalt eingelegt, erscheint unnötigerweise ein Vorauswahlbildschirm, in dem man festlegen muss, was man abspielen möchte. Diese Dateien werden bei jedem 40€ MTK-Player in gemischter Form im Browser angezeigt.

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Haben wir uns für Mpeg4 entschieden und schauen mal in den Bilder-Ordner unserer Testdisk, finden wir dort : nichts! Wir müssen wieder ganz raus aus dem Browser und Jpegs vorwählen.

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Legen wir eine Mpeg4-DVD ein, erscheint zuerst lediglich dieser Bildschirm.

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Der Browser öffnet sich nach Betätigung der “Menü”-Taste der Fernbedienung.

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14 Zeichen im Dateibrowser mögen für chinesische Schriftzeichen ausreichend sein, für Europa sind sie es nicht. Pioneer hätte weniger Intensität auf ein anderes Aussehen der GUI und mehr auf die Praktikabilität legen sollen. Die private Modder-Szene macht nun schon seit Jahren vor, das mehr Zeichen im MTK-Browser möglich sind

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Auch sonst scheinen die OSD-Designer die Firmware eher oberflächig angepasst zu haben. So ist der Hintergrund im Browser zu weit nach rechts gerutscht, wie man an obigem Ausschnitt erkennen kann.

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Auch Zwischenbilder wie dieses zeugen nicht unbedingt von sauberer Firmware-Anpassung. Das der Player einige Divx-Files ledig mit einem Fragezeichen-Icon erkennt, rundet dieses Kapitel treffend ab.

Die Firmware-Version findet man auf folgende Weise:

Ins Home-Menü gehen, Einstellungen wählen. Dort auf Optionen gehen, diesen Punkt aber nicht markieren, sondern auf die Display-Taste drücken. Man erkennt den RC und die FW-Version. Ändern lässt sich hier nichts. Code-Free lässt sich der Player nur über spezielle Fernbedienungen oder FW-Modifikationen stellen.

DVD-Betrieb

Der Pioneer 696 liest DVD, DVD-R/RW, DVD-R DL, DVD-VR, CD, CD-R/RW, DVD+R/RW, DVD+R DL, DVD+Video. Das ist fast alles, was man kaufen und am PC brennen kann. Er zeigte, unabhängig von der Rohlingsmarke und der Brenngeschwindigkeit niemals auch nur den Hauch einer Abspielschwäche. Auch mit Nero bespielte DVD+/- DLs, ein Schwachpunkt vieler Player, stellten keine Hürde für den 696 dar.

MTK-Spieler beherrschen das Spulen bei allen möglichen Video-Formaten in den ersten beiden Geschwindigkeitsstufen ruckelfrei. Normalerweise. Der Pioneer 696 präsentiert uns von der ersten Stufe an Dia-Shows. War auch hier “anders” das Ziel statt “besser”?

Der Layer-Break ist im Pioneer DVD 696 nicht wahrnehmbar. Der Loader arbeitet nicht geräuschlos, aber leise. Keine Spur von ticken, zischeln oder zirpen. Das vernehmbare leise Antriebsbrummen ist bei normalem Abstand nicht mehr hörbar. Der Player lässt sich beim Einschalten und beim Einlegen der DVD sehr viel Zeit, bis er zur Sache kommt.

laden

Auch das OSD des Pioneer unterscheidet sich von dem normaler MTK-Player. Man hat hier die Icons gegen Texteinblendungen getauscht und mit einem transparenten blauen Streifen unterlegt.

Während der DVD-Wiedergabe lassen sich über die Display-Taste vielfältige Informationen abrufen. Einmaliges Drücken bewirkt folgende Anzeige:

o1

 

Nochmaliges Drücken lässt auch die Bitrate erscheinen:

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Der Pioneer merkt sich die Abspielposition von 5 DVDs, die bei einem erneuten Einlegen an der unterbrochen Stelle begonnen werden.

 

Die Bildqualität

Der 696 bringt über alle analogen Ausgänge eine beispielhaft gute Bildqualität. Der MTK-Chipsatz ist dabei bekannt farbenfreudig, was der Qualität aber keinen Abbruch tut. Der YUV gibt nur 576i und 576p wieder, lässt sich nicht skalieren. Das Gebotene ist für die Preisklasse dabei OK, ohne nach unten oder oben auszureissen. Der Pioneer 696 ist einer der wenigen Player, die das volle Bildpotential des MTK 1389 auch nutzen. Den Deinterlacer nehmen wir im nächsten Absatz im Zusammenhang mit dem HDMI unter die Lupe. Das dort geschriebene gilt auch für 576p am YUV.

Die fehlende Voreinstellung beraubt uns der Möglichkeit, die Burosch Test-DVD zur Beurteilung des Players heranzuziehen. Die AVEC ist bei einigen Files falsch geflagt, der Player erkennt nicht das progressive Material und flackert im Video-Mode entsprechend vor sich hin. Unsere Deinterlacer-Tests beziehen sich also im Wesentlichen auf das Material der Peter Finzel Test-DVD. die hier gezeigten Beispielbilder dienen lediglich der Anschaulichkeit und sind keine Screenshots des Pioneer 696.

Pioneer hat sich sichtlich bemüht, dem 1392 das Höchstmögliche zu entlocken. Wenn man die Bilder des 696 mit denen des kürzlich getesteten Medion 81290 vergleicht, meint man nicht, es mit dem gleichen Deinterlacer zu tun zu haben. Von den Leistungen eines guten Deinterlacers wie einem Faroudja oder dem im neuen Panasonic S52 implementierten Eigengewächs ist der 1392 allerdings einiges entfernt.

So verdeutlicht der Siemensstern der Finzel-DVD an den Farbsäumen deutliche Verschiebungen und Fransen, die auf einen sichtbaren Chroma-Upsampling-Bug schliessen lassen könnten.

siemensstern

Beispielbild!

Das 576 TVL-Testbild erhärtet in seinen unteren Farbbalken diese Theorie, vor allem, wenn das Bild in Bewegung gerät.

576TVL

Beispielbild!

Im Stillstand vermag der Upscaler bis 425 TVL das Gebotene noch in einigermassen fein zeichnenden Linien darzustellen. Bei 576 TVL sind es auch Linien, aber irgendwie nicht mehr alle, es sieht aus, als wenn der 696 nur jede dritte abbildet. Zeitweise wechselt das Bild bei 576 TVL in eine Klötzchen-Grafik. Die unteren Farbbalken fransen deutlich sichtbar aus.

Gerät das Testbild in Bewegung, kommt der 1392 nicht mehr wirklich damit klar. Auch bei den oberen Balken flimmert es gewaltig, 576TVL wechseln ständig ihre Form, Linien sind es jedenfalls nicht mehr. Der S52 gibt sich hier im Kino-Modus keine Blösse, sein Bild stellt mehr als einen Klassenunterschied dar.

Beim progressiven Deinterlace-Testbild schafft der Pioneer 696 die ersten beiden Stufen anständig, auch wenn die Dachziegel des Hauses und das Fachwerk ein wenig flimmern.

deinterlacer2

Beispielbild!

Der Panasonic S52 kann auch dies besser, der Unterschied ist aber nicht sehr deutlich.

Die dritte Stufe des Deinterlacer-Tests macht dann wieder einen deutlichen Unterschied sichtbar: Während der S52 das gesamte Bild ausgesprochen korrekt und sauber wiedergibt, dabei sogar subjektiv eine bessere Figur als ein Marantz 7600 macht, kommt der 1392 im Pioneer mit den feineren Konturen des gekennzeichneten Dreiecks nicht klar und zeigt in diesem Bereich eine pumpende, weisse Fläche. Bei den Korrekturversuchen kommen auch die seitlichen Linien ins flimmern.

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Beispielbild!

Bei der Kamerafahrt im Video-Modus ist der Pioneer erträglich, solange die seitlichen Balken nicht eingeblendet sind. Er stellt dann in den Kino-Modus und verunstaltet das Video-Bild, deutlich sichtbar an übermässigen Stufen in diagonalen Linien und Deinterlacing-Fransen. Bleibt der Balken weg, fabriziert der Upscaler ein geniessbares Video-Bild, Treppenstufen bleiben aber sichtbar, ebenso wie leichte Ausfransungen bei Bewegungen.

kamerafahrt

Beispielbild!

Im praktischen Betrieb überzeugt der Pioneer 696 mit einem subjektiv recht gutem, vor allem sehr ruhigen HDMI-Bild, solange der Flag auf der DVD richtig gesetzt ist. Er distanziert erwartungsgemäß den Medion (ebensfalls MTK 1389 mit 1392 Upskaler) überdeutlich und zeigt, wie gut die Mediatek-Kombination Bilder auf den Schirm oder Projektor bringen kann. Erst ein Direktvergleich mit dem Marantz 7600 oder dem Panasonic S52 entlarvt deren Stärken in Detailtreue und Bildruhe in kritischen Szenen. Dies ist aber mehr deren Qualitäten als einer Pioneer-Schwäche zuzuordnen, der seine Sache im großen Ganzen recht gut macht. Im Gegensatz zum Medion ist das Bild auch korrekt eingepasst und zeigt keinerlei Versatz oder Verschiebung, wohl aber reichlich Overscan.

Beim Abspielen von Mpeg4-Material und Mpeg-Dateien zeigt der Pioneer richtig Muskeln. Alle Dateien werden korrekt auf den Bildschirm gezoomt, die Farben waren deutlich und kräftig, der De-Blocker arbeitet MTK-typisch ganz hervorragend. Für Sauger ist der Pioneer 696 in dieser Preisklasse eine echte Empfehlung!

CD-Betrieb

Auf dem Bildschirm zeigt der Pioneer 696 während der DVD-Wiedergabe nach Druck auf die Display-Taste die nötigsten Informationen wie Track-Nummer, abgelaufene und Rest-Spielzeit an. Das Gerätedisplay beschränkt sich auf die Angabe der Titelnummer und der abgelaufenen Spielzeit des Stückes. CD-Text beherrscht der Pioneer 696 nicht.

Über die FR und FL Chinch mit dem Verstärker verbunden, zeigt der 696 ein sehr homogenes, lebendiges Klangbild. Die Staffelung gelingt in der Breite wie in der Tiefe, so wie wir es von den Burr-Brown Wandlern gewohnt sind. Der Pioneer 696 kann auch einen Mittelklasse CD-Player problemlos ersetzen.

MP3- Betrieb

Der 696 bietet ein typisches MTK-Bild bei der Wiedergabe von MP3-Dateien. Er liest anstandslos alles, was der Testalltag so an MP3-Vielfalt hergibt, erlaubt sich keine Blösse. Die Anzeige im Browser ist allerdings auf 14 Zeichen im Dateinamen beschränkt, zudem hat Pioneer auch die unnötige und lästige Vorauswahl zwischen Video und MP3 etc. eingeführt.

Die Klangqualität über Spdif ist OK, auch wenn der Bassbereich vergleichsweise schwammig wirkt. Analog über Stereo-Chinch sind keine Abstriche festzustellen.

SACD/DVD-Audio-Betrieb

Durch die Limitierung der eingesetzten BB 1742 PCM auf eben den PCM-Bereich rechnet der Player SACD und DVD-Audio-Signale auf 88KHz runter, wenn die analogen 5.1-Ausgänge aktiv sind. Dies kann er allerdings nur, wenn die HDMI-Schnittstelle nicht belegt ist. Bei aktiviertem HDMI-Out bietet der Pioneer lediglich 2-Kanal-Ton über die analogen Ausgänge. Ein echtes Manko für SACD/DVD-Audio-Fans. Zudem kann der Pegel der Lautsprecher im Setup nicht justiert werden, was im Zusammenspiel mit einem AV-Receiver, der dies im analogen Eingangsmodus nicht beherrscht, problematisch erscheint.

Die verwendete HDMI-Norm beschränkt sich auf 1.1. Die HDMI-Buchse gibt lediglich das DVD-Audio-Signal an einen Receiver weiter, SACD beherrscht sie nicht.

Funktional zeigt der 696 weder bei SACD noch bei DVD-Audio Schwächen. Der Bildschirm zeigt auch hier nach Betätigung der Display-Taste Informationen der Disk, entsprechend möglicher Text auf den Disks wird nicht angezeigt. Erfolgt die Navigation auch hier über das Gerätedisplay, reduziert sich die Anzeige auf die Tracknummer und die abgelaufene Spielzeit.

Die Klangqualität ist bei DVD-Audio recht gut, auch wenn die Auflösung des Geschehens nicht an hochwertige DVD-Audio-Player heranreicht. Bei SACD haben wir auch nach längeren Hörsitzungen eine leichte Dämpfung der Höhen bemerken müssen.    

DVD-Klangqualität

Solange der Pioneer über die Spdif mit dem AV-Receiver verbunden ist, wird die Klangqualität im Wesentlichen von dessen Wandlern bestimmt. Der Pioneer scheint hier recht saubere Signale zu liefern, in unserer Testanordnung löste sich das Geschehen von den Lautsprechern, an Dynamik und Wucht mangelt es auch nicht. Der Player lässt auch DTS-Signale zu den Spdif-Ausgängen durch.

Die guten Burr-Brown-Wandler kann man am analogen 5.1 Ausgang leider nur dann nutzen, wenn der Player nicht mit einem HDMI-Kabel angeschlossen ist. Dann ist der Klang des 5.1 Geschehens sehr voluminös, recht feinzeichnend und gut in der Staffelung. Bei einer HDMI-Bildverbindung reduziert sich das analoge 5.1-Geschehen auf ein Stereo-Downsampling.

Formatkompatibilität

Sicherlich ist die Formatkompatibilität eine ganz große Stärke des Pioneer 696. Lediglich bei GMC schwächelt der Pioneer 696 MTK-untypisch bei 3 Warp-Points.

Unsere Test-OGMs zeigte der 696 leider nur ohne Ton.

Der Player zoomt zuverlässig jegliches Mpeg4-Material auf die Bildschirmgröße hoch. Die Darstellung der Mpeg4-Dateien gelingt sehr überzeugend, lebensechte Farben, relative Rauschfreiheit auch bei schwierigen Files und eine hohe Artefakt-Schwelle zaubern hier ein sehr ausgewogenes Bild auf das TV.

In der Funktionalität nervt die Diashow beim Spulen von Mpeg-Files. Schon ab der ersten Stufe ruckelt der Player vor sich hin und die Navigation ist aufgrund der ungenauen Spulfunktion nur schwer möglich. Das kennen wir von MTK-Playern viel besser. 

Eine Goto - Taste fehlt auf der Fernbedienung. Hier muss das Wiedergabe-Menü bemüht werden.

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Ein Druck auf die Display-Taste zeigt einige Informationen der abgespielten Mpeg4-Datei. Die Bitrate liefert der Player bei Mpeg-Dateien nicht.

 

Medienkompatibilität Pioneer DVD 696

Tabelle nach Muster www.divxtest.com DivX Test-DVD V2.0

A. Medias and Disc Types

SUP-01 DVD (retail)

SUP-02 VCD

SUP-03 SVCD

SUP-04 CD-R

SUP-05 CD-RW

SUP-06 DVD-R

SUP-07 DVD-RW

SUP-08 DVD+R

SUP-09 DVD+RW

SUP-10 CDR-90 Min

SUP-11 CDR-99 Min

SUP-12 Mini-CD (8cm diameter)

SUP-13 DVD+R DL

SUP-14 DVD-R DL

balle_verte

SUP-15 CD+G (Karaoke)

balle_rouge04

SUP-16 DVD Audio

balle_verte17

SUP-17 SACD

balle_verte

SUP-18 Mini-DVD (DVD structure on CD-R)

balle_verte1

B. Options / general specifications

OPT-1A Region Free

balle_rouge1

OPT-1B Ability to disable Macrovision

OPT-1C FF/RW on divx

balle_orange

OPT-1D Support of multi-types CD/DVD

OPT-1E Firmware update capable

OPT-1F Predefined Video Zoom (x2 x3 etc�)

OPT-1G Custom video zoom

balle_rouge05

OPT-1H Resume playback in DVD mode

balle_verte02

OPT-1I Resume playback in Divx mode (all types)

balle_rouge06

OPT-1J Slowmotion in Divx mode (all types)

OPT-1K Frame by Frame in Divx mode (all types)

OPT-1L Possibility of slideshow with sound

OPT-1M Direct access (goto) in Divx mode (all types)

balle_orange02

C. GUI : Menus options

OPT-2A Special characters and accents support in filenames

balle_orange03

OPT-2B Max viewable Character length in filenames (test file supplied)

14

OPT-2C Start in DVD Menu with desired language by default

OPT-2D View of files in alphabetical order

OPT-2E Image preview in File-browser

balle_verte02

OPT-2F Video preview in File-browser (1st frame or animated preview)

OPT-2G Possibility of disabling/enabling preview in File-browser

D. GUI : Audio and image files options

OPT-3A Random reading per folder in audio mode

balle_verte02

OPT-3B Random reading in multiple folders in audio mode

balle_rouge07

OPT-3C MP3 ID3 v1 Tag display (test file supplied)

balle_rouge

OPT-3D MP3 ID3 v2 Tag display (test file supplied)

balle_rouge05

OPT-3E Creation of audio playlists

OPT-3F MP3 Winamp Playlist support (M3U)

OPT-3G Customizable transition effects between images

OPT-3H Image rotation capable

OPT-3I Predefined image Zoom (x2 x3 etc�)

OPT-3J Custom image zoom

balle_verte104

OPT-3K Creation of image playlists

E. Connections

CON-01 Composite video output (RCA Yellow)

CON-02 S-Video output

CON-03 YUV video output

CON-04 SCART RGB

CON-05 VGA video output

balle_rouge02

CON-06 DVI video output

CON-07 HDMI Multimedia output

balle_verte20

CON-08 Progressive Scan video possibilities

CON-09 Audio 5.1 analogic 6 RCA output

balle_verte21

CON-10 Coax digital audio output

CON-11 Optical digital audio output

CON-12 Integrated DTS Decoder

balle_verte22

CON-13 Card reader (SD, MMC, CF...)

balle_rouge03

CON-14 PCMCIA Card reader

CON-15 Ethernet connection

CON-16 Integrated wifi connection

CON-17 USB 1 or 2 connection

balle_rouge02

CON-18 Firewire connection (IEE 1394)

CON-19 Microphone input

CON-20 Integrated HDD (state size of disc for information) "0" if no HDD

0

CON-21 Bluetooth connection

CON-22 Hard drive rack

F. Compatibility : Supported image types (all files supplied)

IMG-01 JPG 2 Megapixels files

IMG-02 JPG 6 Megapixels files

IMG-03 GIF files

balle_rouge06

IMG-04 BMP files

IMG-05 TIF files

IMG-06 PNG files

IMG-07 PCX files

G. Compatibility : Supported audio types(all files supplied)

AUD-1A mp3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple mp3 test)

AUD-1B mp3 2.0 48KHz 96Kbps VBR (VBR test)

AUD-1C mp3 pro 2.0 48KHz 96Kbps CBR (SBR test)

AUD-1D(eigene Datei) mp3 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichanel test)

PCM

AUD-2A LC-AAC 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple AAC test)

AUD-2B LC-AAC 2.0 48KHz 96Kbps VBR (VBR test)

AUD-2C HE-AAC 2.0 48KHz 96Kbps CBR (SBR test)

AUD-2D LC-AAC 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel test)

AUD-3A WMA9 Sdt 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple WMA9 sdt test)

balle_verte33

AUD-3B WMA9 Sdt 2.0 48KHz 96Kbps VBR (VBR test)

balle_verte34

AUD-3C WMA9 Pro 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple WMA9 Pro test)

balle_rouge104

AUD-3D WMA9 Pro 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel test)

AUD-4A Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple Ogg Vorbis test)

AUD-4B Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps VBR (VBR test)

AUD-4C Ogg Vorbis 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel test)

AUD-5A AC3 5.1 48KHz (simple DVD-DD test)

AUD-5B DTS 5.1 48KHz (simple DVD-DTS test)

AUD-5C MPC 2.0 48KHz 96Kbps VBR (simple MPC test)

AUD-5D FLA 2.0 48KHz (simple FLAC test)

H. Compatibility : Supported video codecs (all files supplied)

VID-1A VCD MPEG1 1150 Kbps + MP2 224 Kbps (VCD standard with file only compatibility test)

balle_verte03

VID-1B SVCD MPEG2 VBR ~1350 Kbps (max 2520 Kbps) + MP2 224 Kbps (SVCD standard with file only compatibility test)

balle_verte04

VID-1C KVCD MPEG2 VBR ~1550 Kbps (max 9800 Kbps) + MP2 224 Kbps (custom MPEG2 KVCD with file only compatibility test)

balle_verte05

VID-1D MPEG2 MP@HL HD 720p 1280*720*60 + MP2 224 Kbps

balle_rouge08

VID-1E MPEG2 MP@HL HD 1080i 1920*1088*30 + MP2 224 Kbps

balle_rouge09

VID-2A DivX 3 + MP3 CBR (simple DivX3 compatibility test)

balle_verte06

VID-2B DivX 3 Bitrate Crash Test + MP3 CBR

3000

VID-2C DivX 3 High Definition 1280*720 + MP3 CBR (High Definition 720p test)

VID-2D DivX 3 High Definition 1920*1088 + MP3 CBR (High Definition 1080p test)

VID-3A MPEG4 ASP 4CC DivX + MP3 CBR (simple DivX codec compatibility test)

VID-3B MPEG4 ASP 4CC XviD + MP3 CBR (simple XviD codec compatibility test)

VID-3C MPEG4 ASP Bframes + MP3 CBR Write down how many b-frames are supported

3

VID-3D MPEG4 ASP Bframes packed bitstream + MP3 CBR : Write down how many b-frames are supported

3

VID-3E MPEG4 ASP Custom Matrix + MP3 CBR (custom matrix compatibility test)

VID-3F MPEG4 ASP Qpel + MP3 CBR (Qpel compatibility test)

balle_verte26

VID-3G MPEG4 ASP GMC 1 WP & 3 WP + MP3 CBR : Write down how many warp points are supported

2

VID-3H MPEG4 ASP Bitrate Crash Test + MP3 CBR CBR

4500

VID-3I MPEG4 ASP High Definition 1280*720 (High Definition 720p test)

VID-3J MPEG4 ASP High Definition 1920*1088 (High Definition 1080p test)

VID-4A MPEG4 AVC Main Profil + LC-AAC CBR (H264 Main Profil compatibility test)

VID-4B MPEG4 AVC High Profil + LC-AAC CBR (H264 High Profil compatibility test)

VID-4C MPEG4 AVC Bframe + LC-AAC CBR (multi-bframe compatibility test)

VID-4D MPEG4 AVC Reference Frame + LC-AAC CBR (multi-reference frame compatibility test)

VID-4E MPEG4 AVC Cabac + LC-AAC CBR (Cabac compatibility test)

VID-4F MPEG4 AVC weighted prediction + LC-AAC CBR (Weighted prediction compatibility test)

VID-4G MPEG4 AVC with quantisation matrix + LC-AAC CBR (custom quant matrix compatibility test)

VID-4H MPEG4 AVC Bitrate Crash Test + LC-AAC CBR

VID-4I MPEG4 AVC High Definition 1280*720 + LC-AAC CBR (High Definition 720p test)

VID-4J MPEG4 AVC High Definition 1920*1088 + LC-AAC CBR (High Definition 1080p test)

VID-5A WMV9 MP@ML + WMA9 sdt CBR (WMV9 compatibility test)

VID-5B WMV9 Bitrate Crash Test + WMA9 sdt CBR

VID-5C WMV9 MP@HP High Definition 1280*720 + WMA9 sdt CBR (High Definition 720p test)

VID-5D WMV9 MP@HP High Definition 1920*1088 + WMA9 sdt CBR (High Definition 1080p test)

I. Compatibility : Video containers and bivx tests (all files supplied)

CONT-1A MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple AVI)

CONT-1B MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps VBR (mp3 vbr audio-video synch test)

CONT-1C MPEG4 ASP + AC3 5.1 48KHz 384 Kbps CBR (multichannel test)

CONT-1D MPEG4 ASP + Multiple MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio with MP3 2.0 test)

CONT-1E MPEG4 ASP + Multiple AC3 5.1 Eng (multi-audio with multichannel AC3 test)

CONT-1F MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + Multiple subtitles (.avi subtitles test)

balle_verte07

CONT-1G (eigene Datei) MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + chapter (chaptering test)

balle_verte07

CONT-1H(eigene Datei) MPEG4 ASP + Multiple MP3 2.0 CBR + Multiple subtitles + Chapter + Menu (menus test)

balle_verte08

CONT-1I MPEG4 ASP + DXAudio 2.0 CBR (DivX audio test = old WMA)

balle_verte09

CONT-1J MPEG4 ASP + Multi DXAudio 2.0 CBR (multi-audio with DivX audio test)

balle_verte10

CONT-2A MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple DivX container test)

CONT-2B MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps VBR (mp3 vbr audio-video synch test)

CONT-2C MPEG4 ASP + AC3 5.1 48KHz 384 Kbps CBR (multichannel test)

balle_verte103

CONT-2D MPEG4 ASP + Multiple MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio with MP3 2.0 test)

CONT-2E MPEG4 ASP + Multiple AC3 5.1 Eng (multi-audio with multichannel AC3 test)

CONT-2F MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + Multiple subtitles (.divx subtitles test)

balle_verte08

CONT-2G(eigene Datei) MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + chapter (chaptering test)

balle_verte11

DivX Media-Files : Revelations- Menü/Extras/Subs/Sprachen

balle_verte11balle_verte11balle_verte11balle_verte11

CONT-3A MPEG4 ASP + LC-AAC 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple MP4 container test)

CONT-3B MPEG4 ASP + LC-AAC 2.0 48KHz 96Kbps VBR (AAC VBR audio-video synch test)

CONT-3C MPEG4 ASP + LC-AAC 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel AAC test)

CONT-3D MPEG4 ASP + Multiple LC-AAC 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio AAC 2.0 test)

CONT-3E MPEG4 ASP + Multiple LC-AAC 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multi-audio with multichannel AAC test)

CONT-3F MPEG4 ASP + LC-AAC 2.0 + Multiple subtitles (Nero Digital subtitles test)

CONT-3G MPEG4 ASP + LC-AAC 2.0 + chapter (chaptering test)

CONT-4A MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple MKV container test)

CONT-4B MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps VBR (mp3 vbr audio-video synch test)

CONT-4C MPEG4 ASP + AC3 5.1 (multichannel AC3 test)

CONT-4D MPEG4 ASP + Multiple MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio MP3 2.0 test)

CONT-4E MPEG4 ASP + Multiple AC3 5.1 Eng (multi-audio with multichannel AC3 test)

CONT-4F MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + Multiple subtitles (.mkv subtitles test)

CONT-4G MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + chapter (chaptering test)

CONT-5A MPEG4 ASP + Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple OGM container compatibility test

balle_orange04

CONT-5B MPEG4 ASP + Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps VBR (Ogg Vorbis VBR audio-video synch test)

balle_orange05

CONT-5C MPEG4 ASP + Ogg Vorbis 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel Ogg Vorbis test)

balle_orange06

CONT-5D MPEG4 ASP + Multiple Ogg 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio with Ogg Vorbis 2.0 test)

balle_rouge06

CONT-5E MPEG4 ASP + Multiple Ogg Vorbis 5.1 (multi-audio with multichannel Ogg Vorbis)

balle_rouge106

CONT-5F MPEG4 ASP + Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps CBR + Multiple subtitles (.ogm subtitles test)

CONT-5G MPEG4 ASP + Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps CBR + chapter (chaptering test)

CONT-6A WMV9 + WMA9 sdt 48KHz 96Kbps CBR (simple WMV container compatibility test)

CONT-6B WMV9 + WMA9 sdt 48KHz 96Kbps VBR (WMA9 VBR audio-video synch test)

CONT-6C WMV9 + WMA9 pro 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel WMA9 test)

CONT-6D WMV9 + Multiple WMA9 sdt 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio stereo WMA9 test)

CONT-6E WMV9 + Multiple WMA9 pro 5.1 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio multichannel WMA9 test)

J. Compatibility : separated subtitle files tests (for *.avi containers)(all files supplied except SUB-09 and SUB-11)

SUB-01 SubRip .srt WITHOUT tags

SUB-02 SubRip .srt WITH tags

balle_verte11

SUB-03 MicroDVD .sub

SUB-04 SubStation Alpha .ssa

balle_verte11

SUB-05 SAMI .smi

balle_verte11

SUB-06 SAMI .smi multi-languages

balle_orange07

SUB-07 Original DVD subtitles .sub + .idx

SUB-08 multiple subtitles (SubRip in separated .srt files)

SUB-09 Black boxed or contrasted display of subtitles by any method

balle_rouge08

SUB-10 Display of accents/special characters

balle_orange08

SUB-11 Bottom centered subtitles

SUB-12 Max Viewable Character lenght: write down how many characters are seen

50

SUB-13 Number of supported lines

3

Eingebettete Untertitel zeigt der Pioneer 696 unleserlich nur zur Hälfte erkennbar im 16:9 Bild an.

169subsint

 

Die Anzeige der externen Untertitel ist zwar etwas klein und ohne Outlines, aber leicht grau unterlegt. Die Positionierung ist hier OK.

169subsex

 

Service und Support

Pioneer kann auf ein weites Fachhandels-Service-Netz zurückgreifen. Firmware-Updates werden auf der Firmen-Homepage zum Download angeboten. Pioneer gewährt 2 Jahre Garantie.

 

Pluspunkte

Minuspunkte

  • Gutes analoges Bild
  • HDMI-Upscaling
  • Farbraum Setup
  • Umfangreiche Audio-Einstellungen
  • Umfangreiche Video-Einstellungen
  • DVD-Audio
  • SACD
  • Weitreichende Mpeg4-Formatkompatibilität incl. DivX-Ultra
  • Gutes Mpeg4-Bild
  • Auto-Zoom bei Mpeg4-Dateien
  • Guter Spdif-Ton
  • Guter analoger CD-Ton
  • DTS-Passthrough
  • DTS-Dekoder
  • Memory-Funktion für 5 DVDs
  • Gute Fernbedienung
  • gute Bedienungsanleitung

  • Mässiger Deinterlacer
  • Mässiges Upscaling
  • Nur PCM-Decoder für analogen Ton
  • Kein analoger 5.1-Ton bei HDMI
  • Nur HDMI 1.1, kein digitaler SACD Transfer
  • Höhenschwäche bei SACD
  • Eingeschränkte Browser-Funktionalität
  • Fehlerhafte Untertitel-Wiedergabe bei Mpeg4
  • Unausgereifte Firmware
  • Schlechtes Geräte-Display
  • Kein echter Ausschalter

Fazit

Er zog sich zäh dahin, dieser Test des Pioneer DVD 696. Immer neue kleine Mängel taten sich auf, mussten untersucht und analysiert werden. Unter dem Strich bleibt ein Player, der an seinen analogen Ausgängen das Optimum aus dem MTK-Chipsatz an Bildqualität herausholt. Das schwächste Glied der Bildwiedergabe ist hier der MTK 1392. Pioneer hat durch Feinjustage viel mehr aus dem Upscaler und Deinterlacer rausgeholt, als bei einigen Budgetmodellen gewohnt. Es bleiben aber sichtbare Schwächen im Deinterlacing und fehlende Einstellmöglichkeiten beim Pulldown. Ohne Vergleichsmöglichkeiten wird das HDMI-Bild sicherlich überzeugen, es bleibt aber ein deutlicher Abstand zu höherwertigen Playern mit Faroudja oder Silicon-Optics Lösungen. Auch der Konkurrent Panasonic S52 weist den Pioneer 696 bei progressivem Video-Material deutlich in seine Schranken.  

So profiliert sich der Pioneer 696 vor allem als Allesfresser. Die Mpeg4-Bildwiedergabe ist ohne Fehl und Tadel, die Kompatibilität beispielhaft.

Der 696 überzeugt mit seinen CD-Abspielqualitäten. Der Burr-Brown-Wandler lässt den Pioneer durchaus als wertigen CD-Spieler durchgehen. SACD und DVD-Audio-Wiedergabe ist vorhanden, kann aber aufgrund einiger konzeptioneller Schwächen nur eingeschränkt genutzt werden.

DVD-Bilder: Mr. und Mrs. Smtih, Sony-Pictures

Bilder: Pioneer-Press, Pelican, H.G.

 

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