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Interview mit Anne-Sophie Briest: Natalie

Was die Sat.1-Entdeckung Anne-Sophie Briest, die in "Natalie I - Endstation Babystrich" ihre erste Hauptrolle spielte, über den Film und viele andere Dinge denkt. Frage: Womit sind Sie gerade ...

Interview mit Anne-Sophie Briest


Was die Sat.1-Entdeckung Anne-Sophie Briest, die in "Natalie I - Endstation Babystrich" ihre erste Hauptrolle spielte, über den Film und viele andere Dinge denkt.

Frage: Womit sind Sie gerade beschäftigt?

Anne-Sophie Briest: "Ich habe gerade dreizehn Folgen ,Mamma ist unmöglich' für den Kinderkanal der ARD abgedreht. In dieser Serie spiele ich eine 18jährige. In Irland war ich beim Dreh für die irisch/amerikanische Kino-Produktion ,Snakes On Letters' und habe einen ,Polizeiruf 110' und einen ,Tatort' gemacht."

Frage: Sie sind heute 23. Nervt es Sie nicht, immer diese jungen Rollen zu spielen, für jünger gehalten zu werden?

Anne-Sophie Briest: "Nein, eigentlich ist es mir auch egal, was die Leute von mir halten. Und ich kann über die Klamotten sehr wohl steuern, wie alt ich aussehe. Sie müßten mal sehen, wie die Leute reagieren, wenn ich mit meinem vierjährigen Patenkind spazieren gehe..."

Frage: Welche Reaktionen auf den ersten "Natalie"-Film haben Sie erlebt?

Anne-Sophie Briest: "Ich werde sogar heute noch auf der Straße angesprochen, obwohl der erste Teil schon '94 gelaufen ist. Meistens sind es Mädchen oder Mütter, die mit mir über die Geschichte reden wollen."

Frage: Und, wie gehen Sie mit der öffentlichen Aufmerksamkeit um?

Anne-Sophie Briest: "Eigentlich freue ich mich darüber. Aber wenn jemand über den Zeitungsrand hinweg zu mir 'rüberschielt, macht mich das schon nervös. Einmal hat eine Zeitung sogar behauptet, ich hätte eigene Erfahrungen auf dem Strich gesammelt."

Frage: Sie leben seit 1995 hauptsächlich in New Jersey. Kennt man Sie dort auch als Schauspielerin?

Anne-Sophie Briest: "Nein, ich drehe nur in Deutschland, und wenn ich in New York aus dem Flugzeug steige, habe ich über dem Atlantik die ganze Film- und Fernsehwelt hinter mir gelassen. Ich rede nicht einmal darüber. In New York, wo jede Kellnerin eine verkannte Schauspielerin ist, erspart man sich so eine Menge Gesülze."

Frage: Reizt Sie die weltweit größte Filmindustrie nicht ein bißchen?

Anne-Sophie Briest: "Ich bin doch in Deutschland prima im Geschäft, was soll ich mich da mit 7.000 Blondinen in eine Schlange stellen? In Deutschland habe ich schöne große Rollen, bei amerikanischen Produktionen müßte ich mich mit Miniauftritten zufriedengeben. Warum sollte ich das tun?"

Frage: Was machen Sie in den Staaten, wenn Ihr berufliches Ich auf Eis liegt?

Anne-Sophie Briest: "Ich habe ein vierjähriges Patenkind und auch der Bruder meines Freundes ist erst fünf. Um die Kinder kümmere ich mich die meiste Zeit. Mit 23 Jahren bin ich ja für amerikanische Verhältnisse für eigene Kinder und Heirat fast überfällig, aber ich werde damit noch etwas warten. Ansonsten gehe ich viel aus - das ist ja fast wie Sport. Ich bin totaler Fan von HipHop und Breakdance."

Frage: Sie haben ja schon als Kind vor der Kamera gestanden. Würden Sie Ihr Patenkind auch dazu animieren?

Anne-Sophie Briest: "Christina ist extrem hübsch, sie wäre ein tolles Model. Aber es bleibt doch eine große Entscheidung, einem Kind diese ,Mühle' zuzumuten. Die nächste Etappe für sie ist die Schule."

Frage: Haben Sie Ihr Kinderstar-Dasein als Strapaze empfunden?

Anne-Sophie Briest: "Nein, aber ich wurde von meinen Eltern auch nicht gedrillt. Meiner Mutter waren meine Film- und Fernsehauftritte total egal. Sie hat mir Brote geschmiert, 'ne Flasche Tee in die Hand gedrückt und gesagt: ,Geh' in Gottes Namen, wenn Du unbedingt willst.' Im vorigen Jahr hat sie mich das erste Mal bei der Arbeit gesehen - durch Zufall ist sie am Set vorbeigegangen."

Frage: Wie gefällt Ihnen Annekathrin Lange, ihre kleine Schwester im Film?

Anne-Sophie Briest: "Die ist toll - als Kind sah ich haargenau so aus. Ich habe sie bei einer Graffiti-Ausstellung kennengelernt und ihr geraten, zum Casting für ,Natalie' zu gehen."

Frage: Im zweiten Teil "Natalie II - Die Hölle nach dem Babystrich" sind Sie wie im ersten Teil in einer Liebesszene nackt zu sehen.

Anne-Sophie Briest: "Das macht mir überhaupt nichts aus - da können Sie das ganze Team fragen. Mir tun die Jungs viel mehr leid, aber die fragt ja keiner."

Frage: Wie war die Arbeit für die zweite Produktion?

Anne-Sophie Briest: "Viel routinierter, denn ich habe in der Zwischenzeit einiges an Erfahrung hinzugewonnen. Es war auch sehr angenehm, mit dem alten Team zu drehen, mit den gleichen Schauspiel-Kollegen. Wir konnten ja auch auf einen tollen Erfolg zurückblicken..."

Das Interview führte Bettina Gries. (DJFL)


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