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Interview mit Bernd Eichinger: Der Untergang

"Einen Film darüber zu machen, erschien mir unmöglich." Bernd Eichinger ist der Regisseur und Drehbuchautor des deutschen Kinofilms Der Untergang. Frage: Wie ist dieses Projekt zustande ...

Bernd Eichinger ist Constantin Film, und Constantin Film ist Bernd Eichinger: Der am 11. 04l 1949 in Neuburg geborene Sohn eines Arztes kaufte nach dem Crash Down von der Münchener Constantin-Film im Jahre 1978 ein Viertel der Anteile auf, avancierte somit zum Geschäftsführer des namhaften ... [komplette Biografie]

Interview mit Bernd Eichinger


"Einen Film darüber zu machen, erschien mir unmöglich."

Bernd Eichinger ist der Regisseur und Drehbuchautor des deutschen Kinofilms Der Untergang.

Frage: Wie ist dieses Projekt zustande gekommen?

Bernd Eichinger: Der Ausgangspunkt für diesen Film war der Vorabdruck von Joachim Fests Buch „Der Untergang“, den ich damals im Spiegel las. Ich hatte mich seit über 20 Jahren mit dem Dritten Reich beschäftigt. Wie konnte es überhaupt zu einer solchen Hysterie in der Ära des Dritten Reichs kommen? Wie konnten sich Leute, die sonst ganz normal funktionierten, plötzlich so hinreißen lassen? Wie konnte solch ein Massenwahnsinn überhaupt entstehen? Ich habe versucht, diese Thematik zunächst nur für mich selbst zu ergründen. Einen Film darüber zu machen, erschien mir unmöglich.

Frage: Und dabei hat Ihnen das Buch „Der Untergang“ schließlich geholfen?

Bernd Eichinger: Das Buch von Joachim Fest gab mir sozusagen den dramaturgischen Schlüssel. Die Besonderheit des Buches liegt darin, dass es sich tatsächlich nur mit den letzten Tagen des Regimes beschäftigt – also nicht mit den letzten Tagen Hitlers, sondern des Regimes. Es wird klar, dass diese Maschine der Zerstörung noch nicht einmal dann zum Stillstand kam, als die Kraftquelle schon abgestellt, also Hitler bereits tot war – obwohl der Verstand den Beteiligten hätte sagen müssen, dass das alles keinen Sinn machte und nur zu weiterer Zerstörung und Hunderttausenden zusätzlichen Toten führen konnte.

Dieses Phänomen der letzten Tage erzählt viel darüber, wie dieser Massenwahn auch schon in den früheren Jahren funktioniert hat, wie sich die Leute gegenseitig sediert haben, die Dinge in einer Art – ich kann es nicht anders nennen – Massenverrücktheit immer weitergetrieben haben, und wie sie auch in den letzten Tagen genau das wiederholt haben, was seit 1933 die Symptome des Regimes gewesen waren.

Frage: Im Film Der Untergang wird ja nicht nur eine Art NS-Mikrokosmos beschrieben ...

Der Film beschreibt keinen Mikrokosmos, sondern in epischer Form einen Endzustand wie ein Zeitraffer. Ein Zeitraffer der genau das aufgezeigt, was in den ganzen zwölf Jahren des Hitlerregimes stattgefunden hat. Das war der Auslöser für den dramaturgischen Ansatz. Mit meinem Drehbuch habe ich versucht, etwas über das gesamte Regime zu erzählen, allerdings auf einen Zeitraum kondensiert, den man in den Griff kriegen kann. Dabei findet man natürlich immer wieder neue Elemente, aber nie die endgültige Antwort.

Frage: Wie gültig kann man denn die Stimmung in jenen letzten Tagen überhaupt beschreiben?

Bernd Eichinger: Ich denke, man kann sich der Sache von vielen Seiten nähern. Es geht ja auch darum, wie die Menschen jene Ereignisse empfunden haben. In diesem Zusammenhang ist es auch nicht unwichtig, dass etwa zur selben Zeit ein anderes sehr wichtiges Buch heraus kam. Nämlich die Aufzeichnungen „Bis zur letzen Stunde“ von Traudl Junge, Hitlers Privatsekretärin – redigiert von Melissa Müller. Mit Traudl Junge hatte ich auch meine Hauptfigur im Film gefunden.

Frage: Viele sind damals Hitlers charismatischer Ausstrahlung erlegen.

Bernd Eichinger: Vielleicht, aber die meisten dieser Leute haben bis zum bitteren Ende an ein Wunder geglaubt. Sie dachten, sie dürften diesem Wunder nicht Einhalt gebieten. Das war eines der Dinge, die Hitler besonders gut beherrschte: den Leuten zu vermitteln, dass er alles im Griff hat, auch wenn die Situation aussichtslos scheint. Er äußerte sich ja nicht nur über die Kriegslage, sondern sagte auch Sätze wie: „Es ist eigentlich ganz gut, dass die deutschen Städte in Schutt und Asche liegen, das wird den Wiederaufbau beschleunigen, es muss nur noch der Schutt weggeräumt werden.“

Und das zu einer Zeit, in der das Ende doch für die meisten durchaus schon absehbar war. Der Film beschreibt die Zeit vom 20. April 1945, Hitlers letztem Geburtstag, bis zum 2. Mai 1945. In dieser Zeit hätten die Menschen draußen auch irgendeine Revolution anzetteln oder sich dem Ganzen verweigern können. Wenn das massenhaft passiert wäre, wäre die Kapitulation viel schneller erfolgt. Aber auch das ist nicht passiert. Man hat einfach abgewartet, bis irgendjemand den Stecker zieht – aber den hat keiner gezogen. Das ist auch Teil des Films: dass jeder innerhalb des Systems darauf wartet, dass jemand den Schalter endgültig ausknipst. Und dass es dennoch zu großen Heldentaten kommt.

Frage:Welche Heldentaten meinen Sie damit?

Bernd Eichinger: Die Heldentaten der sogenannten ganz „normalen“ Leute. Es hat mich sehr fasziniert, wie sich die Zivilbevölkerung in dieser Situation verhalten, sich geschützt hat in diesem Krieg, in dem keine Logistik mehr vorhanden w är. Normalerweise gibt es doch bei jedem Krieg noch eine gewisse Logistik, z.B. Lazarette, irgendeine Art von Wasser- und Nahrungsversorgung – aber das alles war ja vollkommen zusammengebrochen, kein Mensch hat sich mehr um irgendetwas gekümmert.

Auch die Armee konnte man nicht mehr als solche bezeichnen. Es waren eher einzelne Kämpfer, die sich in Gruppen zusammengefunden haben. Es gab keine Nahrung, kein Wasser, keinen Strom. Mich hat sehr fasziniert, was die Menschen tun, um sich und ihre Familien über die Runden zu bringen, und was noch an Zivilcourage, Hilfsbereitschaft und Überlebenswillen übrig geblieben ist. Deshalb habe ich im Drehbuch auch Schicksale eingebracht und weitergeführt, die mir durch Erzählungen und Berichte bekannt geworden waren.

Frage: Wie inszeniert man eigentlich eine historische Person wie Hitler?

Bernd Eichinger: Viele sagen, man dürfe jemanden wie Hitler nicht in Szene setzen, man dürfe einer Unperson kein Podium geben. Joachim Fest und ich halten das beide für Unsinn. Man muss in der Lage sein, auch die eigene Geschichte zu betrachten, und das geht nur, wenn man die Hauptpersonen, die diese Dinge maßgeblich in Bewegung gebracht haben – und dazu gehört Hitler in extremem Maße – auch zeigt.

Sonst bliebe ja nichts anderes übrig, als all die Dinge im Dunkeln zu halten; man dürfte dann über die Ereignisse der Weltgeschichte, zumindest in Europa, nicht berichten, weil man die Person, die das angezettelt hat, nicht in einem Film betrachten dürfte.

Frage:Wenn man es dennoch tut, ist die Frage berechtigt, wie man sich dieser Figur nähert.

Bernd Eichinger: Ich habe versucht, in jeder mir zugänglichen Quelle etwas von dem privaten Hitler zu finden, z. B. der Sprachduktus, den man aus seinen Reden kennt, ist natürlich völlig anders, als im Privaten. Ich habe auf verschiedene Aufzeichnungen zurückgegriffen, z.B. die Protokolle der Tischgespräche, mitstenographierte Privatgespräche und Lagebesprechungen, die sehr häufig stattfanden, weil er am Schluss so paranoid war und dachte, seine Befehle würden nicht mehr befolgt oder anders ausgelegt. Es gibt auch einen Mitschnitt, wo man ihn im privaten Kreis, im Gespräch mit Mahnstein, in einer Dialogsituation reden hört.

Aus all diesen Quellen habe ich eine Sprache für Hitler gestaltet. Außerdem habe ich ein gutes Ohr für Dialekte, und er sprach eine Mischung aus gehobenem österreichischen und südbayerischem Dialekt: das Gutturale mit rollendem „R“, nur nicht so stark ausgeprägt wie in seinen öffentlichen Reden. Diesem Duktus kommt Bruno Ganz in der Rolle als Hitler ziemlich nah.

Frage: Gab es bei der Porträtierung von Hitler noch andere Herausforderungen?

Bernd Eichinger: Ihn als Psychopathen oder Spinner zu porträtieren – darin sah ich die größte Gefahr. Hitler hatte eine enorme kriminelle und zerstörerische Energie und er war ein Barbar im ureigensten Sinn des Wortes. Hitler war garantiert bis zum letzten Moment voll zurechnungsfähig, deshalb ist ihm die Führung bis zuletzt auch nicht entglitten. Trotzdem war er am Schluss sehr besorgt, dass jemand möglicherweise Giftgas durch die Lüftung in den Bunker leitet – er hat immer an ein lähmendes Gas gedacht, das ihn handlungsunfähig macht. Das war eigentlich seine einzige große Sorge: lebend in die Hände des Feindes zu geraten.

Aber dass ihn jemand ermorden könnte, hat er merkwürdigerweise bis zum Schluss nicht in Betracht gezogen. Es kam also überhaupt nicht in Frage, ihn etwa als Geisteskranken darzustellen. Das ganz große Problem ist, dass Hitler kein Teufel mit zwei Hörnern war, man ihn aber auch nicht verharmlosen darf. Vielmehr muss man die Vorgänge und Inhalte minutiös rekonstruieren, und daraus ergibt sich ein sehr vielschichtiges Bild – so vielschichtig, wie es wohl jeder Mann ist, der sich in einer Stresssituation befindet, wie sie extremer nicht sein könnte.

Frage: Kann man sich tatsächlich in eine solche Extremsituation hineinversetzen?

Bernd Eichinger: Ihm war bewusst, dass der Zusammenbruch dieser Welt und Zivilisation unmittelbar bevorstand. Die Frage war nur: Wie inszeniert man dieses Ende? Das hat er bis zum Schluss ganz bewusst gemacht. Ich bin davon überzeugt, dass er sicher nicht mehr daran geglaubt hat, siegreich oder auch nur mit einem Kompromiss aus der Sache herauszukommen – das hat er nur andere Leute glauben gemacht. Er hat mit klarem Blick auf die Historie seinen Untergang geplant. Er hat es inszeniert, und wenn man zynisch sein will, könnte man sagen, dass er dafür der beste Regisseur war, den man sich vorstellen kann.

Frage: Hitler wollte dabei ja die ganze Welt mit sich hinabreißen.

Bernd Eichinger: Dieser Untergangsmythos, den er für sich selbst in Anspruch genommen hat, hat ihm nicht ausgereicht. Er hat ganz bewusst Sorge getragen, dass die ganze Zivilisation mit ihm in den Orkus gezogen wurde. Er wollte diesen Untergang auch wegen des größtmöglichen Effekts genau so inszenieren: nicht nur seinen Tod, sondern den Untergang eines ganzen Volkes. So etwas schafft kein Gaukler, so etwas kann kein durchgeknallter Abenteurer, denn es erfordert Unmengen an Energie und mentaler Leistung, dem muss man sich stellen. Und dem stellen wir uns auch im Film ...

Frage: ... was zu einer ziemlichen Gratwanderung werden kann.

Bernd Eichinger: Das ist ein sehr komplexes Thema. Es wäre zu einfach, zu sagen, das Liebäugeln mit großen Untergängen, mit großem Pathos sei eine deutsche Tugend oder Untugend. Ich scheue mich, dies als typisch deutsches Syndrom darzustellen. Vielleicht ist den Deutschen etwas anderes als dieser Untergangssog eigen: Die Pflichterfüllung. Sie fühlen sich selbst als Verräter, wenn sie aufgeben. Man gibt nicht auf, das tut man einfach nicht. Man beschwert sich nicht, man nimmt es hin, das ist die Pflicht – und die Obrigkeitshörigkeit stelle ich eher als Tugend oder Untugend der Deutschen hin. Aber mit den gleichen Voraussetzungen hätte ähnliches auch in anderen Ländern passieren können.

Frage: Wie haben Sie denn andere historische Figuren nachgezeichnet?

Bernd Eichinger: Man muss da sehr genau unterscheiden. Zum Beispiel zwischen einem Mann wie Göring und einem wie Speer. Göring hat sich abgesetzt, sobald er konnte: Nach dem Defilée an Führers Geburtstag fuhr er mit einer großen Mannschaft mit 25 Lastern voller Bilder, Teppiche, Bücher und Büsten nach Süddeutschland – obwohl er sich darüber im Klaren sein musste, dass auch dort in wenigen Wochen alles zu Ende sein würde. Offensichtlich war es ihm lieber, noch 14 Tage in Saus und Braus zu leben, als seinem eigenen Leben früher oder später ein Ende zu setzen.

Die Sache mit Speer ist wesentlich komplexer. Hitler hatte nie erwartet, dass Speer bei ihm bleibt, zumal dieser als Rüstungsminister Aufgaben übernommen hatte, die soweit möglich bis zum Schluss wahrgenommen werden mussten. Speer hatte durchaus ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu Hitler.

An Speer entzünden sich viele Debatten, denn er hat ja später versucht, sich als Technokrat hinzustellen und nicht als jemand, der ideologisch Krieg führte. Seine Aufgabe war es, möglichst viele Geschütze und Munition zu beschaffen; er hat ja selber zwei interessante Bücher geschrieben, in denen er diesen Konflikt im Nachhinein als unhaltbar darstellt. Er war auch dadurch sehr geprägt, dass er viele Jahre hindurch Hitlers Architekt war, und als solcher die meiste Zeit als Einzelperson mit Hitler verbracht hat.

Von 1933 bis 1939 verbrachte er Tausende von Stunden mit Hitler über den gigantischen Entwürfen von Städten, die sie gründen oder umbauen wollten. In dieser Phase fühlte sich Speer nicht als Nazi, sondern nur als Architekt, und dachte, er habe mit dem Ganzen nicht wirklich etwas zu tun. Als er dann Rüstungsminister wurde, hat ihn auch diese Aufgabe gereizt, denn er war ein großer Organisator – so wurde er zu einer Person, die er auch durch Selbstbetrachtung später versuchte aufzuarbeiten. Im Film ist Speer jedoch keine zentrale Figur, das hätte einfach den Rahmen gesprengt.

Frage: Was genau ist die Intention Ihres Films?

Bernd Eichinger: Wir haben uns vorgenommen, diesen Film in deutscher Sprache zu drehen, mit deutschen Schauspielern und einem deutschen Regisseur. Wieso? Wenn man den Lichtkegel auf den größtmöglichen physischen und psychischen Zusammenbruch einer ganzen Zivilisation richtet, nämlich unserer deutschen Nation, dann muss es auch möglich sein, dass wir diese Geschichte selbst erzählen können – und müssen.

Mit anderen Worten: Man weiß ja, dass viele andere Projekte zum Thema Hitler von den Amerikanern, Engländern etc. gerade in Arbeit oder schon abgedreht sind. Viele haben schon in früheren Zeiten mit großen Besetzungen – sei es mit Anthony Hopkins, sei es mit Alec Guinness in der Rolle von Hitler – versucht, sich des Themas anzunehmen. Ich finde, es ist an der Zeit, dass wir unsere Geschichte mit den Mitteln, die wir haben, selber erzählen und den Mut aufbringen, in dieser Erzählung auch endlich die Hauptdarsteller auf die Leinwand bringen.

Frage: Warum haben Sie sich für St. Petersburg als Drehort entschieden?

Bernd Eichinger: Zunächst ging es darum, Motive und Locations zu finden, die aussehen wie Berlin im April des Jahres 1945. Das ist sehr schwierig, denn Berlin hat sehr breite Straßen, sehr hohe Häuser, und diese fünf-, sechs- oder siebenstöckigen Gebäude waren ja teilweise zerstört. Wo also findet man so etwas? Wir haben uns etliche Drehorte angeschaut, u. a. in Bulgarien und Rumänien. Durch einen Tipp von unserem Ausstatter Bernd Lepel sind wir dann nach St. Petersburg gekommen, und fanden genau die richtigen Straßenzüge oder Teile davon.

Es ist schon verblüffend, wie nahe das an den Baustil von Berlin kommt; es haben ja viele deutsche Architekten dort gebaut, und das merkt man natürlich. Außerdem kann man sich dort so einrichten, dass man organisatorisch eine Art Kriegszustand herstellen kann. Die andere Hälfte des Films drehten wir im Bunker, aufgebaut auf dem Bavaria-Filmgelände in München.

In St. Petersburg ist es abenteuerlich, weil die Methodik anders ist, als wir es gewohnt sind. Und man kann vieles machen, was man in Deutschland nicht realisieren kann, z.B. ohne weiteres 500 bis 700 Komparsen in Uniform einsetzen – das würde hier nicht so einfach gehen. Andererseits gestalten sich Dinge wie Behördengänge, Zoll, Einreise- und Einfuhrbestimmungen sehr schwer. Aber die große russische Crew – wir brachten ja nur unsere wichtigsten Leute mit – war hochmotiviert. Wir haben nur sehr gute Erfahrungen gemacht.

Frage: War Bruno Ganz für die Rolle Hitlers Ihre erste Wahl?

Bernd Eichinger: Der Entscheidungsprozess war relativ kurz. Man schaut sich die Leute an, die im geeigneten Alter sind, in der Bandbreite von Mitte 40 bis Ende 50. Dann braucht man einen Menschen, der sich in eine Person wie Hitler, in eine sehr vielschichtige Figur, hineinversetzen kann und die Autorität mitbringt. Da kamen wir eigentlich sofort auf Bruno Ganz. Bruno war verständlicherweise besorgt, also habe ich ihm vorgeschlagen, das in einem Test mit Maske auszuprobieren.

Das hat sofort geklappt: Bruno kam aus der Maske, hatte sich sehr gut auf den Test vorbereitet – und die Wirkung war so gespenstisch, das sich das gesamte anwesende Team gegruselt hat. Wir haben ihm den Test gezeigt, und er sagte dann sofort – mit einiger Schweizer Verzögerung –: „Ja, ich glaube, ich sollte das machen.“ Damit war das erledigt, wir haben niemanden mehr darauf angesprochen, und unsere – Olivers und meine – Hauptsorge, wer denn das Kaliber für eine solche Rolle hätte, war gelöst. Und das war für mich auch der Moment, dem Film grünes Licht zu geben. (DJFL)


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