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Interview mit Beverly Long

Beverly Long ist eine ehemalige Kollegin und Freundin von James Dean. In "... denn sie wissen nicht, was sie tun" spielte sie die Rolle der Helen. Seit 1976 arbeitet sie als Schauspiel-Lehrerin und ...

Interview mit Beverly Long


Beverly Long ist eine ehemalige Kollegin und Freundin von James Dean. In "... denn sie wissen nicht, was sie tun" spielte sie die Rolle der Helen. Seit 1976 arbeitet sie als Schauspiel-Lehrerin und als Casting-Director in den USA. "Ich muss schnell fahren, ich werde nicht lange leben!" sagte James Dean 1955!

Frage: Paul Alexander behauptet in seiner Biographie über James Dean, dass er Männer liebte?

Beverly Long: Also wenn, dann war er höchstens bisexuell veranlagt. Das weiß ich sicher.

Frage: Haben Sie da persönliche Erfahrungen?

Beverly Long: Nicht direkt. Nur ein lustiger Zwischenfall. Wir drehten nachts. Es war stockdunkel. Auf der Suche nach einer Taschenlampe ging ich zu einem Truck und hörte seltsame Geräusche. Ich öffnete den Anhänger, nahm die Lampe heraus und hörte es wieder - dieses Rascheln. Ich machte die Lampe an - und leuchtete Jimmy direkt ins Gesicht. Ihm und einer Statistin!

Frage: Wie haben Sie James Dean kennengelernt?

Beverly Long: Bei Dreharbeiten zu einem Pepsi-Werbespot. Wir bekamen 10 $ Gage und ein warmes Essen.

Frage: War er damals schon bekannt?

Beverly Long: Nein. Er war noch Student in Los Angeles.

Frage: Bei den Dreharbeiten haben Sie sich dann besser kennengelernt?

Beverly Long: Genau. Er ärgerte gerne Leute. Ich war damals sehr naiv und ein wunderbares Opfer für seine Neckereien.

Frage: Boshafte Neckereien?

Beverly Long: Nein, aber er konnte mich schon sehr verlegen machen. Er war sehr verspielt ...

Frage: Ärgerte er nur sie?

Beverly Long: Nein, Jimmy spielte unheimlich gerne Streiche. Und er imitierte gerne Leute. Einmal zum Beispiel: In den langweiligen Drehpausen spielten wir Scharade. Nick Adams, der den Moose spielte, machte gerne eine Pantomime und hinter seinem Rücken imitierte Jimmy ihn. Der arme Nick hatte keine Ahnung, worüber wir so lachten. Dann nahm sich Jimmy einen Donut, brach ihn durch und steckte sich je die Hälfte in die Ohren und fing an, Charlie Chaplin zu parodieren. Wir lachten uns tot. Nur Nick fand das nicht komisch.

Frage: James Dean ein Pausenclown?

Beverly Long: Nein, das nicht. Aber er imitierte gerne. Er war ein Naturtalent. Er war der beste Charlie Chaplin, den ich je gesehen habe. Und er imitierte gerne Marlon Brando - sein Idol.

Frage: Wenn er so albern war, warum spielte er dann immer die ernsten Rollen?

Beverly Long: Ich denke, wenn er nicht so früh gestorben wäre, wäre er noch ein guter Komiker geworden. Sein Lachen war so süß und ansteckend.

Frage: Hatte James Dean viele Freunde?

Beverly Long: Nein. Er hatte nur wenig 'richtige' Freunde. Ich war eine enge Bekannte, aber kein intimer Freund.

Frage: War er unnahbar?

Beverly Long: Sehr launisch. Seine Stimmung wechselte innerhalb einer Minute von albern zu depressiv und sarkastisch. Aber er war nie gemein oder unhöflich.

Frage: Wie war das mit seiner Freundin Natalie Wood?

Beverly Long: Natalie war noch ein Kind, ein Jahr jünger als wir. Sie war von James Dean überwältigt. Und Jimmy war verrückt nach ihr.

Frage: Was hatte James Dean für Interessen?

Beverly Long: Autos, Autos, Autos! Er investierte sein ganzes Geld in dieses Hobby. Einmal fragte er mich, ob ich Fotos sehen wollte. Er fragte, als ob es sich hier um schmutzige Bilder handeln würde. Dabei waren es nur Bilder von einem Autorennen in Palm Springs. Unglaublich langweilig. Aber er war hingerissen, schilderte mir das ganze Rennen.

Frage: Sind Sie mal mitgefahren?

Beverly Long: Einmal saß er in seinem Porsche und meinte: Laß uns eine Spazierfahrt machen. Ich hatte ihn schon fahren sehen und antwortete: Nein, du fährst mir zu schnell. Darauf sagte er nur: Ich muss schnell fahren, ich werde nicht lange leben. Danach kicherte er wieder.

Frage: Wie haben Sie die Todesnachricht aufgenommen?

Beverly Long: An seinem Todestag wollte ich in Las Vegas heiraten. Morgens rief mich dann eine Freundin an und erzählte mir, was passiert sei. Wir verschoben die Hochzeit um einen Tag. Es hat mich sehr getroffen! (DJFL)


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