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Interview mit Dennis Gansel: Napola

"Wir alle fragen uns doch heute noch, wie es dazu kommen konnte." Dennis Gansel ist der Regisseur und Drehbuchautor des deutschen Kinodramas Napola - Elite für den Führer. Frage: Was waren ...

Interview mit Dennis Gansel


"Wir alle fragen uns doch heute noch, wie es dazu kommen konnte."

Dennis Gansel ist der Regisseur und Drehbuchautor des deutschen Kinodramas Napola - Elite für den Führer.

Frage: Was waren Ihre Beweggründe für diesen Film?

Dennis Gansel: Ich wollte einen Film über die Verführung der jungen Deutschen im Dritten Reich machen und der Frage nachgehen, wie viel es braucht einen jungen Menschen, dazu zu bringen, etwas zu tun, wozu er eigentlich nicht bereit ist.

Die Napolas warben ja mit großen Versprechungen und versprachen einmalige Karrierechancen. Was folgte war eine unglaublich harte Ausbildung, mit dem Ziel alles Menschliche, wie Mitleid und Fürsorge, auszumerzen und durch Willensstärke und Führerqualitäten zu ersetzen.

Frage: Was hat Ihnen persönlich die Beschäftigung mit diesem Thema gebracht?

Dennis Gansel: Ganz konkret habe ich gelernt, dass die Verführbarkeit des Einzelnen sehr schnell vonstatten gehen kann, dass man schnell bereit ist, für gewisse Vorteile die eigene Individualität aufzugeben, sich z. B. einem Führerprinzip unterzuordnen, das die Napolas repräsentiert haben. Das Thema Eliten ist brandaktuell.

Nicht zuletzt werben auch heute Elite-Internate oder -Colleges, mit gesellschaftlichem Aufstieg und glänzenden Karrierechancen. Etwas anderes haben die Napolas auch nicht getan. Die Frage ist immer: Was bin ich persönlich bereit zu opfern für diese Vorteile? Wieviel Menschlichkeit? Wieviel meines wahren Selbst?

Frage: Welche Anziehungskraft haben die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten ausgeübt?

Dennis Gansel: Napolas waren konstruiert nach dem Motto: Wer verführen will, muss auch Verführerisches bieten. Napola-Schülern boten sich alle möglichen Freiheiten und Chancen. So sollten nach dem Endsieg die Gauleiter-Positionen auf der ganzen Welt von London bis New York, von Kapstadt bis Wladiwostok mit Napola-Absolventen besetzt werden.

Frage: Wie haben Sie die Figur des Friedrich angelegt?

Dennis Gansel: Max Riemelt spielt Friedrich, der aus dem Arbeitermilieu in Berlin Wedding kommt, die Schule abgeschlossen hat und dem sich keine weiteren Perspektiven bieten, als in der Rüstungsindustrie zu arbeiten oder direkt an die Front geschickt zu werden.

Friedrich hat einen großen Traum: Er möchte boxen. Damit hält er sich über Wasser, und über das Boxen kommt dann auch die Chance, bei einer Aufnahmeprüfung für eine Eliteschule dabei zu sein. Diese Chance ergreift Friedrich und wird tatsächlich aufgenommen.

Frage: Die beiden Hauptfiguren werden von Max Riemelt und Tom Schilling gespielt. Wie kam es zu der Besetzung?

Dennis Gansel: Tom Schilling spielt den sensiblen, intellektuellen Albrecht, der so gar nicht in diese Schule zu passen scheint. Tom Schilling erzählte mir später, dass ihn das Drehbuch und die Figur so sehr bewegt hätten, dass er weinen musste.

Die Figur habe so viel von ihm selber, dass das gar kein anderer spielen dürfe. Für mich war das der Ausschlag gebende Punkt, ihn zu besetzen, was sich als eine fantastische Entscheidung erwies. Max Riemelt kannte ich schon von unserer Zusammenarbeit bei Mädchen Mädchen.

Ich hatte ihn aber immer noch als 16-jährigen vor Augen. Deshalb wurde er erst spät zum Casting eingeladen. Aber er offenbarte dann diese fast naive Natürlichkeit mit Seele, die ich für Friedrich gesucht habe. Max ist begeisterungsfähig und trifft Entscheidungen aus dem Bauch heraus, so wie Friedrich das auch tut.

Frage: Birgt das Thema nicht die Gefahr, gewisse Aspekte des Systems zu glorifizieren?

Dennis Gansel: Ziel eines solchen Film muss sein, dass ich als Zuschauer die Hauptfiguren wirklich verstehen kann, auch und gerade auf der emotionalen Ebene. Erst dadurch wird der Konflikt und das System Faschismus deutlich spürbar: Erliege ich der Faszination, oder versuche ich Mensch zu bleiben und wende mich ab.

Das ist der Dreh- und Angelpunkt, wo ich den Zuschauer wirklich packen kann und für heutige Verführungen sensibilisieren kann. Denn die Mechanismen sind letztlich immer die gleichen.

Von einer Glorifizierung kann keine Rede sein; am Ende des Films wird das dem Zuschauer zweifelsfrei deutlich: Es ist ein Unrechtsystem, das die barbarischen Seiten in mir selbst hervorkitzelt.

Wir alle fragen uns doch heute noch, wie es dazu kommen konnte. Vor allem die junge Generation, denen ich verständlich machen will, wie die Generation damals fühlte.

Frage: Napola - Elite für den Führer ist auf vielen internationalen Filmfestivals im Ausland sehr erfolgreich gezeigt und mit Preisen ausgezeichnet worden. Wie waren die Reaktionen dort?

Dennis Gansel: Die Reaktionen waren euphorisch und begeistert. Und einige Zuschauer kamen nach den Vorführungen spontan auf mich zu. So sagte ein israelischer Zuschauer in Sevilla: "Jetzt kann ich endlich verstehen wie es dazu kommen konnte! Wachrüttelnd auch für die Konflikte von heute."

Ein 23-jähriger Student aus Prag sagte nach der Premiere in Karlovy Vary: "Ich habe mich fünf Jahre mit deutscher Geschichte auseinander gesetzt und war immer fassungslos angesichts der Opferbereitschaft der deutschen Jugend. Jetzt weiß ich warum."

Und darum ging es mir. Die Generation von damals nicht von oben herab zu verurteilen, sondern ihre Erfahrungen verständlich zu machen. Wenn sich der Protagonist dann gegen das System entscheidet, haben wir vielleicht ein bisschen mehr verstanden, als aus der bloßen Lektüre unserer Schulbücher.

Sechs Schüler aus Berlin sagten mir sogar, dass der Film aufrüttelnder als ihr ganzes Faschismus Projekt in der Schule war. Und das ist fantastisch.

Frage: Daher zeigen Sie auch die schönen Seiten des Schülerlebens?

Dennis Gansel: Ja, natürlich. Denn neben der harten Ausbildung gab es natürlich auch Freundschaft und Unbeschwertheit. Das, was man damals immer als Kameradschaft verkauft hat. Und das ist wichtig zum Verständnis, weil viele Napola-Schüler, mit denen wir gesprochen haben, ihre Zeit dort absolut sonnig in Erinnerung haben.

Die sagen: Für mich war das eine wunderschöne Zeit, ich habe Reisen gemacht, die tiefsten Freundschaften meines Lebens geschlossen, wir wurden für eine furchtbare Sache hervorragend ausgebildet. Das ist die Paradoxie, die in dem System Napola steckt.

Das zu zeigen war mir wichtig. Denn ein paar Jahre später gab es für die meisten ein fürchterliches Erwachen, und sie verstanden allmählich, was all die Jahre mit ihnen passiert war. Es geht auch um tragische Vater-Sohn-Beziehungen, um Ersatzväter ...

Väter und Söhne sind ein Thema, das in meinen Filmen wichtig ist, das mich immer wieder beschäftigt. Der Vater ist die erste Figur, die einen Jungen im Leben prägt, deren Anerkennung man sucht. Das ging mir selbst auch so.

Es ist ein sehr starkes, spannungsreiches Motiv. Im Film kommt zu der ohnehin schwierigen Beziehung zwischen Albrecht und seinem Vater die "Dopplung" hinzu, dass Albrechts Vater sich immer einen Sohn wie Friedrich gewünscht hatte.

Dies bringt die beiden Freunde in einen absurden Konkurrenzkampf um die Anerkennung und Liebe von Albrechts Vater, bei dem sich beide selbst verbiegen. Am Ende bleibt für beide die Frage, ob es nicht besser ist, auf eine bestimmte Art von Anerkennung zu verzichten und sich dafür selbst treu bleiben zu bleiben.

Frage: Sie haben zusammen mit Maggie Peren das Drehbuch geschrieben. Erzählen Sie eine fiktive oder authentische Geschichte?

Dennis Gansel: Es ist eine Mischung aus beidem. Viele der Episoden, die den Film ausmachen, sind so passiert, wie z. B. die Handgranatensequenz, die mein Großvater erlebt hat, die Tauchszene im zugefrorenen See, von der Hardy Krüger berichtet hat, oder die Jagd auf Kriegsgefangene, die sich ganz ähnlich in Norddeutschland zugetragen hat.

Es gab auch zahlreiche Bettnässer, weil sie mit dem enormen Druck nicht klar gekommen sind. Von den zweieinhalb Jahren Drehbucharbeit waren allein neun Monate nur Recherche, in der wir auch viele ehemalige Napola-Schüler interviewten, deren Erlebnisse dann ins Drehbuch einflossen.

Frage: Wo lagen die Schwierigkeiten beim Dreh?

Dennis Gansel: Vor allem im Zeitdruck. Wir mussten pro Tag oft ein großes Pensum bewältigen. Umbauten und Proben mussten unter höchster Konzentration stattfinden, wenn wir den Drehplan einhalten wollten.

Da wir in Tschechien drehten, musste jede Anweisung übersetzt werden und an manchen Tagen waren mit Komparserie 510 Mann am Set - alle immer ruhig und diszipliniert zu halten, war nicht einfach.

Ganz wichtig bei all dem war, offen zu bleiben für die kreativen Ideen von Team und Schauspielern, denn nur so entsteht Zauber.

Frage: Warum haben Sie in Tschechien gedreht?

Dennis Gansel: Unser Hauptmotiv, die Napola Allenstein, lag in Bouzov. Ich habe lange in Deutschland, Polen und Tschechien gesucht, bis ich das ideale Motiv gefunden hatte.

Napolas waren ja oft in landschaftlich schönen Gegenden und altehrwürdigen Gebäuden untergebracht, die Eindruck machen sollten auf die Schüler. In Prag ließ sich zudem auch das Berlin von 1942 ganz hervorragend darstellen.

Frage: In welches Genre würden Sie den Film einordnen?

Dennis Gansel: Für mich ist es ein Drama. Napola - Elite für den Führer erzählt die dramatische Geschichte einer Freundschaft in einer unmenschlichen Zeit.

Frage: Die Thematik ist im Film bisher ausgegrenzt worden. Haben Sie als junger Regisseur die notwendige Distanz?

Dennis Gansel: Ja, ich denke, wir jüngeren haben das. Es war sehr wichtig, dass wir noch mit lebenden Zeitzeugen sprechen, Erfahrungsberichte hören konnten, andererseits aber auch keine Altlasten mit uns herumschleppen, nicht vorbelastet sind.

Ich kann mich einerseits sehr kritisch und intensiv mit dem Thema auseinandersetzen und mich ihm trotzdem mit Neugier nähern. Aus diesem Blickwinkel kann ich dann besser neue Ansätze entdecken, die oft ideologisch überlagert waren. (DJFL)


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