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Interview mit Doris Dörrie: Erleuchtung garantiert

Doris Dörrie führt Regie in dem Film Erleuchtung garantiert Frage: Was hat Sie dazu bewogen, Erleuchtung garantiert zu machen? Doris Dörrie: Zum einen die Sehnsucht, einen schnellen und ganz ...

Seit mehr als zehn Jahren spielt die Regisseurin und Autorin Doris Dörrie eine führende Rolle beim deutschen Film. Seit ihrem Überraschungserfolg Männer, der seit seinem Start 1985 rund 6 Millionen Zuschauer in die Kinos lockte, repräsentiert Doris Dörrie eine der wenigen Regisseure in Deutschland, ... [komplette Biografie]

Interview mit Doris Dörrie


Doris Dörrie führt Regie in dem Film Erleuchtung garantiert

Frage: Was hat Sie dazu bewogen, Erleuchtung garantiert zu machen?

Doris Dörrie: Zum einen die Sehnsucht, einen schnellen und ganz freien Film zu machen. Denn so sehr ich diesen riesigen Apparat für den letzten Kinofilm Bin ich schön? auch gemocht habe, ist er mir gleichzeitig auch als sehr schwerfällig erschienen. Mit Bestürzung stelle ich fest, dass der Apparat beim Drehen immer größer wird. Früher hatte ich nur einen Kamera-Assistenten, jetzt brauche ich drei. Es ist nicht komplizierter geworden, Filme zu drehen, aber der Apparat an sich ist größer und schwerfälliger geworden – und die Kosten sind explodiert. Deswegen habe ich überlegt, ob man nicht einmal versuchen sollte, einen Film ganz anders zu machen. Der zweite, ausschlaggebende Punkt war, dass ich mit meinen Studenten an der Hochschule immer gestritten und gesagt habe, man muss die neuen Medien, diese Digitaltechnik, die sich so verkleinert hat, benutzen, um Geschichten zu erzählen. Die sagten aber, was nicht 35 mm sei, wäre kein Kino - und das hat mich zum Widerspruch herausgefordert. Wieso ist das kein Kino? Kino ist eine gute Geschichte. Also habe ich gedacht: Na gut, wenn ihr das nicht macht, dann mach ich es. Und für die Technik war ausschlaggebend, dass ich davor für MEGAHERZ einen Dokumentarfilm gemacht hatte, "Augenblick" – und zwar ganz alleine mit dem Kameramann. Ich wußte also, dass es möglich ist, zu zweit einen Film zu machen. Ich hatte diesen Traum, dass ich gerne einen Film machen würde, bei dem alle Beteiligten in ein Auto passen – oder noch besser: an einem Esstisch zusammensitzen können.

Frage: Warum haben Sie Ihre Protagonisten auf Zen-Suche geschickt?

Doris Dörrie: Das Thema zieht sich eigentlich schon durch "Keiner liebt mich", "Augenblick" und Bin ich schön? hindurch: Es ist die buddhistische Aufforderung, in der Gegenwart zu leben, tatsächlich anwesend, präsent zu sein. Das ist wahnsinnig schwer, aber ich glaube, es ist Teil der unglaublichen Attraktivität des Buddhismus. Bei uns im westlichen Kulturkreis ist es doch meist so, dass wir uns vollkommen verlieren in der Möglichkeit, unser Leben zu kontrollieren und zu planen, und darüber aber unser Leben jetzt verpassen. Eben gerade bin ich am Auto eines Kücheneinrichters vorbeigegangen, dessen Slogan ist "Vorsprung durch Hektik". Und das ist ziemlich gut auf den Punkt gebracht: Wir glauben alle, dass wir einen Vorsprung haben können – beruflich, privat, in jeder Beziehung – wenn wir nur immer schneller werden. Dadurch geraten wir in eine irrsinnige Atemlosigkeit. Der berühmte vietnamesische Zen-Meister Thich Nat Nanh sagt sehr präzise und eindrucksvoll, dass wir, wenn wir ständig in der Zukunft leben, unser Leben verpassen. Darum ging es auch in Bin ich schön?, um dieses Einatmen und Ausatmen, und nichts weiter. Und dann wollte ich einfach zwei Leute dieses Experiment, diese Kloster-Erfahrung, wirklich machen lassen.

Frage: Gab es sonst noch Gründe, sich mit diesem Thema zu beschäftigen?

Doris Dörrie: Ein dritter Punkt, der nicht unerheblich war, ist die große Liebe, die ich zu Japan hege, und die noch vor dem Film "Männer" entstanden ist: Ich war mit "Mitten ins Herz" zum Internationalen Filmfestival nach Tokio eingeladen, habe dann aber ganz schnell beschlossen, dass ich mich nicht im Kino aufhalten wollte. Ich bin allein durch Japan getrampt, und das war sehr lustig, weil ich die Sprache überhaupt nicht kann und mir nur von jemandem in Tokio auf ein Stück Pappe "Tokio" hatte schreiben lassen, um zurückkommen zu können. Ich habe gemerkt, was für eine unglaubliche Befreiung darin liegen kann, nichts mehr zu verstehen, keine Regeln befolgen zu können, und wie sehr man dadurch auf sich selbst zurückgeworfen ist. Viel später war ich dann fast zwei Monate mit meiner Tochter in Japan. Ich habe eine Vortragsreise gemacht, und das war auf eine ganz andere Weise als das Trampen sehr befreiend für uns beide, weil wir wieder ohne Sprache kommunizieren musssten – was meiner Tochter natürlich sehr viel leichter fiel, weil Kinder viel intuitiver sind – und eine direkte Kommunikation oft erst dadurch möglich wurde, dass Sprache nicht mehr zur Verfügung stand.

Frage: Das heißt, man hat die Chance, viel schneller zu den wesentlichen Dingen zu kommen, wenn der Ballast weg ist?

Doris Dörrie: Genau. Ohne Sprache kann ich zum Beispiel kaum noch lügen. Und die andere Seite, die mich schon damals sehr an Japan fasziniert hatte, ist der irrsinnige Widerspruch zwischen einer 'Quintessenz von Hektik' in Tokio und dieser Philosophie der Leere und der Stille in den Tempeln und Klöstern.

Frage: Wie kommen Sie mit dieser buddhistischen Lebensphilosophie in Ihrem Wohnort München klar?Doris Dörrie: Buddhismus ist im strengsten Sinne keine Religion, sondern so etwas wie ein Waschzettel zum Leben, eine Arbeitsanleitung. Es wird nicht an den Glauben appelliert - es geht überhaupt nicht darum, dass man etwas glaubt, sondern dass man etwas tut. Und das, was man zu tun hat, klingt ganz simpel: Einatmen, ausatmen, wenn man isst, dann isst man, wenn man geht, dann geht man, wenn man steht, dann steht man, usw. Der Zugang ist erst einmal sehr, sehr leicht. Es gibt laut Buddha 84.000 Tore zum Buddhismus, das heißt, es gibt viele Wege. Das Problem ist das Durchhalten. Es besteht aus klarer Anleitung und Üben.

Frage: Wenn man sich die Szenen im Kloster anschaut, scheint das alles ziemlich anstrengend zu sein.

Doris Dörrie: Das Üben, das Dabei-Bleiben ist anstrengend. Nicht abzudriften in das gewohnte Verhalten. Was wir mit der Muttermilch aufsaugen ist, dass wir uns in der Zukunft oder in der Vergangenheit aufhalten, aber nicht achtsam in der Gegenwart. Ein weiteres Schlüsselwort ist sicherlich die "Achtsamkeit". Außerdem sind die Buddhisten, die Meister, auch sehr unberechenbar in ihren Antworten, weil sie nichts dogmatisch fassen - was mir besonders gut gefällt.

Frage: Erzählen Sie von den Erfahrungen, die Sie im Zen-Kloster hatten ...

Doris Dörrie: Der Abt des Klosters, in dem wir gedreht haben, hat mir, um die Drehgenehmigung zu erteilen, eine Zen-Frage gestellt: Wie hälst du es eigentlich mit dem Putzen? Putzt du nur wenn es dreckig ist? Oder putzt du, um zu putzen?! Zum Glück habe ich kapiert auf was er hinaus wollte und habe relativ geistesgegenwärtig geantwortet: "Ich weiß jetzt genau, was die richtige Antwort wäre: dass ich putze, um zu putzen. Aber wenn ich ehrlich bin, putze ich nur, wenn es dreckig ist." Das hat dem Abt gefallen und wir durften drehen. Es war ein phantastischer Abt, der unsere Schwierigkeiten auch ironisch und mit sehr viel Humor gesehen hat, unsere laienhafte Unfähigkeit. Es ist schwer, die Erkenntnisse aus dem Kloster in den Alltag zu retten. Bestimmt putze ich jetzt nicht besser oder mehr ... Das heißt, ab und zu doch. Ab und zu nehme ich einen Besen in die Hand und fege nur um zu fegen ... Aber selten genug. Von Uwe Ochsenknecht kam ja der Spruch: "PUT-ZEN" (lacht).

Frage: Wie haben Sie das Kloster entdeckt?

Doris Dörrie: Das war eigentlich ein großer Zufall. Ruth Stadler, meine Regieassistentin - die auch alles organisierte – hatte in München Kontakt zu einem Mönch geknüpft, einem Japaner, der in diesem Kloster vor vielen, vielen Jahren eine Ausbildung gemacht hatte. Von ihm hatten wir den Tipp.

Frage: Haben Sie sich auch selber dem strengen Kloster-Ritual unterzogen?

Doris Dörrie: Das war Bedingung von Seiten des Abts, dass das gesamte Team - wir waren ja nur fünf Leute im Team und zwei Schauspieler – sich komplett dem normalen Ablauf zu unterwerfen hatte.

Frage: Für wie lange?

Doris Dörrie: Zwei Wochen. Ich habe ein bißchen Übung, weil ich vorher schon in buddhistischen Klöstern gewesen bin – die lagen allerdings in Frankreich. Das Kloster in Japan war natürlich sehr viel strenger, und das absolute Phänomen waren die beiden Schaupieler, Uwe und Gustav, die alles mit einer solchen Bravour gemacht haben - denn es ist hart, eben genau so, wie es im Film vorkommt. Außerdem war es ein reines Männerkloster, und da war es auch eine unglaubliche Ausnahme, dass Ruth und ich, die beiden Frauen im Team, dort ganz normal mitwohnen und den ganzen Ablauf mitmachen konnten.

Frage: Ist das Ihr Flirt mit cinema verité oder mit Dogma?

Doris Dörrie: Wir waren weitaus radikaler als Dogma! Cinema verité ist ja damals aus dieser Sehnsucht, aus dem Studiobetrieb auszubrechen, geboren worden und das wurde erst möglich durch die Erfindung einer Kamera, die man tragen konnte. Jetzt erleben wir bestimmt noch einmal so einen Sprung, durch die Erfindung einer Kamera, die so winzig ist, dass man sich sogar aus Versehen draufsetzen kann, wie es mir tatsächlich passiert ist. Und – das war für mich auch sehr faszinierend – man kann sich mit der Fiktion als Tourist in die Realität zurückschleichen. Es ist tatsächlich la verité. Besonders einfach natürlich in Japan, wo jeder ständig ein Video dreht. Als Filmemacher fällt man also überhaupt nicht auf. Das habe ich in Japan auch oft als Trick benutzt: Ich habe zum Beispiel den Leuten an der Bar gesagt, wir drehen ein Video für die Mutter von Uwe, ob sie die Musik leiser machen können ... Das war kein Problem. Video ist allgegenwärtig, die Leute rechnen auch alle damit, durch Video beobachtet zu werden.

Frage: Wie hoch war denn das Budget?

Doris Dörrie: Zwei Millionen Mark.

Frage: Lassen Sie uns noch einmal auf Ihre Intenzionen bezüglich Erleuchtung garantiert zurückkommen. Sind Sie ein religiöser Mensch?

Doris Dörrie: Das weiß ich nicht so genau. Was ich für wichtig halte ist, tatsächlich einen Bereich für sich zu schaffen, der zweckfrei ist. Das kann man sicherlich als eine gewisse Religiösität oder spirituelle Haltung bezeichnen: Sich einen Moment nehmen, oder einen Ort schaffen, der nicht komplett in den Pragmatismus des Alltags eingebunden ist, sondern wo man sich dessen ein bißchen bewußter werden kann, was wirklich eine Rolle spielt in seinem Leben. Der Buddhismus ist deswegen so beeindruckend, weil alles immer so einfach ist und so klar – allerdings dann auch so klar wie Wasser, es rinnt einem sehr schnell durch die Finger.

Frage: Dieses Phänomen verdeutlicht sehr schön die Schnee-Szene am Brunnen ...

Doris Dörrie: ... mit Gustav, der versucht zu erklären, was mit dem Schnee auf dem Brunnen ist - und er kriegt es nicht mehr so recht zusammen (lacht). Das war mir ganz wichtig. Denn Zen ist auf der anderen Seite wieder so verzwickt, dass man sich überhaupt nicht mehr daran erinnern kann - wie war das nochmal? Der Buddhismus lehrt, sich der Vergänglichkeit ständig bewußt zu sein - und auch darüber im Klaren zu sein, dass wir alle auf dem Weg zu unserem Tod sind. In dem Moment, wo mir das bewußt wird, dass Sie genauso sterben wie ich, dann kann ich Sie eigentlich nicht mehr hassen, beneiden, nicht mehr angiften – das komplette Gegengift für alle Aggression. In fünfzig Jahren sind wir eh beide unter der Erde. Darüber also das Mitgefühl zu entwickeln – was ein ganz wesentlicher Faktor im Buddhismus ist, wie im Christentum ja auch – das ist ein wichtiges Moment. Dieses "memento mori" im Kopf zu haben ist keine schlechte Sache. Das wird hier allerdings oft missverstanden, denn man rückt diesen Gedanken in eine morbide Ecke; dabei ist das Gegenteil der Fall. So war es ursprünglich auch einmal gemeint: "memento mori" sollte zum nächsten Motto führen: "carpe diem", also das Genießen des Augenblicks und der Lebendigkeit.

Frage: Haben Sie durch die Beschäftigung mit Zen eine größere Lebensfreunde als zuvor?

Doris Dörrie: Ja. Aber das kam nicht von selbst. Wie vielleicht andere Leute auch bin ich wohl überdurchschnittlich bekloppt in der Hinsicht. Ich habe schon einen schweren Ziegelstein gebraucht, der mir auf den Kopf gefallen ist - das war der Moment, als mein Mann an Leberkrebs erkrankt ist und ich mir etwas überlegen mussste, um meine eigene Angst in den Griff zu kriegen, und gleichzeitig auch für meinen Mann und meine Tochter sorgen zu können und nicht vor Angst und Schrecken aus dem Fenster springen zu wollen. Und diese ganz simple Anordnung - sich nur auf diesen Moment zu konzentrieren und ihn auch so gut wie möglich zu gestalten - das hat mir wirklich geholfen, nicht verrückt zu werden. Das sind jetzt alles sehr traurige Antworten ... Was mir aber an diesem Film sehr wichtig ist, ist die Heiterkeit, die er verbreitet. Die Tatsache, dass er auch die Aufforderung zu einer gewissen Leichtigkeit beinhaltet. Denn wenn es schon so ist, dass wir alle sowieso sterben, dann können wir genauso gut auch ein bißchen besser drauf sein, dieses Gewicht auf unseren Schultern abschütteln und erst mal das Beste aus diesem Moment machen. Deshalb sind diese Lamas und Zen-Meister einfach - ganz simpel neudeutsch ausgedrückt - tierisch gut drauf!

Frage: Was erwarten Sie sich von Erleuchtung garantiert für eine Wirkung auf das Publikum?

Doris Dörrie: Der Film scheint Heiterkeit und Leichtigkeit zu verbreiten. Und wenn das so ist, habe ich mein Ziel erreicht. Die Leute kommen sehr heiter und entspannt aus dem Film – wahrscheinlich weil man sich diesen simplen, sehr weisen Zen-Lektionen wohl nicht entziehen kann. Zum Beispiel was der Abt zu Gustav sagt: Man soll sich nicht aufregen, wenn man einen Fehler macht, lieber die Tasse Tee genießen anstatt Angst zu haben, sie zu verschütten ... Außerdem ist es von Inez Regnier, der Cutterin, auch raffiniert aufgebaut: Am Anfang ist alles noch sehr schnell und abwechslungsreich. Am Ende dann genießt man tatsächlich, wie sie da sitzen, keiner spricht einen Ton und es ist einfach Stille, Meditation ... diese Schönheit des Moments entwickelt sich auch als Gefühl beim Zuschauer.

Frage: Hat Ihr Film eine eindeutige Message?

Doris Dörrie: Das Gefühl, aus einem Film besser gelaunt herauszukommen als man hineingegangen ist, das ist schon viel ... Mehr will ich nicht. Alles andere kann man sich rauspicken, wenn man will. Wenn man nicht will, dann läßt man es bleiben.

Frage: Standen Uwe Ochsenknecht und Gustav-Peter Wöhler als Besetzung von Anfang an fest?

Doris Dörrie: Ja. Uwe und ich sind befreundet und immer prima miteinander zurechtgekommen. Auch mit Gustav war das - seit den Dreharbeiten zu Bin ich schön? - eine ähnliche Liebe auf den ersten Blick. Außerdem wußte ich, dass ich diese Geschichte auch nur mit zwei Schauspielern machen kann, mit denen ich auch wirklich gerne in einem Zimmer schlafe und an einem Tisch sitzen will. Professionellen Abstand würde es da nicht geben, das war klar. dass die beiden aber so vollkommen in dieser Sache aufgehen und so unglaublich hingebungsvoll sein würden, das hätte ich auch nicht gedacht. Es war wirklich toll. Sie haben jeden Tag das Equipment mit rumgeschleppt, denn wir sind mit Rucksäcken losgegangen und haben jeden Tag 16 Stunden am Stück gedreht. Und den Spaß, den wir dabei hatten, der war wirklich überwältigend für mich.

Frage: Erleuchtung garantiert ist allerdings kein Dokumentarfilm, sondern fiktiv. Warum eigentlich?

Doris Dörrie: Die Gefahr beim Dokumentarfilm ist, dass sich die Dinge ganz anders entwickeln und ich wollte eine ganz klare Geschichte erzählen. Ich wollte erzählen, wie zwei Leute in eine Situation geraten, die komplett exotisch für sie ist, die Lektionen lernen, die buddhistisch sind, ihnen aber gar nicht als buddhistisch auffallen - also zum Beispiel alles zu verlieren, heimatlos zu werden, tieftraurig zu sein ... Wie Gustav immer wieder vorliest: "In der tiefen Trauer liegt die Glückseligkeit". Ich wollte erzählen, wie beide dann in dieses Kloster kommen, dort nochmal eine Drehung machen und auf einen ganz anderen Punkt bei sich kommen. Und das war eine Geschichte, die mir sehr klar war. Wichtig war mir auch, ganz nah an diese beiden Figuren Gustav und Uwe heranzukommen. Denn der normale Spielfilm hält einen oft auf Armeslänge von den Figuren entfernt. Ganz wichtig war mir, das Gefühl zu bekommen, dass man sie wirklich kennenlernt, einen Einblick in ihre komplizierten Seelen bekommt, sie in all ihrer Ambivalenz und mit ihren Schwächen versteht und liebgewinnt. (DJFL)


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