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Dwayne Johnson und Madison Pettis im Interview

„Frauen und Väter verstehen so etwas“/“Ich finde es sehr wichtig, selbstironisch zu sein“ Mit Daddy ohne Plan schlägt der berühmt-berüchtigte Ex-Wrestler Dwayne Johnson, der unter dem Pseudonym ...

Interview mit Dwayne Johnson


„Frauen und Väter verstehen so etwas“/“Ich finde es sehr wichtig, selbstironisch zu sein“

Mit Daddy ohne Plan schlägt der berühmt-berüchtigte Ex-Wrestler Dwayne Johnson, der unter dem Pseudonym „The Rock“ weltbekannt wurde, erstmals sanftere Töne an. Der zuvor hauptsächlich auf Actionrollen in Filmen wie Die Mumie kehrt zurück, The Scorpion King oder Doom – Der Film festgelegte 1,93m-Hüne muss es hier mit einer völlig ungewohnten Herausforderung aufnehmen: einem kleinen Mädchen, das überraschend vor seiner Tür steht und ihm die Neuigkeit eröffnet, dass es sich bei ihr um die ihm bislang unbekannte Tochter handelt. Als egoistischer Footballspieler muss er lernen, mit der Vaterrolle klar zu kommen. Im Interview mit FILMSTART, an dem auch die aufgeweckte Kinderdarstellerin Madison Pettis („Cory in the House“) teilgenommen hat, plaudert der mittlerweile nur noch als Schauspieler aktive „The Rock“ über seine eigene Rolle als Vater, seine Actionstarkarriere und über zukünftige Projekte.

Frage: Man sagt ja immer, dass es gefährlich ist, mit Tieren oder Kindern vor der Kamera aufzutreten. War Madison gefährlich für Dich?

Dwayne: Sehr sogar! Schau sie Dir doch an: Madison ist extrem gefährlich, weil sie so niedlich ist und umsichtig und intelligent. Ja, eine der Goldenen Regeln von Hollywood besagt, dass man besser weder mit Tieren noch mit Kindern arbeitet – und ich musste hier mit beiden gleichzeitig vor die Kamera! Aber mit Madison zu arbeiten ist sehr einfach, man verliebt sich sehr schnell in sie. Ich habe eine sechsjährige Tochter und sie mag Madison wie wenn sie ihre eigene Schwester wäre.

Frage: Hulk Hogan hat ja in Mr. Babysitter bereits einschlägige Erfahrungen im Genre gesammelt. Du sagtest ihm mal, dass er verrückt sein müsse, als Wrestler mit Kindern zu spielen. Nun hast Du das selbst gemacht, was hat sich denn an Deiner Einstellung verändert?

Madison: Genau, was hat sich denn geändert?

Dwayne: Nun, ich denke, meine Perspektive hat sich verändert. Wenn ich dieses Drehbuch schon zu der Zeit erhalten hätte, als ich gerade den Scorpion King spielte, hätte ich den Film wohl auch gemacht. Er wäre sicherlich auch noch komisch geworden, aber es hätte ihm an Herz gemangelt, denn es gibt eine einzigartige Beziehung zwischen einem Vater und seiner kleinen Tochter, die ich erst jetzt verstehe. Frauen und Väter verstehen so etwas. Das hat unserem Film geholfen, dass ich, was das Herz und die Emotionen betrifft, auf meine eigenen Erfahrungen zurückgreifen konnte.

Frage: Hat es Dir nichts ausgemacht, Dich dabei auch ab und zu selbst lächerlich zu machen?

Dwayne: Nein, das finde ich sogar sehr wichtig, selbstironisch zu sein. Ich liebe diese Art Komödien, die verletzend sein können, in denen ich mich der Lächerlichkeit preisgeben kann, wie hier z.B. mit dem Ballettoutfit. Wenn es die Leute zum Lachen bringt, sollte man es auch machen.

Frage: Wie schwierig waren denn die Ballettszenen für Dich?

Dwayne: Die waren wirklich sehr schwierig! Wie vielen anderen Männern ging auch mir Ballett immer am Arsch vorbei und ich machte meine Witze darüber.

Madison: Was soll das denn heißen?

Dwayne: Das war ziemlich vulgär, entschuldige. Wir haben zwei Wochen mit dem Bostoner Ballett verbracht, und Madison kann auch schon auf eine beeindruckende Karriere als Tänzerin zurückblicken. Ich war von der eisernen Disziplin dieser kleinen Kinder des Bostoner Ballett sehr beeindruckt, sie hatten alle so gute Manieren, es war eine tolle Erfahrung. Und Madison selbst hat ein immenses Repertoire an Tanzstilen, die sie beherrscht, das kann sie selbst ja mal sagen…

Madison: Ja, ich tanze Ballett, Stepptanz, Jazz, Musiktheater, Hip Hop, Lyrischen Tanz, modernen Tanz, Flamenco.

Dwayne: Na, da fühlt man sich selbst doch nur noch zweitklassig, oder?

Frage: Was würde Dir denn mit all dem Talent besser gefallen – eine Karriere als Tänzerin oder als Schauspielerin?

Madison: Da kann ich mich nicht entscheiden. Ich liebe einfach beides. Das war der erste Film, für den ich zu Probeaufnahmen gegangen bin. Deswegen ist es einfach fantastisch und unglaublich, dass ich die Rolle bekommen habe, in der ich meine beiden Leidenschaften, das Tanzen und das Schauspielen, gleichzeitig ausüben konnte. Das ist schon verrückt.

Frage: In Welcome to the Jungle machte Arnold Schwarzenegger einen Cameo-Auftritt. Hast Du noch Kontakt zu ihm?

Dwayne: Ja, habe ich. Wir sind eng miteinander befreundet. Wir haben uns das letzte Mal erst vor ein paar Wochen gesehen. Arnold ist wirklich toll! Er war für mich immer ein wunderbarer Freund und starker Förderer. Für meine Karriere war Arnold wirklich eine große Unterstützung, und ich bin ihm dafür sehr dankbar. Leute wie er in seiner Position müssen Neueinsteiger nicht unterstützen. Um ehrlich zu sein, viele Schauspieler stellen da sogar bewusst auf stur. Aber Arnold war einer der wenigen, genau wie Bruce Willis und Stallone, die ihre Hilfe angeboten haben.

Madison, hast Du welche von Dwaynes Filmen gesehen, bevor ihr zusammen gedreht habt?

Madison: Nein.

Dwayne: Was, Du hast Doom nicht gesehen?

Madison: (lacht) Nein, ich habe Doom nicht gesehen, Dwayne.

Dwayne: Na ja, hat ja sonst auch keiner gesehen.

Frage: Hat Deine Tochter den Film gesehen und konnte sie ihn von der Realität trennen?

Dwayne: Ja, sie hat ihn gesehen. Das ist eine gute Frage. Ja, es ist schon toll, dass man von einer Sechsjährigen behaupten kann, dass sie beides auseinander halten konnte. Sie hat Madison ganz gut kennen gelernt, danach hat sie dann den Film angeschaut. Das war für mich als Vater eine einzigartige Erfahrung, weil sie zuvor noch keinen meiner anderen Filme gesehen hatte, dafür ist sie noch zu klein. Und für sie war das natürlich auch sehr spannend, weil es der erste Film ihres Vaters war, den sie sehen konnte – und sie hat ihn geliebt. Sie konnte ihn schon von der Realität trennen, aber sie musste weinen, als Madison mich im Film verlassen hat.

Madison: Da musste ich sogar selbst auch weinen, als ich das gesehen habe!

Frage: Möchte Deine Tochter auch ein Filmstar werden?

Dwayne: Nein, eher im Gegenteil. Mein kleines Mädchen ist glücklich, wenn sie Pferde reiten darf, aber sie liebt Madison, die beiden sind gute Freundinnen geworden. Ich glaube, für sie sind nur einige Zeichentrickfiguren wahre Filmstars. Den Rest versteht sie noch nicht so richtig.

Frage: Hast Du nicht kürzlich für einen Zeichentrickfilm synchronisiert?

Dwayne: Ja, der Film heißt Planet 51. Neben mir synchronisieren da auch noch Jessica Biel und Justin Long. Es ist ein sehr, sehr witziger Film vom Autor der Shrek-Filme. Auch für mich persönlich war das eine tolle neue Erfahrung, weil ich so etwas noch nie gemacht hatte. Es war spannend, eine interessante Stimme zu finden und zu schaffen. Man lernt sehr schnell, alle seine Emotionen und Ausdrucksmöglichkeiten allein in die Stimme zu legen. Am Anfang hatte ich eine Menge Fragen, weil man als Schauspieler einige Prinzipien einfach übernimmt, die man aber beim Synchronisieren gar nicht anwenden kann. Aber man lernt sehr schnell, dass man bei Zeichentrickfilmen nichts anderes als seine Stimme zur Verfügung hat.

Madison: Man muss in der Kabine seine ganze Körpersprache einsetzen, weil man sonst nicht die gleiche Wirkung erzielt, auch wenn man nur seine Stimme einsetzen kann.

Dwayne: Ich wusste gar nicht, dass Du auch schon synchronisiert hast. Da hätte ich ja mal besser Dich um Rat gefragt!

Frage: Wirst Du demnächst wieder einen Actionfilm drehen?

Dwayne: Ja, der nächste steht gerade unmittelbar bevor! Die Dreharbeiten für meinen nächsten Film mit dem Titel Race to Witch Mountain beginnen in den nächsten Tagen. Das ist ein großer Actionfilm, der sogar vom gleichen Regisseur wie Daddy ohne Plan inszeniert wird, Andy Fickman. Es ist angenehm für mich, wieder zum Actiongenre zurückzukehren, besonders weil der hier eher auf eine raue, ungewohnte Weise gemacht wird. Es gibt jede Menge großer Autoverfolgungsjagden, Außerirdische, Raumschiffe und all das, was ich ganz toll finde. Ich habe lange darauf gewartet, wieder zum Actiongenre zurückzukehren, aber das ganze Material, das mir angeboten wurde, war nicht so toll. Was Paul Greengrass und Martin Campbell mit ihren letzten beiden Filmen für das Actiongenre geleistet haben, also die Bond- und Bourne-Filme, hat mir wirklich die Augen geöffnet. So und nicht anders sollten Actionfilme gemacht werden. Die sind echt super! So muss smarte Action aussehen, und diesen Ansprüchen haben die Drehbücher, die mir angeboten wurden, lange Zeit nicht genügt. Deswegen bin ich froh, dass ich nun wieder einen Actionfilm machen werde.

Frage: Du hast einmal gesagt, dass Du Dir vorstellen könntest, mal selbst einen Film zu inszenieren…

Dwayne: Habe ich das gesagt?

Frage: Ich habe das zumindest gelesen…

Dwayne: Schauspieler sagen immer „Ich würde gerne mal einen Film inszenieren“!

Frage: Was für eine Art Film könnte das denn dann werden, ein Actionfilm oder eher etwas für die ganze Familie?

Dwayne: Ich weiß nicht, vielleicht eine Komödie. Ich bin mir da nicht so sicher. Ich habe in der Vergangenheit mit einigen großartigen Regisseuren zusammengearbeitet und mit einigen habe ich mich auch privat angefreundet. Ich würde das schon gern auch mal machen, aber nicht in allzu naher Zukunft. Das braucht noch viel Zeit, weil ich vor dem Regieführen und vor Regisseuren enormen Respekt habe, das Inszenieren ist ein komplett anderer Prozess. Bislang lehne ich mich gerne zurück und schaue dabei zu, aber eines Tages mache ich es dann vielleicht doch mal, wir werden sehen.

Frage: Und vielleicht ist dann auch eine Rolle für Madison drin?

Madison: (lacht)

Dwayne: Vielleicht, wenn ich sie mir dann finanziell auch noch leisten kann… (Frank Brenner)


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