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Interview mit Enzi Fuchs: Sophie

Enzi Fuchs ist die Hauptdarstellerin in dem TV-Movie "Sophie - Schlauer als die Polizei" auf Sat.1 Frage: Wie sind Sie zu der Rolle der Sophie Mayerhofer gekommen? Enzi Fuchs: "Lady Mayerhofer ...

Interview mit Enzi Fuchs


Enzi Fuchs ist die Hauptdarstellerin in dem TV-Movie "Sophie - Schlauer als die Polizei" auf Sat.1

Frage: Wie sind Sie zu der Rolle der Sophie Mayerhofer gekommen?

Enzi Fuchs: "Lady Mayerhofer ist zu mir gekommen. Die Kriminalautorin Irene Rodrian, die deutsche Patricia Highsmith und Edgar-Wallace-Preisträgerin, hatte die Idee für eine bayerische Miss Marple, die sie fürs Fernsehen verwirklichen wollte. Die verbindende Idee Rodrian - Fuchs hatte NDF-Produzent Siegfried Glökler. Herr Glökler ist auch Produzent vom ,Bergdoktor', er plante seit langem eine eigene Serie mit mir."

Frage: Wie war Ihre spontane Reaktion?

Enzi Fuchs: "Natürlich war ich sofort begeistert von diesem Projekt - zumal ich schon immer die Bücher von Irene Rodrian geschätzt habe. Herrlich ist in diesem Zusammenhang, dass sowohl der Produzent wie die Autorin unabhängig voneinander Regensburg als idealen Drehort empfunden haben."

Frage: Warum ausgerechnet Regensburg?

Enzi Fuchs: "Die beiden waren davon angetan, dass Regensburg eine ungeheuer vielschichtige und besondere Stadt ist: eine der ältesten Reichsstädte, malerische Altstadt, gleichzeitig Unistadt, dann diese Weltoffenheit durch den europäischen Strom, die Donau, und diese Krimi-Analogen - Themse und Tower-Bridge in London, in Regensburg Donau und steinerne Brücke... vom Nebel ganz zu schweigen... Nachdem ich hörte, dass sich die Autorin und der Produzent aus diesen Gründen als Drehort für Regensburg entschieden hatten, musste ich doch etwas lächeln..."

Frage: Wieso denn?

Enzi Fuchs: "Die beiden hatten ja in aller Euphorie vergessen, dass ich in Regensburg geboren und dort zur Schule gegangen bin. In diesem Zusammenhang sei gesagt, dass es bei Sophie Mayerhofer und mir etliche Parallelen gibt..."

Frage: Verraten Sie uns welche?

Enzi Fuchs: "Auch ich habe Regensburg sehr früh verlassen, mit 16 oder 17. Ich habe es nicht erwarten können, es war mir alles zu klein und zu eng. Mein Vater war auch Arzt, meine Mutter ist früh gestorben, und ich habe einen älteren Bruder. Wenn Sophie Mayerhofer nach vielen Jahren aus London in ihre Heimatstadt zurückkehrt, hat es ein bißchen was von dem Besuch der alten Dame. Genau wie bei mir."

Frage: Wie war Ihr Besuch in Regensburg nach so vielen Jahren?

Enzi Fuchs: "Ab und zu habe ich dort meinen Bruder besucht, der in Regensburg als Generalmusikdirektor tätig war. Als wir zur Motivsuche dorthin fuhren, habe ich mich anfangs gesträubt. Aber nach einer Stunde fing ich an, Regensburg mit anderen Augen zu sehen, und auf einmal fielen mir die vielen Hutläden auf. Keine Frau läuft dort ohne Hut herum. Die Menschen waren so herzlich, haben sich mit mir unterhalten, und manche von ihnen kannten noch meine Familie. Aber meine alten Schulfreundinnen habe ich seltsamerweise nicht getroffen. Als die Dreharbeiten zu Ende waren, fiel es mir richtig schwer, wieder zu gehen. Ich bedanke mich bei allen Regensburgern, dass sie so ungemein freundlich und hilfsbereit waren."

Frage: In der Serie wird sehr viel und gut gekocht. Kochen Sie auch so gern?

Enzi Fuchs: "Eigentlich esse ich lieber, außerdem kocht mein Mann sehr viel besser als ich."

Frage: Aber Sie haben doch sicherlich ein Lieblingsrezept?

Enzi Fuchs: "Gänsebraten. Das kann niemand so gut wie ich. Das Wichtigste dabei ist, es muss erst einmal eine richtige Gans sein, keine tiefgefrorene. Und die muss dann, das ist das Allerwichtigste, richtig gewürzt werden. Salz und Pfeffer muss man auf einem Teller mischen und damit die Gans außen und innen einreiben und über Nacht ziehen lassen. Dann ganz normal braten. Dazu gibt's Kartoffelknödel und Blaukraut."

Frage: Lieben Sie Krimis?

Enzi Fuchs: "Eine Zeitlang habe ich nur Krimis gelesen. Aber dann gab es mal eine Zeit, in der ich nur Strindberg gelesen habe. Von Irene Rodrian habe ich übrigens alle Bücher gelesen. Manchmal gab es Schwierigkeiten, sie zu bekommen, weil sie schon vergriffen waren."

Frage: Gehören Sie zu den Menschen, die bei Romanen die letzte Seite immer zuerst lesen?

Enzi Fuchs: "Nein, ich lese immer von vorne bis hinten, rätsle mit, wer der Täter sein könnte, auch bei den Drehbüchern jetzt. Manchmal habe ich mich getäuscht, muss ich ehrlich zugeben, aber das spricht ja nur für das Drehbuch und ist ein Kompliment an die Autorin."

Frage: Ist Sophie Mayerhofer ein Wendepunkt in Ihrer Karriere?

Enzi Fuchs: "Diese Serie gab mir die Möglichkeit, in eine wunderschöne und vielschichtige Rolle zu schlüpfen - diese Hauptrolle sollte eine Frau sein, die aus Regensburg kommt, dort aufgewachsen ist und ihre Wurzeln hat, dazwischen viele Jahre in London gelebt hat, und nun, zum Zeitpunkt des mysteriösen Todes ihres Vaters, wieder zurückkommt. Alles ist ihr jetzt fremd und vertraut zugleich. Bald nennt man sie anerkennend Lady Mayerhofer. Sie ist die klassische Amateurdetektivin, wittert hinter allem Mord und Totschlag, hat einen scharfen Verstand und kennt sich in der Kriminologie bestens aus. Aber ihre Stärken sind ihre Menschlichkeit, ihre Beobachtungsgabe und ihr Humor. All' das, und die Tatsache, dass es ein außergewöhnliches Erlebnis war, mit so einem großartigen und verdienstvollen Regisseur wie Franz Peter Wirth, dem Kamerakünstler Franz Roth und seinem so überaus engagierten Team zu arbeiten, haben dazu beigetragen, dass diese Rolle zu einem besonderen Höhepunkt in meiner Laufbahn wurde. Zumal, da es dem NDF-Produzenten gelungen war, mir nicht nur diese Grundlage zu geben, sondern dass es Herr Glökler auch noch geschafft hat, für mich so spezielle ,Spielpartner' wie Martin Benrath und Jörg Hube zu gewinnen. Nun drehe ich erst einmal wieder weiter die ,Franzi' beim ,Bergdoktor'. Vielleicht spiele ich dann auch mal wieder Theater, was ich manchmal schon vermisse, aber beides auf einmal sollte man nicht machen. Bei den großen Rollen, die ich schon am Theater gespielt habe, brauche ich Ruhe und Stille um mich herum. Außerdem: Da es in unserem Beruf schwierig ist, einen Lebenspartner zu haben, kann ich von Glück sagen, dass mein Mann für all' das sehr viel Verständnis hat."

Frage: Welches sind Ihre Lieblingsrollen?

Enzi Fuchs: "Kraftvolle Frauen, die mitten im Leben stehen. Wenn ich Frauen mit ihren Ängsten, ihren Wünschen, Nöten, Träumen und Sorgen zeigen kann."

Frage: Woher kommt eigentlich Ihr schöner Vorname?

Enzi Fuchs: "Von Enzia. Meine Großmutter war Italienerin, und mein Vater hat immer gesagt, so aus Spaß, wenn's ein Dirndl wird, dann muss sie zur Strafe Zenzi heißen. Meine Mutter hat gesagt, na um Gotteswillen, das Kind kann doch nicht Zenzi heißen, und so kam sie wegen meiner italienischen Großmutter auf den Namen Enzia. Das war aber in der katholischen Kirche nicht möglich, und deshalb heiße ich eigentlich Renate Maria Enzia. Jeder hat aber Enzi zu mir gesagt."

Frage: Was ist Ihr größter Wunsch?

Enzi Fuchs: "Im Moment, dass die Serie fortgesetzt wird, mit Irene Rodrian als Autorin, mit Franz Peter Wirth, den ich sehr, sehr schätze als Regisseur, und natürlich mit Martin Benrath."

Das Interview führte Jutta Siekmann. (DJFL)


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