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Interview mit Fabian Harloff: Candy Club

"Mein Job macht mir Spaß, sowohl auf der Bühne, als auch vor der Kamera." Seit jeher zieht der Kiez St. Pauli Menschen in seinen Bann - rund 15 Millionen jährlich. Für einige ein Sündenpfuhl, für ...

Interview mit Fabian Harloff


"Mein Job macht mir Spaß, sowohl auf der Bühne, als auch vor der Kamera."

Seit jeher zieht der Kiez St. Pauli Menschen in seinen Bann - rund 15 Millionen jährlich. Für einige ein Sündenpfuhl, für andere das wahre Leben. Manche werfen nur schnell einen neugierigen Blick, andere bleiben - manchmal für immer.

Nach dem sensationellen Erfolg von "Der König von St. Pauli" präsentieren Sat.1 und die 'Bavaria Film' die neue St. Pauli-Serie jeweils freitags und laden zur wöchentlichen St(r)ippvisite bei der Kiez-Familie rund um den "Candy Club" ein.

In 26 Folgen erfährt der Zuschauer ab 1. Oktober 1999 um 21.15 Uhr auf Sat.1 die Geschichten der Menschen, die in diesem fiktiven Straßenzug St. Paulis zu Hause sind. Fester Bestandteil einer jeden Folge: der zweiminütige "Strip der Woche"! Fabian Harloff, 29, spielt in der TV-Serie die Rolle des Andreas Verhoven.

Frage: Beschreiben Sie bitte Ihre Rolle in "Die Rote Meile".

Fabian Harloff: Ich spiele Andreas Verhoven, einen Typen, der immer charmant und immer nett, aber im Hintergrund ein echtes Miststück ist. Er intrigiert und macht alles nur zu seinem Nutzen, er ist eigentlich ein Antagonist. Verhoven tut alles, um Johnny Roland (Leon Boden) das Leben schwer zu machen.

Frage: Sie spielen also einen "Bösen". Stimmt es, dass Sie das schon immer wollten?

Fabian Harloff: Ich habe schon mehrmals zweifelhafte Charaktere gespielt, nur das richtige Arschloch wurde mir nie zuteil, weil ich ein zu nettes Gesicht habe. Ich war sehr froh, als mir dieses Angebot gemacht wurde. Verhoven ist ein Zuhälter, ein Mann der Straße. Ich kenne mich auf dem Kiez ja auch ein bisschen aus, und die 'besten' Zuhälter sind alle nach außen ganz liebe, charmante, gut aussehende Leute, aber darüber hinaus ...

Frage: Warum wollen Sie eigentlich einen Bösen spielen?

Fabian Harloff: Wenn man an die Preise, z. B. die Oscars, denkt, werden immer die Schauspieler bedacht, die 'Kannibalen' oder ganz abstrakte Charaktere spielen. Im Weihnachtsmärchen musste ich häufig den Prinzen spielen, der böse Zauberer war aber immer interessanter. Man muss als Mensch einfach über seinen Schatten springen - und das macht Spaß.

Frage: Sie haben als Jugendlicher in einer Rockband auf St. Pauli gespielt. Welche Erfahrungen haben Sie dort gesammelt?

Fabian Harloff: Ich mache Musik, seit ich 15 Jahre alt bin. Bisher habe ich acht Platten 'rausgebracht und erfolgreiche Songs geschrieben - u. a. für die 'Prinzen'. Auf St. Pauli habe ich gute und schlechte Erfahrungen gesammelt. Ich kenne einige Leute, die in der Zuhälter-Branche arbeiten, und mir ist, wie schon gesagt, nicht aufgefallen, dass die unsympathisch sind.

Frage: Wie haben Sie alles unter einen Hut bekommen - am Wochenende als "Buddy Holly" auf der Bühne in Hamburg, in der Woche die Serie in München?

Fabian Harloff: Gesund leben. Man muss sich vernünftig ernähren, wenig Alkohol, viel Sport. Und die Motivation ist das Wichtige - mein Job macht mir Spaß, sowohl auf der Bühne, als auch vor der Kamera. Er ist kein Stress, es ist die Erfüllung meines Lebens.

Frage: Bleibt denn noch Zeit für eine Freundin?

Fabian Harloff: Um Gottes willen, nein! Aber es wird Herbst, da wird's mal wieder Zeit.

Frage: Sie haben mal gesagt, Sie seien serienmüde. Wieso haben Sie Ihre Meinung geändert?

Fabian Harloff: Es ist definitiv so, dass ich keine Serien mehr drehen wollte. Eine Serie macht einen 'reich und berühmt', und durch Filme kann man sich profilieren. Wenn man eine Serie dreht, bedeutet das fast immer, dass man nicht die Zeit hat, Filme zu drehen. Und bei 'Die Rote Meile' war der Charakter, den ich spiele, eine große Herausforderung. Ich habe die Entscheidung absolut nicht bereut, auch weil das Ergebnis sehr, sehr gut ist.

Frage: Was ist für Sie wichtiger: Job oder Privatleben?

Fabian Harloff: Wenn ich Prioritäten setzen würde, dann Gesundheit, Liebe, Job - in der Reihenfolge.

Frage: Wie gehen Sie mit Popularität um - wenn z. B. BHs auf die Bühne fliegen?

Fabian Harloff: Ich habe vor fast 15 Jahren eine Kinder-Serie gedreht. Damals fing es mit der Fanpost an, es gehört jetzt mit zu meinem Leben. Es gibt diesen schönen Spruch: 'Wenn es zuviele Fans werden, dann ist es nervig'. Aber wenn es zu wenig sind, dann mag man das auch nicht. Wenn ich mich dort aufhalte, wo viele Teenies sind, kann es zur Last werden, aber eigentlich ... Wenn das nicht mehr wäre, würde mir etwas fehlen.

Frage: Welches ist Ihre schrillste Fanpost?

Fabian Harloff: Es gab schon ohne Ende Damenunterwäsche und zentnerweise Kuscheltiere. Aber das Netteste war Weihnachtsgebäck aus Südafrika, das mir ein Mädchen geschickt hat, deren Vater Bäcker war. Das Problem war nur, dass es erst im Mai angekommen ist. Sowas ist natürlich süß! Meine Großmutter bearbeitet meine Fanpost, und die ist ganz, ganz akkurat bei der Sache. Leider kann man nicht jedem zurückschreiben.

Frage: Haben Sie ein Lebensmotto oder ein Erfolgsrezept?

Fabian Harloff: 'Liebe und lebe das Leben.'

Frage: Welche beruflichen bzw. privaten Träume haben Sie für 2000?

Fabian Harloff: Ich gehe ja jetzt auf die 30 zu, und es wird langsam Zeit ... Ich glaube immer noch an die Liebe auf den ersten Blick und hoffe, dass mir das bis 35 passiert. Wenn nicht, muss ich mir irgendwas anderes überlegen. Beruflich mache ich jetzt wieder eine Platte mit deutschen Titeln. Ich bin langsam in dem Alter, in dem man mich auch mit deutschen Titeln ernst nimmt. Ich möchte viele Filme drehen, und vor allem will ich endlich mal Urlaub machen. Einen richtig langen Urlaub, ich denke, in Asien fremde Kulturen erforschen. (DJFL)


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