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Interview mit Isabella Parkinson: Ein Vater im Alleingang

"Das habe ich meinem Ex-Mann zu verdanken - er war Österreicher." Eine Giftspur zieht sich von Hamburg bis nach Nordafrika: Um seine Tochter zu retten, heftet sich ein verzweifelter Vater an die ...

Interview mit Isabella Parkinson


"Das habe ich meinem Ex-Mann zu verdanken - er war Österreicher."

Eine Giftspur zieht sich von Hamburg bis nach Nordafrika: Um seine Tochter zu retten, heftet sich ein verzweifelter Vater an die Fersen arabischer Giftgas-Händler. Isabella Parkinson spielt in "Ein Vater im Alleingang" (14. September 1999 auf Sat.1) die weibliche Hauptrolle der Isabell.

Frage: "Ein Vater im Alleingang" ist ein spannender Thriller. Was hat Sie gereizt, die Rolle als Isabell anzunehmen?

Isabella Parkinson: Erstens fand ich es spannend, im Film eine Tochter zu haben. Lange bin ich immer nur für sehr, sehr junge Rollen eingesetzt worden. Jetzt spiele ich erst zum zweiten Mal eine Mutter. Zweitens war die emotionale Seite des Drehbuchs reizvoll. Und drittens wollte ich schon lange mit Mark Keller zusammenarbeiten.

Frage: Warum Mark Keller?

Isabella Parkinson: Wir kennen uns schon seit ein paar Jahren, hatten schon lange versucht, zusammenzuarbeiten. Freunde haben uns mal vorgestellt. Wir mögen uns privat sehr gern.

Frage: Ihre Filmtochter gerät in Lebensgefahr - die fürchterlichste Situation für eine Mutter. Was haben Sie beim Spielen gefühlt?

Isabella Parkinson: Ich habe keine Kinder. Und ich habe auch noch nie jemanden verloren, den ich so sehr geliebt habe. Aber falls ich in eine so grausame Situation gelangen würde, würde ich kämpfen bis zur letzten Sekunde, und nie die Hoffnung aufgeben. Für Isabell ist Angst das beherrschende Gefühl, aber sie muss sie unterdrücken, weil sie sonst unerträglich wird. Ihre Tochter ist für sie das Wichtigste in ihrem Leben.

Frage: Isabell und Philipp (Mark Keller) leben getrennt, haben aufgehört, um ihre Liebe zu kämpfen - bis zu welchem Punkt würden Sie selbst kämpfen?

Isabella Parkinson: Ich bin unter dem Sternzeichen Steinbock geboren. Das bedeutet extreme Hartnäckigkeit. Aufgeben würde ich erst, wenn ich wüsste, es ist wirklich nichts mehr zu machen, es gibt keine Chance mehr. Wenn dieser Punkt erreicht ist, höre ich schlagartig auf zu kämpfen.

Frage: Sind Sie zur Zeit verliebt?

Isabella Parkinson: Ja, seit zwei Jahren. Ich lebe mit meinem Freund, einem Schauspieler, in einer Altbauwohnung mit schönem Blick in Berlin-Schöneberg.

Frage: Sie sind über Ihre Heimat Brasilien - und New York - nach Deutschland gekommen. Warum gerade Deutschland?

Isabella Parkinson: Das habe ich meinem Ex-Mann zu verdanken - er war Österreicher. Mit ihm bin ich nach Wien gegangen, habe dort anderthalb Jahre gelebt. Nach der Trennung zog es mich nach Berlin. Wien habe ich nie besonders gemocht.

Frage: Vermissen Sie Ihre Heimat nicht?

Isabella Parkinson: Oh doch, natürlich! Aber die Distanzen sind nicht mehr so groß. Als ich vor zehn Jahren zum ersten Mal Brasilien verlassen habe, hatte ich kein Geld und alles war teuer - das Telefonieren, die Flugtickets. Meine ganze Familie lebt in meiner Heimat, wir sehen uns relativ häufig. Zum Glück gibt es E-Mails. Das Kommunizieren via Computer ist herrlich preiswert.

Frage: Fühlen Sie sich in Deutschland wohl?

Isabella Parkinson: Ja. Mir geht es saugut, ich führe ein unglaublich schönes Leben.

Frage: Und die Deutschen - was unterscheidet sie von den Brasilianern?

Isabella Parkinson: Was mich manchmal irritiert: Es gibt Deutsche, die jammern schon bei kleinsten Gelegenheiten. Sie verzweifeln viel zu schnell. Hören sie ein "Nein", beginnen sie schon zu stottern. Ich glaube, es ist wichtig, sich zusammenzureißen. An das zu glauben, was man als Ziel vor Augen hat, selbst Verantwortung zu übernehmen und einen starken Willen zu haben.

Frage: 30 ist eine fast magische Altersgrenze - Sie sind 29. Wo möchten Sie mit 30 sein, was wollen Sie erreicht haben?

Isabella Parkinson: Ich sage jetzt schon immer, dass ich 30 sei. 30 ist ein spannendes Alter. Man ist nicht mehr so naiv wie mit 20,macht weniger Fehler. Ich fühle mich frisch, habe die Energie, Gesundheit und Lust einer jungen Frau. Ich tanze viermal die Woche, mache Yoga und gehe ins Fitness-Studio, um mich fit zu halten.

Frage: Gibt es für Sie einen beruflichen Traum?

Isabella Parkinson: Immer wieder neue Herausforderungen sind für mich superwichtig. Ich möchte mit interessanten Menschen arbeiten, die ich respektiere und die mich respektieren, und ich will mit jedem neuen Projekt etwas lernen. Ich wünsche mir, dass sich die deutsche Kinolandschaft so entwickelt, dass Filme gedreht werden, die die Zuschauer wirklich interessieren. Ich hatte in diesem Jahr schon drei super Drehbücher in den Händen, die leider nicht realisiert wurden, weil es für sie nicht genug Geld gab.

Frage: Träumen Sie manchmal auch von Hollywood? Für Sie müssten doch aufgrund Ihrer sprachlichen Fähigkeiten und Ihrer Ausbildung die Türen offener stehen als für Ihre deutschen Kollegen.

Isabella Parkinson: Ich habe einige Freunde, die in Hollywood arbeiten und jede Menge Klinken putzen müssen. Hollywood ist extrem brutal und nichts für mich. Aber ich werde wieder in Brasilien arbeiten. Ein Freund will "Kabale & Liebe" auf portugiesisch inszenieren. Ab September drehe ich erst einmal in Deutschland: Den Kinofilm Frau 2 sucht Happy End, eine Internet-Liebe zwischen mir und Ben Becker, Regie führt Eddie Berger. (DJFL)


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