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Interview mit James Belushi: K-9 11

James Belushi ist der Hauptdarsteller in der Videopremiere "K-9 11 - Mein Partner mit der kalten Schnauze 2" Frage: Was hat Sie dazu veranlasst, den zweiten Teil zu "K-9" zu drehen? Jamss ...

* 15. Juni 1954 in Chicago, Illinois, USA Schauspieler, Autor Als kleiner Bruder von John Belushi fiel es James sehr schwer, aus dem Schatten des großen Komikers herauszutreten. Nach seiner Schauspielausbildung am Actor's Studio wurde er - ebenso wie John - Mitglied des Chigacoer Satire-Theaters ... [komplette Biografie]

Interview mit James Belushi


James Belushi ist der Hauptdarsteller in der Videopremiere "K-9 11 - Mein Partner mit der kalten Schnauze 2"

Frage: Was hat Sie dazu veranlasst, den zweiten Teil zu "K-9" zu drehen?

Jamss Belushi: Das Geld!!! Bei Universal Home Entertainment dachte man über Filme nach, die direkt für den Videomarkt produziert werden sollten. Man sah sich also bereits existierende Titel an, und sowohl für Universal wie für mich stand fest, dass sich ein so erfolgreicher Film wie "K-9" dazu anbot. Die Verantwortlichen sprachen mich auf das Projekt an und entwickelten die Geschichte sozusagen gemeinsam mit mir.

Frage: Warum lagen 10 Jahre zwischen den beiden Projekten?

Jamss Belushi: Wahrscheinlich in erster Linie aufgrund von Terminschwierigkeiten. Damals, 1989, fanden bei Universal gewisse firmenpolitische Veränderungen statt, neue Produzenten kamen dazu, es gab eine neue Firmenleitung, meine Karriere entwickelte sich in eine andere Richtung, und so ist es eben nie passiert. Aber ich bin froh, dass es jetzt endlich geklappt hat, denn ich hatte bei der Entstehung dieses Films einfach unglaublich viel Spaß.

Frage: Der Film ist voller Action und Comedy. Ist das ein Genre, das Ihnen ganz besonders gefällt?

Jamss Belushi: Das Tolle an "K-9" und "K-911" ist, dass beide Filme Action, Comedy und dramatische Elemente kombinieren. Comedy, Action und Drama liegen mir ganz besonders gut, und bei diesem Film ist es gelungen, die drei Elemente zu verbinden. Außerdem ist er sehr warmherzig, es geht um eine Beziehung, also einen Film, den sich die ganze Familie gemeinsam oder einzeln ansehen kann, eben weil alle diese Elemente darin enthalten sind. Die Beziehung zu einem Tier ist bekanntlich auch etwas ganz Besonderes. Eine non-verbale Beziehung, die durch echte Arbeit mit dem Tier entsteht, und sobald diese Verbindung einmal hergestellt ist, besteht sie für den Rest des Tierlebens. Das ist das einzige Problem, wenn man sich für ein Tier entscheidet: Gleichzeitig entscheidet man sich für ein gebrochenes Herz, weil man seinen Hund meistens überlebt. Das ist auch der Grund dafür, warum ich privat jetzt zwei Hunde habe, denn nachdem mein erster Hund starb brauchte ich zwei Hunde, um diese Lücke zu füllen. Beim nächsten Mal werden es dann drei Hunde, und ziemlich bald werde ich eine Hundefarm haben. Man kann gar nicht anders, als sich in diese Tiere zu verlieben.

Frage: Offensichtlich haben Sie eine enge Beziehung zu Tieren. Ist das der Grund dafür, dass Sie den Ratschlag, nie mit Kindern oder Hunden zu arbeiten, in den Wind geschlagen haben?

Jamss Belushi: Es heißt zwar "Arbeite nie mit Kindern oder Tieren", aber ich habe diesen Spruch noch nie verstanden. Bei "Curly Sue" zum Beispiel hatte ich so viel Spaß mit dem kleinen Mädchen, Alisan Porter, und das Gleiche gilt für "K-9". Wahrscheinlich sagt man das, weil Kinder und Hunde dazu neigen, einem die Schau zu stehlen, aber für mich ist das kein Problem. Mir geht es darum, dass eine Szene so gut wie möglich gelingt, und wenn der Hund bei einer Szene gut ist, dann wird sie verwendet. Ich habe für diese Einstellung kein Verständnis. Ich liebe Kinder, ich liebe Hunde, und Frauen liebe ich auch.

Frage: Wo wir gerade davon sprechen: Wie war die Zusammenarbeit mit Christine Tucci? Kam sie so gut mit den Tieren zurecht wie Sie?

Jamss Belushi: Glücklicherweise war ich an allen Aspekten des Castings beteiligt. So konnte ich bei allen Schauspielerinnen, die wir vorsprechen ließen, während der Auditions das Script ignorieren und einfach drauflosreden. Die meisten Schauspielerinnen bringt so etwas sofort aus dem Konzept, sie fragen: Sind wir schon fertig? Oder war da noch was im Script, diese Stelle kenne ich gar nicht. Christine Tucci machte einfach mit, und wir improvisierten etwa fünf Minuten lang. Das war einer der Gründe dafür, dass sie den Job bekam, denn ein Schauspieler, der mit Tieren arbeitet, weiß nie, wie das Tier als Nächstes reagiert, er musss dazu in der Lage sein, die Szene und den Dialog dem Tier anzupassen und darf keine Angst vor Improvisation haben. Also ist in "K-9" und ganz besonders im zweiten Teil sehr viel spontan entstanden. Manche Szenen waren beim ersten Mal im Kasten, weil der Hund eben in dieser Aufnahme gut war. Und ich glaube tatsächlich, dass es uns gelungen ist, in diesem Film einen Funken dieser ganz besonderen Magie und Chemie einzufangen. Christine Tucci hat dazu einen wichtigen Beitrag geleistet.

Frage: Klingt ganz so, als ob Ihnen die Dreharbeiten viel Spaß gemacht haben. Können Sie sich an besonders lustige Momente erinnern?

Jamss Belushi: In dem Film gibt es eine Szene, in der Jerry Lee und ich die bösen Buben ausspionieren. Wir befinden uns in einem Lagerraum, die Tür ist geschlossen. Im Script steht, dass der Hund in dieser Szene Blähungen hat, auf Deutsch gesagt: Er furzt. Wir drehten also diese ohnehin schon sehr komische Szene. Im Studio verwendeten wir Truthahn oder Hot Dogs als Belohnung für die Hunde. Jedenfalls kann ich Ihnen verraten, dass Hunde Truthahn oder Hot Dogs nicht besonders gut verdauen, und so kam es, dass uns die Wirklichkeit einholte. Der Hund furzte ganz fürchterlich, und das ausgerechnet in dieser Szene. Wenn Sie sich also die Stelle ansehen: Das sind echte Fürze. Das war ziemlich witzig. Aber es hat schrecklich gestunken. Hunde sind in dieser Hinsicht ziemlich übel.

Frage: Was war für Sie die schwierigste Szene in diesem Film, sei es auf technischer oder emotionaler Ebene?

Jamss Belushi: Nun, das Ende war schwierig, die Szene oben auf dem Dach. Am fraglichen Tag hatten wir technische Schwierigkeiten. Wir drehten die Schlussszene an einem Tag ab und standen unter großem Druck, die Dreharbeiten zu Ende zu bringen. Die Sonne ging schon unter, und wir musssten den Hund dazu bringen, dass er diesen unglaublichen Sprung ausführt. Karl Miller und April, die Hundetrainer, arbeiteten mit den Hunden und haben ihre Sache großartig gemacht. Und der Hund schaffte es. Er machte seinen Sprung. Es war nicht einfach, weil wir unbedingt fertig werden wollten.

Frage: Wie lange hat die gesamte Produktion gedauert?

Jamss Belushi: Sechs Wochen.

Frage: Das ist ein ziemlich enger Zeitrahmen.

Jamss Belushi: Stimmt. Eine sechswöchige Produktion mit Action, Comedy und verschiedenen Drehorten. Aber es hat geklappt, daran besteht kein Zweifel. Und ich hatte viel Spaß.

Frage: Welche Zuschauergruppe spricht "K-911" Ihrer Meinung nach an?

Jamss Belushi: Ich denke, "K-911" wird jedem gefallen, der den Film in die Finger bekommt, sei es ein Fünfjähriger, der seinen Vater nervt, den Film wegen des Hundes zu kaufen, oder ein Erwachsener wie ich selbst, denn der große Erfolg dieser Geschichte basiert darauf, dass sie wirklich alle Altersgrenzen überschreitet. Es ist ein Familienfilm, gleichzeitig ist es ein Actionfilm und eine Komödie, ich bin also davon überzeugt, dass sich jeder davon angesprochen fühlen wird.

Frage: Sehen Sie sich in Ihrer Freizeit gern Videos an?

Jamss Belushi: Ich schaue mir mehr Videos als Kinofilme an, deshalb werbe ich für diese DVD und das Video, einfach weil ich glaube, dass es viele Menschen wie mich gibt: Die Leute wollen nicht ständig ausgehen, sie möchten dieses Unterhaltungsmedium bei sich zu Hause nutzen, und ich bin davon überzeugt, dass es da draußen eine ganze Menge von uns gibt. Ein breites Publikum ist also vorhanden, und es wichtig, die Promotion für dieses Projekt zu unterstützen, damit diese Menschen erfahren, dass der Film auf dem Markt ist.

Frage: Welche Projekte haben Sie als Nächstes geplant? Wir wissen, dass Sie Filme drehen und außerdem lieben Sie Musik. Welche Filme kommen also demnächst auf Sie zu?

Jamss Belushi: In Kürze ist ein Film mit dem Titel Zurück zu dir mit David Duchovny und Minnie Driver geplant, ebenfalls eine sehr charmante romantische Komödie unter der Regie von Bonnie Hunt. Ich bin davon überzeugt, dass sie in ihrem Genre so erfolgreich wird wie Penny Marshall oder Nora Ephron. Dieser Streifen kommt noch in diesem Jahr heraus.

Außerdem habe ich eine Band namens The Sacred Hearts, Jim Belushi and the Sacred Hearts. Wir spielen Rhythm & Blues und Sackville-Aufnahmen, Memphis Sound mit vielen Bläsern. Wir sind nur eine Partyband, aber wir haben viel Spaß. Ich singe, spiele Mundharmonika, tanze und amüsiere mich königlich. Letztes Sylvester sind wir im Las Vegas Hilton aufgetreten und in den House of Blues-Restaurants in ganz Amerika. In Europa waren wir noch nicht, aber das werden wir in Zukunft nachholen.

Dann bin ich noch sehr beschäftigt mit houseofblues.com, zum Beispiel mit den Video-Streamings von Liveauftritten im House of Blues. Im Augenblick bin ich in Sachen Internet ziemlich aktiv. Das ist ja auch ein spannendes Medium.
(DJFL)


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