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Interview mit Jessica Winter: 17:30

Jessica Winter, 25, Moderatorin von "17:30" Live aus Berlin, montags bis freitags um 17.30 Uhr Frage: Sie heißen eigentlich Sandra Vollmer. Warum haben Sie Ihren Namen geändert? Jessica Winter: ...

Interview mit Jessica Winter


Jessica Winter, 25, Moderatorin von "17:30" Live aus Berlin, montags bis freitags um 17.30 Uhr

Frage: Sie heißen eigentlich Sandra Vollmer. Warum haben Sie Ihren Namen geändert?

Jessica Winter: Als ich damals beim Radio in Nürnberg gearbeitet habe, hat mein damaliger Programmchef gesagt: 'Mädel, es gibt schon zwei Sandras, du musst dir einen anderen Namen einfallen lassen'. Noch eine Moderatorin mit dem Namen Sandra hätten die Hörer einfach nicht auseinanderhalten können. Aber einen neuen Namen zu finden, war ziemlich schwierig nach 20 Jahren. Ich habe dann ein paar Kollegen gefragt, welcher Name zu mir passen könnte. Einer kam auf Jessica, und den fand ich eigentlich ganz gut. Dann kam Winter dazu, und seitdem heiße ich Jessica Winter.

Frage: Wieso Winter?

Jessica Winter: Es war damals Sommer, und wir hatten erst an 'Sommer' als Nachname gedacht, aber das wollten wir nicht wegen des Dr. Sommer-Teams aus der 'Bravo'. Von Sommer kamen wir auf Winter.

Frage: Seit wann moderieren Sie "17.30"? Und Sie sind ja auch Journalistin - wie sieht Ihre Arbeit hinter der Kamera aus?

Jessica Winter: Seit 15.7.1997 bin ich bei '17:30' auf Sendung. Hinter der Kamera schreibe ich die Texte für die Anmoderationen, vor der Kamera nehme ich den Zuschauer an die Hand und führe ihn durch die Sendung. Ich will ihm am Ende das Gefühl geben, es war eine schöne halbe Stunde. Recherchieren muss ich nur, wenn es für die Anmoderationen nötig ist.

Frage: Hätten Sie denn Lust, auch journalistisch zu arbeiten?

Jessica Winter: Wenn es die Zeit mal erlaubt. Aber ich bin ja erst kurze Zeit dabei und habe noch nicht die Routine.

Frage: Wie sind Sie eigentlich zu Ihrem Beruf und zu "17:30" gekommen?

Jessica Winter: Nach der mittleren Reife wußte ich nicht so genau, was ich machen sollte. Irgendwas mit Journalismus schon, aber ich hatte keine Ahnung, wie ich da 'reinkommen soll. Dann suchte ein Radiosender Moderatoren zur Ausbildung - ich habe mich beworben, zuerst ein Praktikum gemacht, dann ein Volontariat - war also zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Jetzt bei '17:30' war es genauso. Ich hatte in Nürnberg alles erreicht, was ich erreichen wollte, es waren neue Ufer angesagt, und ich war wieder zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und habe den Job bekommen. Ich hatte nie den wahnsinnigen Drang, unbedingt Journalistin zu werden. In meinem ganzen Leben habe ich mir immer gesagt 'Mach dir mal keine Sorgen, es kommt schon so, wie es kommen soll, arbeite und schau, dass alles so läuft, dass du glücklich bist'.

Frage: Was tun Sie gegen Lampenfieber?

Jessica Winter: Ich bin komischerweise ganz, ganz ruhig und hochkonzentriert. Kurz vor der Sendung bin ich die Ruhe in Person, da kann das Studio zusammenbrechen! Lampenfieber kommt Gott sei Dank immer erst nach der Sendung - danach bin ich völlig fertig. Anschließend muss ich zum Redaktions-Meeting, in dem Kritik geübt wird, und dann ist Schluß, so gegen 18.30 Uhr.

Frage: Gab es schon Patzer oder lustige Versprecher?

Jessica Winter: Einen ja. Ich sollte eigentlich eine 1,50 Meter lange Stichflamme sagen und habe daraus eine 50 Meter lange Flamme gemacht. Das war unglaublich peinlich. Ich habe dafür auch einen Riesenrüffel bekommen.

Frage: Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?

Jessica Winter: Bunte Sachen. Ich mag Unterhaltung, lustige kleine Geschichten, Kuriositäten, die neuesten Kinofilme, Kultur, auch sehr gern Klatsch, das ist doch das, was die Leute interessiert.

Frage: Und welches Nachrichten-Thema aus jüngster Vergangenheit hat Sie am meisten berührt?

Jessica Winter: Hochwasser natürlich. Wobei ich eigentlich sagen muss, dass ich es fast ein bißchen unfair finde - es ist natürlich toll, dass die Opfer so eine große Unterstützung finden, aber man erinnert sich kaum noch daran, dass es in den letzten Jahren auch schon immer Hochwasser-Opfer gab, die teilweise keinen Penny bekommen haben. Das finde ich schade.

Frage: Welchen Nachrichten-Kollegen in der deutschen TV-Landschaft bewundern Sie am meisten?

Jessica Winter: Uli Meyer wegen seiner Professionalität, und Peter Kloeppel finde ich sehr, sehr sympathisch. Bei dem habe ich das Gefühl, er sitzt neben mir, nimmt mich an die Hand und führt mich.

Frage: Wer präsentiert Ihrer Meinung nach brisante Themen vor der Kamera sensibler: Frauen oder Männer?

Jessica Winter: Frauen, finde ich. Ich glaube, dass Frauen von Natur aus schon mal ein bißchen sensibler sind als Männer und auf solche Themen besser eingehen können. Natürlich besteht die Gefahr, dass es bei Frauen leicht ins Kitschige geht, aber prinzipiell stehe ich dazu.

Frage: Unterscheidet sich Ihre Kleidung vor und hinter der Kamera?

Jessica Winter: Ja, völlig! Privat bin ich eher der sportliche Typ, mit Jeans, T-Shirts, ungeschminkt - ganz locker. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie ein Jacket getragen, außer vor der Kamera. Jetzt werde ich von einer Stylistin und einer Maskenbildnerin beraten. Wir überlegen zusammen, was am besten zu mir paßt, und das ziehe ich dann an. Das ist auch absolut in Ordnung, es ist ja eine Nachrichten-Magazin-Sendung, und da kann man einfach nicht im legeren Top sitzen.

Frage: Wenn Sie die Wahl hätten, welche SAT.1-Show würden Sie gern moderieren?

Jessica Winter: 'Nur die Liebe zählt', weil das sowas richtig schön Herziges ist. Ich mag solche Sendungen mit Herz-Schmerz. 'Nur die Liebe zählt' ist von Anfang an meine absolute Lieblingssendung, und Kai Pflaume macht das sensationell. Ich bin von Natur aus jemand, der sich gern mit den Problemen anderer beschäftigt. Wenn eine meiner Freundinnen Liebeskummer hat, kann ich Gift darauf nehmen, dass sie mich anruft. Und das freut mich auch, es macht mich unheimlich glücklich, wenn ich Streit schlichten kann.

Frage: Wer ist Jessica Winter privat?

Jessica Winter: Ich verfüge nicht über viel Zeit, weil ich einen Hund und zwei Katzen habe. Das ist zwar sehr schön, aber nach einem anstrengenden Tag, der ja doch bis zu zehn Stunden dauert, bleibt nicht mehr viel. Ich bin sehr gern auf Parties und in Discos zum Tanzen - ich stehe auf schwarze Musik, auf Soul. Und ich gehe gern ins Kino - am liebsten alle zwei, drei Tage.

Frage: Haben Sie denn noch Zeit für einen Freund?

Jessica Winter: Im Moment: nein. Aber wenn mir mein Traummann über den Weg läuft, würde sich das ganz schnell ändern. Dann wird halt nur noch vier Stunden geschlafen.

Frage: Welches berufliche Ziel haben Sie? Und welches private?

Jessica Winter: Erstmal im Fernsehen Fuß zu fassen, sicher werden, dass mich nichts mehr aus der Bahn wirft. Mein berufliches Ziel ist eigentlich, dass mich die Leute mögen, dass mich die Zuschauer gern sehen. Und glücklich in dem Beruf zu sein und Spaß damit zu haben. Die Familie ist im Moment etwas in den Hintergrund getreten. Ich bin zwar ein sehr familiärer Mensch, aber da lasse ich mir noch ein paar Jährchen Zeit. Jetzt habe ich mich für einen anderen Lebensweg entschieden und könnte mir nicht vorstellen, eine Familie zu gründen. Zur Zeit ist der Job das einzige, was zählt.

Frage: Mit welchem SAT.1-Star würden Sie gern mal ein Bier trinken?

Jessica Winter: Mit Harald Schmidt, um festzustellen, ob er privat nett ist - in seiner Sendung ist er es ja nicht gerade. Einfach um zu erleben, ob man sich privat gut mit ihm unterhalten kann. (DJFL)


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