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Interview mit Kevin Zeger: Transamerica

Kevin Zegers wurde 1984 im kanadischen Woodstock geboren und steht seit seinem 6. Lebensjahr im Rampenlicht. Nach Kinder- (Die Schatzinsel) und Jugendfilmen (Air Bud-Filmreihe) steht ihm mit seiner ...

Interview mit Kevin Zeger


Kevin Zegers wurde 1984 im kanadischen Woodstock geboren und steht seit seinem 6. Lebensjahr im Rampenlicht. Nach Kinder- (Die Schatzinsel) und Jugendfilmen (Air Bud-Filmreihe) steht ihm mit seiner Rolle im Independent-Film Transamerica der Durchbruch zum ernsthaften Schauspieler bevor.

Frage: Betrachtet man Deine Karriere als ehemaliger Kinderstar und Teenie-Idol, scheint Transamerica Dich nun als erwachsenen Schauspieler zu fordern. Hast Du die Rolle bewusst ausgewählt, um Dein Image zu ändern?

Kevin Zeger: Ja, das war in der Tat so. Ich habe schon so viele Kinderfilme und Ähnliches im Laufe meiner Karriere gemacht – und ich hätte diesen Weg auch noch eine ganze Zeit weitergehen und weiterhin Geld damit verdienen können. Aber ich wollte nun einmal für mich herausfinden, was ich als Schauspieler wirklich leisten kann. Die Filme, die ich bislang gedreht habe, waren auf ihre Weise auch echte Herausforderungen. Aber ich bin ein Mensch, der sich weiterentwickeln und etwas Neues ausprobieren möchte, nachdem er etwas über einen längeren Zeitraum getan hat. Ich musste mir selbst und auch anderen Leuten beweisen, dass ich ein professioneller, erwachsener Schauspieler bin, der anspruchsvollere Rollen übernehmen kann als sie ihm Kinderfilme bieten könnten. Transamerica war das perfekte Drehbuch für mich, deswegen habe ich so hart darum gekämpft, die Rolle in diesem Film zu bekommen.

Frage: Die Hauptfigur in Transamerica ist eine transsexuelle Frau. Hast Du Dich vor den Dreharbeiten mit transsexuellen Menschen getroffen?

Kevin Zeger: Nein, ich habe mich bewusst dagegen entschieden. Ich habe mich aber in Toronto und in New York mit einer Menge Straßenkindern und Strichern getroffen. Meine Nachforschungen hatte ich eher in diese Richtung gelenkt, weil meine Figur eigentlich nichts über Transsexuelle weiß. Ich habe mich dafür entschieden, bis nach den Dreharbeiten in der Hinsicht ebenfalls unwissend zu bleiben. In Gesprächen mit Felicity Huffman habe ich schließlich am meisten über Transsexualität erfahren, aber ich habe so gut es ging versucht, ein Dazulernen zu vermeiden. Ich versuchte, so ignorant wie möglich zu sein [lacht]. Das war schwierig für mich, aber mittlerweile weiß ich eine ganze Menge darüber.

Frage: Also hast Du für den Film eine Art Undercover-Recherche im Strichermilieu betrieben?

Kevin Zeger: Eine ganze Menge, ja. Denn ich kannte Homosexualität bislang nur aus L.A., hatte aber keinerlei Erfahrungen mit Prostitution. Darüber musste ich erst noch etwas lernen. Ich musste lernen, wie ein Mann auf einen Stricher zugeht und wie die ganze Sache dann abläuft. Eine Menge der Szenen, die wir gedreht haben, sind im Film nicht mehr vorhanden. Wir haben in New York viel mit Freiern und Strichern gedreht, das hätte dem Film aber einen zu kühlen und deprimierenden Einstieg beschert. Aber es war sehr interessant für mich, mit Freiern und Strichern darüber zu reden, wie so etwas abläuft, und ich habe definitiv eine ganze Menge dabei gelernt.

Frage: Seit Deinen Tagen als Grundschüler bist Du Schauspieler gewesen. Was möchtest Du in Deiner weiteren Karriere noch erreichen. Hast Du bestimmte Rollenwünsche oder Ziele?

Kevin Zeger: Ich glaube, an diesem Punkt in meinem Leben ist das wichtigste für mich, nun eine Familie zu gründen. Das wollte ich schon immer machen. Ich weiß nun auch, dass Schauspieler zu sein tatsächlich auch mein Berufswunsch ist. Ich möchte ein guter Schauspieler sein und gute Arbeit leisten, um dadurch meine Familie zu unterstützen. Es gibt nichts Bestimmtes, was ich gerne mal spielen würde. Ich möchte einfach gute Rollen in guten Filmen spielen und eine Familie gründen. Dann kann ich mich meiner Arbeit und meiner Familie gleichermaßen widmen.

Frage: Hast Du nicht die Befürchtung, nach dem Start von Transamerica zu einer Schwulenikone zu werden?

Kevin Zeger: Naja, wenn das passieren sollte, passiert es eben. Der Film versucht ja aber nicht, nur die Schwulen oder Transsexuellen in der Bevölkerung anzusprechen. Es kann natürlich sein, dass er Schwule mehr anspricht, aber generell geht es ja um Menschen, die sich an einem bestimmten Punkt in ihrem Leben als Aussenseiter der Gesellschaft fühlen…etwas an ihnen wird nicht akzeptiert. Ich finde es sehr interessant zu sehen, wie die beiden Protagonisten des Films, jeder für sich ein Aussenseiter der Gesellschaft, sich im Laufe der Handlung näher kommen. Das gibt all jenen Menschen Hoffnung, die das Gefühl haben, keinen Platz in der Welt für sich zu finden. Der Film zeigt, dass es dabei keinerlei Rolle spielt, wer oder was du bist, an was du glaubst oder was du tust – es gibt jemanden da draußen, der in der Lage ist, dich zu lieben. Das ist für mich die Aussage des Films. (Frank Brenner)


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