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Interview mit Michael Roll: Wilder Kaiser

Kein Neuland für einen ehemaligen Skilehrer! Michael Roll über den ZDF-Film Wilder Kaiser Frage: Der Johann in Wilder Kaiser ist eine Originalfigur. War das schwierig in der Umsetzung? Spielen ...

* 29. April 1961 in München, Bayern, Deutschland, Schauspieler Der Name Michael Roll ist den Fernsehzuschauern schon seit langem durch viele Hauptrollen ein Begriff. Nachdem er 1987 seine Karriere im Theater begann, baute er sich schon recht bald sein zweites Standbein im Filmgeschäft auf. Dabei ... [komplette Biografie]

Interview mit Michael Roll


Kein Neuland für einen ehemaligen Skilehrer!

Michael Roll über den ZDF-Film Wilder Kaiser

Frage: Der Johann in Wilder Kaiser ist eine Originalfigur. War das schwierig in der Umsetzung? Spielen Sie lieber eine fiktive Figur?

Michael Roll: Für mich war es in dem Sinn keine Originalfigur, ich habe eine Rolle verkörpert. Dem Hüttenwirt bin ich am ersten Drehtag auch das erste Mal begegnet. Die Figur, die ich hier darstelle, ist ein Sammelsurium aus zehn mir bekannten Hüttenwirten. Das alles ist für mich ja kein Neuland, ich habe lange Zeit als Skilehrer gearbeitet, die Berge, Hüttenwirte und die Umgebung sind mir bestens bekannt.

Frage: Sie waren einmal Skilehrer, dann waren also auch die Bergwacht-Einsätze nichts Neues für Sie?

Michael Roll: Nein, ich kenne die Arbeit der Bergwacht. Als Skilehrer musss man ja auch einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren. Ich habe zwar keine Hubschraubereinsätze mitgemacht, aber irgendwo verletzt sich immer ein Kind, irgend etwas passiert immer.

Frage: Wie stand es mit den Stunts? Stimmt es, dass Sie sich nicht gerne doubeln lassen.

Michael Roll: Nein das stimmt nicht. Ich versuche, die Situation richtig einzuschätzen, und wenn es problemlos möglich oder es notwendig ist, den Schauspieler zu erkennen, dann natürlich. Ich habe mich auch bei dem Hubschraubereinsatz in Wilder Kaiser selbst angehängt. Ich hatte volles Vertrauen zu diesem Piloten, mit dem ich über den Helm die ganze Zeit Funkverbindung hatte. Der Helm war keine Staffage, und der Mann war Spezialist für Seilrettung, der genau wusste, was er tat. Der Sicherheitsfaktor ist sehr wichtig. Für gefährliche Stunts gibt es Leute, die das hervorragend beherrschen. Als der Hubschrauber dann los flog, hingen auch wieder Stuntleute am Seil. In den Gleitschirm wäre ich zum Beispiel nicht gestiegen. Das ist etwas, das ich vorher noch nie versucht habe. Ich sehe mir immer an, ob ich die Aktion selbst machen kann. Wenn dem nicht so ist, bin ich der erste, der nach einem Stuntman schreit.

Frage: Ich habe das Gefühl, dass Johanns Probleme durch mangelnde Kommunikation entstehen. Das sagt man Männern ja im allgemeinen so nach. Hätten Sie es an seiner Stelle anders gemacht?

Michael Roll: Ich finde ganz und gar nicht, dass Johann ein Kommunikationsproblem hat. Der Mann hat sich einfach übernommen, hat viel zuviel um die Ohren. Hier tauchen Missverständnisse auf, weil ihm alles zuviel wird. Nur an dem Stress, unter dem er steht, liegt es, dass alle diese Probleme entstehen.

Frage: Wäre das etwas für Sie, Hüttenwirt zu sein? Haben Sie im Verlauf der Dreharbeiten auch vom Tourismus etwas mitbekommen? Sie waren ja mittendrin.

Michael Roll: Hüttenwirt!? Das wäre überhaupt nichts! Dieser Stress, die Arbeit, das ganze Drumherum, das ist nichts für mich! Wenn, dann als Gast. Man sollte auch nicht vergessen, dass auf der Hütte nicht immer Saison ist. Es kann sehr einsam werden dort oben, es ist keine Seltenheit, dass dann auch Depressionen auftauchen. Vom Tourismus haben wir nichts mitbekommen, wir hatten ja zwei Drittel der Hütte mit Beschlag belegt. Außerdem waren wir derart mit Arbeit eingedeckt, dass wir keine Zeit hatten, auf das zu achten was um uns herum ablief.

Frage: Mochten Sie die Rolle des Johann?

Michael Roll: Natürlich, sonst hätte ich sie nicht gespielt. Ich fühle mich in der Ellmauer Gegend zu Hause. Mein Schwiegervater hat keine 5 km entfernt eine Ferienwohnung. Ich selbst habe dort mehr oder weniger meine Jugend verbracht. Ich kenne mich dort sehr gut aus, fühle mich wohl.

Frage: Viele Menschen lieben diese Gegend. Auch Ihre Antwort klingt "heimelig". Der Wilde Kaiser behandelt Probleme eines jungen Paares in einer Gegend, die "Heimat" suggeriert. Woher kommen die Vorurteile gegen Heimatfilme?

Michael Roll: Es ist durchaus so, dass es Heimatfilme gibt, die kitschig und flach unechte Gefühle darstellen. Wir aber haben den Anspruch, in unserem Film von diesem Vorurteilen wegzukommen.

Frage: Wir haben Sie nach langer Suche in Venedig aufgespürt, Sie sind - wie es scheint - ständig am Drehen. Wie sieht es mit neuen Projekten aus?

Michael Roll: In Hamburg drehe ich momentan mit der Monaco Film "Die Mordkommission" für das ZDF, darüber hinaus arbeite ich an einem Zweiteiler – ebenfalls für das ZDF. Daher bin ich auch hier in Venedig. Nebenbei arbeite ich noch an einem Sechsteiler ...

Frage: Pardon, das klingt ja schlimm, haben Sie da noch ein Privatleben?

Michael Roll: Natürlich, so dramatisch ist das auch nicht. Man steht ja nicht jeden Tag vor der Kamera und hat drehfreie Tage dazwischen. Es klingt schlimmer, als es ist.

Frage: Die Rübezahlalm und ihr Wirt sind bekannt für besonders gute selbst gebrannte Schnäpse. Wie haben Sie denn das überlebt?

Michael Roll: Am besten durch "nicht hingehen". Man ist, sobald man anwesend ist, wirklich hochgradig gefährdet. Dieser Wirt ist ja auch ein hervorragender Gastgeber. (DJFL)


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